Viele Filme werden heute brutal gemacht
Restaurierungsprojekte, ein Ehren-Bär und ein Film für die Zukunft, Oscar-Nominierung und Retrospektive in New York: Wim Wenders ist der Mann der Stunde. Im Sommer wird er siebzig. Ein Gespräch.
Restaurierungsprojekte, ein Ehren-Bär und ein Film für die Zukunft, Oscar-Nominierung und Retrospektive in New York: Wim Wenders ist der Mann der Stunde. Im Sommer wird er siebzig. Ein Gespräch.
Konservativer, Rechtsausleger oder Hassprediger: Hans-Jürgen Irmer (CDU) hat viele Titel. Er ist ein Mann mit klaren Überzeugungen, die jedoch häufig für handfeste Eklats sorgen. Ein Porträt eines Zurückgetretenen.
Modeln in der Parfümerie, Jazz im Gartencenter: Einkaufen soll immer mehr zum Erlebnis werden. Die Aktionen müssen jedoch gut durchdacht sein, sonst schaden sie dem Ruf eines Unternehmens. Ein Beispiel dafür lieferte Ikea.
Vermischte Gefühle sind schön und gut, aber Soprane leben gefährlich: Sängerin Sara Jakubiak freut sich, wenn sie die Bühne der Oper Frankfurt lebend verlässt.
Dirk Treber kämpft seit 50 Jahren gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens, zog 1982 als einer der ersten Grünen in den Landtag ein. Die Startbahn West war nicht zu verhindern. Jetzt geht er gegen die Folgen an.
Nicht hohe Preise dominieren, sondern Vielseitigkeit prägt den Auktionsmarkt in Paris. Die französische Auktionsbilanz 2014 weist einige hervorragende Ergebnisse auf.
Schon seit Jahren zieht es junge japanische Köche nach Frankreich. Dort lernen sie nicht nur, was französische Spitzenküche ist – sie verändern diese auch. Wie genau, zeigt ein neues Buch.
Zum Saisonabschluss von Neumeister in München kann nicht nur eine Faust-Szene punkten: Das Auktionshaus gewinnt durch die Aufarbeitung seiner Geschichte.
Kulturweltkrieg am Theater Regensburg: Anton Lubtschenkos Oper „Doktor Schiwago“ zitiert die großen Meister im Kampf gegen europäischen Kulturschwund. Ertrag: Ein musikalisches Potpourri ohne Zusammenhang.
Bronzino oder lieber Lo Spagnoletto? Nicht nur, aber auch eine Frage des Geldes: Ein Blick auf das Angebot der Altmeister-Woche in New York.
Der größte Brite aller Zeiten – oder doch eine zweifelhafte Figur? Am Samstag beginnt mit dem fünfzigsten Todestag von Sir Winston Churchill im Vereinigten Königreich ein Gedenkjahr der Sonderklasse.
Blenheim Palace und Chartwell waren die wichtigsten Wohnsitze Winston Churchills. In beiden Häusern lebt der Geist des legendären Politikers auch fünfzig Jahre nach dessen Tod weiter - und macht sie zu Touristenattraktionen ersten Ranges.
Die Versuche des Hollywood-Regisseurs, sich bei Wladimir Putin einzuschmeicheln, sind feige, unehrlich und respektlos gegenüber den Ukrainern, die im Kampf gegen Russland gestorben sind.
Helmut Fricke fährt seit zwei Jahrzehnten zu den großen Modeschauen, ließ sich aber nie von der Mode vereinnahmen. Altbekannte Gesichter der Branche interpretiert er neu. Auf dem Modeempfang der F.A.Z. in Berlin zeigt er 50 besondere Porträts. Hier eine Auswahl.
Warum Ihr Buch Eat, Pray, Love eine Offenbarung und eine Zumutung ist und warum ich Empowerment für Frauen künftig nicht mehr in Anführungszeichen setzen werde. Ein Bekenntnis.
Bei den Banken gibt’s kaum Zinsen, mit Kunst lässt sich vielleicht noch was verdienen. Sind das die Überlegungen, die am Kunstmarkt zu Rekorden führt?
Die türkische Hafenstadt Mersin gilt als Zentrum des Menschenschmuggels in Richtung Westeuropa. Wie funktioniert das Geschäft mit der Hoffnung? Eine Spurensuche.
