Im Schatten des blauen Kleides
Fast zehn Jahre nachdem Nelson Shanks das offizielle Porträt von Bill Clinton gemalt hat, gab der Künstler eine pikante Erklärung zu seinem Gemälde ab: Er hat darin eine wenig schmeichelhafte Metapher versteckt.
Fast zehn Jahre nachdem Nelson Shanks das offizielle Porträt von Bill Clinton gemalt hat, gab der Künstler eine pikante Erklärung zu seinem Gemälde ab: Er hat darin eine wenig schmeichelhafte Metapher versteckt.
Dem Vergessen entrissen: Mehr als 75 Jahre nach seiner Entstehung erscheint erstmals das Porträt von Marlene Dietrich aus der Feder von Alfred Polgar, dem großen Feuilletonisten der zwanziger Jahre.
Dem Vergessen entrissen: Mehr als 75 Jahre nach seiner Entstehung erscheint erstmals das Porträt von Marlene Dietrich aus der Feder von Alfred Polgar, dem großen Feuilletonisten der zwanziger Jahre.
Iris von Arnim ist eine Designerin – und sie ist eine Marke. Eine überaus erfolgreiche im hart umkämpften Modemarkt. Und das seit 35 Jahren.
Elizabeth II. ist in Großbritannien allgegenwärtig - jedenfalls immer dann, wenn jemand mit Bargeld bezahlt. Und wie im echten Leben altert auch die Münz-Queen.
Die britischen Münzen bekommen ein neues Porträt der Queen. Künftig trägt die Königin tropfenförmige Ohrringe.
Der Prozess um den sensationellen Picasso-Fund von Le Guennec geht in die letzte Runde. Die Frage ist, ob der Kunsthandel die Fäden gezogen hat. Jacques Neuer, Anwalt der Erben, ist sich da sicher.
Die vergiftete Atmosphäre in Russland strahlt bis in die Kaukasus-Republik Tschetschenien. Andersdenkende und Regime-Kritiker werden überfallen und ihre Büros angezündet. Putins Statthalter Ramsan Kadyrow heizt die Stimmung an.
Zehntausende Moskauer trauern bei einem Gedenkmarsch um den ermordeten Kremlkritiker Boris Nemzow. Viele glauben, dass er wegen seines Kampfes für Frieden in der Ukraine sterben musste.
Zehntausende Menschen haben in Moskau an den ermordeten Kremlkritiker Boris Nemzow erinnert und ihn als Helden gefeiert. Die Ermordung von Nemzow war jedoch nicht das einzige Thema der Protestler.
Erst war er in der CDU ein diskreter Mann im Hintergrund. Dann wurde er ein Publizist, den auch die Linken lobten. Seit zwei Jahren ist er Vizechef der AfD. Hat ihn das verändert?
Studenten der Bundeswehr schreiben in einem Sammelband ihre Gedanken über die Gesellschaft nieder. Es ist die Abrechnung mit einer dekadenten Bevölkerung, für die sie sich im Grunde zu schade sind.
Großer Jubel in Berlin: Der Sammler Erich Marx hat Joseph-Beuys-Hauptwerk „Das Kapital Raum 1970-1977“ gekauft und übergibt es als Dauerleihgabe der Neuen Nationalgalerie. Doch wird es dort auch bleiben?
Faschistisch, patriotisch oder doch eher ambivalent? Clint Eastwoods Film „American Sniper“ über den Scharfschützen Chris Kyle kommt mit Neben-Oscar in die deutschen Kinos.
Nach längerer Pause erscheint „Charlie Hebdo“ wieder im gewohnten Takt. Normalität wird die Redaktion nicht mehr erleben. Auf die Solidarität folgten Kritik und interne Kämpfe. Doch die größte Last ist das Geld.
Die Europäische Zentralbank stellt den neuen 20-Euro-Schein vor. Er unterscheidet sich von den übrigen Banknoten: Er hat ein neues Sicherheits-Fenster.
Am Leben von Christine Teusch lassen sich einige der großen Zäsuren und Entwicklungsschübe des 20. Jahrhunderts exemplarisch darstellen, unter anderem die Brüche im politischen System Deutschlands zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik.
Im Amsterdamer Rijksmuseum ist das phantastische Spätwerk des niederländischen Meisters zu sehen: Bilder, in denen das Auge zum Mitspieler wird bei der Verzauberung der Welt.
