Bücher über brennende Bücher verbrennen
Hingearbeitet, sagt Ed Ruscha, habe er immer auf die sprach- und ratlose Reaktion des Betrachters - „A kind of Huh?“, wie er es nannte.
Hingearbeitet, sagt Ed Ruscha, habe er immer auf die sprach- und ratlose Reaktion des Betrachters - „A kind of Huh?“, wie er es nannte.
In einem Land, in dem die politische Führung und das Befinden der Menschen so auseinandergehen wie in Iran, bleibt nicht viel Platz für Individualität. Junge iranische Fotografen zeigen das Leben hinter geschlossenen Türen.
Als „liebe Heute-Journal-Gucker“ begrüßt, erfuhren die Zuhörer von Intendant Michael Herrmann gleich, wie es zu dieser Zusatzmatinee gekommen war.
Dem deutschen Kinofilm müssen die öffentlich-rechtlichen Sender janusköpfig erscheinen. Einerseits bilden sie oftmals die entscheidende finanzielle Grundlage, ...
Seine Weltpremiere hatte „Ame & Yuki“ in Paris, im Juni 2012, einen Monat bevor er pünktlich zu den japanischen Sommerferien in die heimischen Kinos kam, dort
Mitte der siebziger Jahre feierte man Georg Büchner vor allem für die kleine Flugschrift „Der Hessische Landbote“ als frühsozialistischen Rebellen.
Zahlreiche Veränderungen im Filmgeschäft setzen den Kinos in kleinen Orten zu. Doch sie haben engagierte Freunde.
Konstanz zeigt ihr Werk, der Alten Nationalgalerie wurde eines ihrer Gemälde geschenkt, Martin Walser schreibt über sie: Endlich wird die Malerin Marie Ellenrieder wiederentdeckt.
Eine Begegnung in Barcelona: Der neue Film von Ben Stiller ist noch gar nicht fertig, aber er will schon darüber reden - darüber und über seine erste Kamera, seinen Plan B, ein Klassentreffen und die zwei Seiten seines Gesichts.
Joe Kaeser gaukelte zuletzt nur gute Laune vor. Dass Siemens in ernsten Schwierigkeiten steckt, weiß er schon lange. Die Fähigkeiten, den Konzern zu retten, hat er. Ein Porträt.
Eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche mit den Palästinensern ist Zipi Livnis Hauptanliegen. Von Misserfolgen lässt sich die 55 Jahre alte Politikerin dabei nicht unterkriegen.
Kühl und konsequent kümmert sich die Verlegerin um die Rendite des Springer-Konzerns. Auch der Teilverkauf des Erbes scheint sie nicht zu schrecken. Ein Porträt.
Schlüssellochblicke und Originalfälschungen: In seinem neuen Roman entwirft Alex Capus drei Lebensbilder - zu gefällig, um wahr zu sein.
LONDON, 26. JuliVon der Königin abgesehen, haben sich Frauenköpfe auf britischen Banknoten rar gemacht, weshalb es einen feministischen Aufschrei gab, als die ...
Mit dem Verkauf von „Hamburger Abendblatt“ und „Hörzu“ hat Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner die Wurzeln des Unternehmens gekappt. Gleichzeitig kauft er ein Internetportal nach dem anderen. Ein Porträt.
Lausanne - Fondation de l’Hermitage: Miró (bis 27. 10.)Leipzig - Museum der bildenden Künste: Weltenschöpfer. Richard Wagner. Max Klinger.
Aachen - Ludwig Forum: Ilka Helmig (bis 1. 9.); Bea Otto (bis 29. 9.) - Internationales Zeitungsmuseum: Robert Capa (bis 6. 10.
Der Geruch von schwefligem Blitzpulver liegt über dieser Ausstellung: Porträts des britischen Fotografen Cecil Beaton bei Sotheby’s in Paris
Anke Engelke, die schärfste Zunge im Kulturbetrieb, übernimmt im WDR am kommenden Samstag die Kultur-Anti-Talkshow, an der Helge Schneider gescheitert ist. Ein Gespräch über das Zeithaben fürs Gute inmitten dummer Hektik.
Der Fotograf Reinhard Mende hielt dreißig Jahre lang die Arbeiter in den DDR-Firmen für Werbezwecke fest. Jetzt sind sie in Berlin ausgestellt - mit historischer Wirkung.
Bewegte Bilder von den Menschen: Eine Ausstellung von Fiona Tan im Museum für Gegenwartskunst in Siegen zeigt neue Werke der Videokünstlerin.
Philippe Carrèse ist stolz auf seine Stadt, „die schönste der Welt“, wie der Schriftsteller aus Marseille nicht müde wird zu betonen.
Es fliegen Steine, Fensterscheiben zerschellen. Aus einem Haus schauen vier Menschen den Randalierern zu, jeder für sich allein, mental und körperlich völlig ...
Die Frühjahrsauktionen mit moderner und zeitgenössischer Kunst bei Van Ham in Köln blieben knapp unterhalb der Gesamterwartung. Erfolge feierten Gerhard Richter, Günther Uecker und Werke der Eat Art.
Über den Journalismus fand sie zum Schreiben. Das Gespür für unterschiedliche Tonlagen hat sie sich bewahrt, auch die Neugier auf Menschen und ihre Geschichten: Irina Liebmann zum Siebzigsten.
Das Setting der Videoinstallation erinnert an ein Theaterstücks: Eine Frau und zwei Männer sitzen in einem Stuhlkreis, im Hintergrund spielt eine Jazz-Band.
Sabine Mausolf überbringt bei Lotto-Hessen Tippern die frohe Botschaft eines hohen Gewinns. Weil aber plötzlich viel Geld zu besitzen nicht immer einfach ist, versteht sie sich auch als Beraterin.
Mit dem neuen Magazin „Flaneur“ feiern drei junge Berliner die Schönheit des Urbanen - und die entschleunigende Kraft der Print-Kultur.
Der Künstler geht ins Bordell, ein altes Thema. Was sieht er dort? Er sieht ein Plastikblumengesteck in einer mittelblauen Vase, wie sie im Möbelhaus in der ...
Kein Smartphone, keine E-Mails, kein Facebook. Es ist nicht ganz leicht, sich der Kontrolle zu entziehen, und wer sich wehrt, hat Repressalien zu befürchten. Eine Begegnung mit dem Aktivisten Jacob Appelbaum.
Der Bierdeckel ist zurück! Zehn Jahre nach ihrem Leipziger Parteitag will die CDU mit den kleinen Pappen in den Wahlkampf ziehen.
Hinter Sölden, dem berüchtigten Tiroler Urlaubs-Dorado, an einer Abzweigung im Dörfchen Zwieselstein, an der es auch in Richtung Obergurgl und nach Italien
Die Casio Exilim EX-ZR 1000 ist besonders fix und wirkt dabei doch ziemlich verspielt. Die Elektronik der Reisezoom-Kamera entscheidet mehr als der Fotograf.
Drei Erstausstrahlungen und ein Klassiker: Arte zelebriert Englands Literaturheilige Jane Austen. Unbedingt sehenswert ist die Verfilmung von „Northanger Abbey“, die übrigen Adaptionen fallen etwas ab.
Sabine Peters zeichnet ein episodenhaftes Bild von Hamburg. Ihre Protagonisten findet sie überall, ob in einer Arztpraxis oder auf dem Volksfest.
Nach Monaten des Missvergnügens wittert der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der SPD durch die von Edward Snowden losgetretene Datenaffäre doch noch eine kleine Chance für seine Partei. Thomas Oppermann geht in diesen Tagen in die Offensive.