So lautstark, wie es sich nach zehn Jahren Abstinenz gehört: Die Pop-Frauen von Sleater-Kinney verbinden auf ihrer neuen Platte „No Cities To Love“ Sozialrealismus mit Majestätskrach.
In Grosnij folgen Hunderttausende einem Aufruf von Machthaber Kadyrow und protestieren gegen die Mohammed-Karikaturen in „Charlie Hebdo“. Kadyrow versteigt sich zu steilen Thesen.
Von der Beschaffenheit des Lichts bis zur Kinderfibel: Das Angebot der Stuttgarter Antiquariatsmesse und der Antiquaria in Ludwigsburg ist breit gefächert. Eine Vorschau
Wie Heinrich von Kleist und seine Selbstmordpartnerin Henriette Vogel zu Tode kamen, ist bekannt. Der Film „Amour Fou“ sieht es aber anders.
Der Qatarer Nasser Al-Attiyah hat wie schon 2011 die Rallye Dakar gewonnen. Beim Offroad-Abenteuer in Südamerika steuerte der 44-Jährige das überlegene Auto. Al-Attiyah ist ein sportliches Multitalent.
Ist das der Prozess, der über die Zukunft des Internets entscheidet? In New York steht ein Mann vor Gericht, der Mafia-Geschäfte auf der Plattform „Silk Road“ betrieben haben soll. Er sagt: Ich handelte im Namen der Freiheit.
Beim Gedenkzug für die Ermordeten von Paris waren Transparente mit dem Antlitz des getöteten „Charlie Hebdo“-Chefredakteurs Charb zu sehen. Wer steckt dahinter?
Hass im Internet hat seine Wurzeln in der Anonymität. Die kultiviert, wer aufgeklärte Öffentlichkeit zerstören und radikal sein will. Kein Extremismus ist seither so verbreitet wie der Schwarmextremismus.
In Frankfurt haben sich inzwischen drei Geschäfte auf das 3D-Drucken spezialisiert - wie die Neu-Unternehmer Kunden von ihren 3D-Druckern überzeugen wollen.
In den Vereinigten Staaten bekommen Straftäter Musik ins Gefängnis geschickt. Eine Plattenfirma will nun Schadenersatz für die nicht autorisierten Titel. Ein Fehler: Schließlich tragen Mary J Blige und Tupac zur Resozialisierung bei.
Mit den Morden an der Redaktion von „Charlie Hebdo“ sollte nach dem Willen der Attentäter die Zeitschrift beerdigt werden. Bedroht ist aber noch viel mehr: eine ganze Kunstform und unser Selbstverständnis.
Er erreichte als erster Mediziner die Redaktion von „Charlie Hebdo“ und ist selbst Mitarbeiter des Blattes: Patrick Pelloux ist sich sicher: „Charlie Hebdo“ erscheint weiter. Wie er den Anschlag durch einen Zufall überlebte.
In aller Welt greifen Menschen zu der Waffe, derer sich auch die „Charlie Hebdo“-Redakteure bedienten: dem Stift. Einer Karikaturistin der „Washington Post“ gelingt ein besonders schlagender Kommentar.
Am Mittwoch traf sich die Bundeskanzlerin mit David Cameron in London. Unmittelbar nach ihrer Ankunft ging sie jedoch ins British Museum. Angela Merkel setzt Prioritäten bei ihrem London-Besuch.
Die heftigen Reaktionen auf Michel Houellebecqs Islamisierungs-Horrorwerk „Unterwerfung“ in Frankreich verraten viel über das Land: Der Autor hat ihm eine Falle gestellt, und alle tappen hinein.
„National Gallery“ ist ein Dokumentarfilm der Sonderklasse. Dafür spricht der Name seines Regisseurs, Fredrick Wiseman. Und auch sein Gegenstand. Doch wie wirkt die Institution durch seinen Blick?
Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus: Mit Wilhelm Müller als Cicerone durch die eisstarre Landschaft von Sachsen-Anhalt.
Viele kubanische Dissidenten glauben nicht an den Wandel. Das Regime überwacht und schikaniert sie weiterhin. Auch wer sich arrangiert hat, fürchtet stets, alles zu verlieren.
Können Alleinherrscher Filmkomödien lieben? „The Interview“ ist in den Vereinigten Staaten nun doch in die Kinos gekommen und bietet ein Lehrstück über die Macht der amerikanischen Satire. Und Nordkoreas Diktator ist völlig verwestlicht.