Die Romane der amerikanischen Autorin Siri Hustvedt erzählen vom Weiblichsein in all seinen Facetten. Vor Schwächen hat sie keine Scheu. Aus dem Schatten ihres berühmten Mannes ist sie längst herausgetreten.
Karoline Herfurth galt lange als Nachwuchshoffnung des deutschen Films. Jetzt ist sie ein Star – und erwachsen. Heute läuft ihr Film „Traumfrauen“ an, in dem sie an der Seite von Iris Berben und Hannah Herzsprung spielt. Ihr Leben werde immer besser, sagt sie. Eine Begegnung.
Was haben Hilary Mantels Tudor-Romane mit der aktuellen Politik zu tun? War Heinrich VIII. der erste Euro-Skeptiker? In Großbritannien ist durch die BBC-Verfilmung eine Debatte über die historischen Rollen von Thomas Morus und Thomas Cromwell entbrannt.
Das politische Klima Dänemarks ist vergiftet: Nach dem Attentat von Kopenhagen stehen die Muslime unter Generalverdacht. Aber sie sind gar nicht das Problem. Ein Gastbeitrag
Unfälle, Pannen und Defekte bestimmen den Job von Gerd Haase. Jeden Tag ist er auf den Straßen in und um Frankfurt im Einsatz. Für viele Autofahrer bringt er das Glück im Unglück.
In einem Hotel in Wien wird Gastfreundschaft neu definiert: Das „Magdas“ beschäftigt hauptsächlich Flüchtlinge, die sonst auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance haben. Ein Besuch kurz vor der Eröffnung.
Eine Premiere der besonderen Art: In Berlin wird Dominik Grafs Hommage an den verstorbenen F.A.Z.-Filmkritiker Michael Althen gezeigt. Es ist ein Dokument vielfacher Freundschaft.
Bella ist eine junge Frau mit Downsyndrom. Begegnungen mit Menschen wie ihr lehren uns einen anderen Blick auf das Leben.
Wurde in der Schweiz wirklich ein echter Leonardo da Vinci gefunden? Wenn es stimmt, wäre das eine Sensation für die Kunstgeschichte. Doch es regen sich Zweifel.
Neben diesem Kaschmirplaid von einem Roman wirkt „Fifty Shades of Grey“ wie ein verfilzter Wischmopp: Auch nach dreißig Jahren liest sich Jenny Diskis neu aufgelegtes Werk „Schläge und Küsse“ über eine sadomasochistische Affäre taufrisch.
Früher wurden sie bewundert. Heute gibt es kaum noch etwas für sie zu tun. In der Wirtschaft nicht, in der Wissenschaft wenig und nicht im Fernsehen. Lohnt es sich noch, Intellektueller zu werden?
Von einem Gemälde des Leonardo da Vinci soll seit Jahrhunderten jede Spur gefehlt haben. Schweizer Fahnder machten jetzt in einem Tresor in Lugano einen sensationellen Fund.
Die britische „Times“ wärmt noch einmal die englisch-französische Reiberei auf, die eigentlich viel zu weit zurück liegt. Dabei gehen die Franzosen ziemlich entspannt mit ihrem Napoleon um.
Vielleicht beruhte Jean-Claude Junckers Kandidatur für das europäische Spitzenamt auch auf einem schlechten Gewissen. 2004 hätte er schon einmal Kommissionspräsident werden können - und er hätte es nach dem übereinstimmenden Wunsch aller auch werden sollen.
Die Berlinale geht “in Serie”, das überrascht nicht bei einem Festival, das in alle Richtungen hin expandiert. Zum Beispiel ins Deutschland von 1983.
Wie bunt ist das Leben der „Bunte“-Chefin? Offenbar noch buntiger als „Bunte“ selbst. Geschichten vom Inneren eines Sahneeises, von Zehen-Amputationen und Chupacabras.
Bei den Auktionen Alter Meister von Christie’s und Sotheby’s in New York überraschen alte Werke mit neuen Namen. Doch nicht jede neue Zuschreibung führt zum Verkaufserfolg.
Metamorphosen einer Schauspielerin: Cate Blanchett ist der große Star der diesjährigen Berlinale. Doch für die Australierin ist die Welt des Kinos längst nicht alles. Darin liegt ihre besondere Stärke. Ein Porträt.