Eine perfekt konzipierte Maschine
Jetzt ist Berlins neuer Flughafen fertig. Wie er funktioniert, wird sich zeigen müssen. Aber die Architektur ist überraschend gut. Eine erste Besichtigung.
Jetzt ist Berlins neuer Flughafen fertig. Wie er funktioniert, wird sich zeigen müssen. Aber die Architektur ist überraschend gut. Eine erste Besichtigung.
Vor fünfundsiebzig Jahren kamen die Staatschefs der Vereinigten Staaten, Großbritannien und der Sowjetunion im Schloss Cecilienhof in Potsdam zusammen, um eine Nachkriegsordnung zu finden. Eine Ausstellung am historischen Ort erzählt die Geschichte der Potsdamer Konferenz.
Der Designer Richard Herre war fast vergessen. Jetzt legt das Frankfurter Label e15 in Kooperation mit seiner Familie und den Archiven zwei seiner Entwürfe als Reedition auf.
Helmut Jahn prägte mit dem Frankfurter Messeturm, dem Sony Center in Berlin oder dem Post-Hochhaus in Bonn die Silhouetten unserer Großstädte nachhaltig. Heute wird der Architekt achtzig.
Trotz aller Querelen gelungen: Das spanische Büro Addenda Architects hat das neue Bauhaus-Museum in Dessau entworfen. Die abweisende Glasfassade irritiert, das Innere des Baus ist umso besser.
Studierende aus Kassel errichten in Dessau eine nie realisierte Bauhaus-Vision aus Holz: das „wachsende Haus“. Das soll nicht nur Rekonstruktion, sondern auch als flexible Begegnungsstätte dienen.
Van Bo Le-Mentzel ist Spezialist für einfaches Wohnen. Nun hat er ein Tiny House mit Bauhausfassade gebaut, die Wohnmaschine. Reine Provokation? Ein Gespräch über neue Bedürfnisse, die Stadt als Wohnraum und Mut zur Radikalität.
Man kann hier beim besten Willen nicht überall den Bauhaus-Einfluss erkennen: Die Düsseldorfer Schau „Neues Bauen im Westen“ versucht es trotzdem.
Mode mag am Bauhaus vor hundert Jahren keine Rolle gespielt haben. Die Prinzipien, die dort gelehrt wurden, lassen sich trotzdem auf Bekleidung anwenden. Das Beispiel des Labels Brachmann zeigt es.
Bis 1933 schrieb Hans Keßler an seine Mutter fast 100 Briefe und Postkarten über sein Leben als Bauhaus-Student. Sie sind ein einzigartiges Zeitdokument.
Das Bauhaus war wesentlich mehr als das, was ihm seine vielen Kritiker heute andichten wollten. Eine Ehrenrettung in elf Punkten.
Das Bauhaus hat in Nordrhein-Westfalen kaum Spuren hinterlassen. Trotzdem feiert man auch dort den hundertsten Geburtstag der Reformschule der Künste – mit Anbiederung und Geschichtsklitterungen.
Walter Gropius’ Name ist untrennbar mit dem Bauhaus verbunden. Und auch das Werk vieler anderer Bauhaus-Größen wie Ludwig Mies van der Rohe, Lyonel Feininger oder László Moholy-Nagy ist gut erforscht. Doch wie steht es um die vielen anderen Bauhäusler – jene Lehrer und Künstler in der zweiten und dritten Reihe, deren Werk und Wirken ebenso prägend waren und sind?
Die Bauhaus-Direktoren Walter Gropius, Hannes Meyer und Ludwig Mies van der Rohe und ihre Sicht auf Notwendigkeiten der Gestaltung.
Wie kommt es, dass wir heute von einem einheitlichen „Bauhausstil“ reden, wenn es um weiße, kubische Häuser mit Flachdach oder um Stahlrohrmöbel geht? Und das, obwohl Protagonisten wie kritische Zeitgenossen des historischen Bauhauses diesen Begriff stets ablehnten? Eine Spurensuche.
In der Nachkriegszeit waren sie ganz groß, inzwischen sind sie im Freilandmuseum angekommen: Sind Häuser aus Stahl mehr als nur eine Episode der Architekturgeschichte?
Der Gartenarchitekt Enzo Enea hat oberhalb des Zürichsees eine Schatzkammer für besondere Exemplare geschaffen. Und widerlegt nebenbei das Klischee, alte Bäume ließen sich nicht mehr verpflanzen.
Kurz vor seinem hundertsten Geburtstag ist es so cool wie lange nicht: Junge Gestalter feiern die legendäre Schule. Eine Rückbesinnung – oder nur ein weiterer Trend?
Die Designerin Florence Knoll feierte mit ihren sinnlichen und dennoch modernen Möbeln in den fünfziger und sechziger Jahren große Erfolge. Am Mittwoch wird Knoll 100 Jahre alt.
Das Städtchen Potsdam ist halb so groß wie Bielefeld, aber mindestens zehnmal so bedeutend. Nun will Brandenburgs Hauptstadt schöner werden. Trotz aller Bürgerproteste werden die DDR-Bauten abgerissen – ein Fehler.
Das Berliner Künstlerduo Elmgreen & Dragset hat ein abstruses Szenario zum Brexit erdacht: Eine deutsche Familie hat nach dem Mehrheitsvotum der Briten die Flucht nach Deutschland ergriffen und sich im Museum eingemietet.
Fast 60 Jahre lang galt das New Yorker Restaurant „Four Seasons“ als Institution und Treffpunkt der Stars. Jetzt hat es geschlossen. Voller Wehmut versteigern die Betreiber das Inventar.
Möbel mit Geschichte haben Konjunktur. Wohl dem, der etwas zu erzählen hat - und wenn es eine Legende ist. Doch warum muss es denn ausgerechnet alt sein?
Es sind veritable Erinnerungsräume, in denen Vergangenheit und Zukunft gespeichert sind. Die Galerie Klaus Gerrit Friese in Berlin zeigt die komplexen Bilder der deutschen Malerin Karin Kneffel.
Wie eine Stadt zum „David unter den Metropolen“ wurde: Das Architekturmuseum zeigt, was Frankfurt in den letzten Jahrzehnten städtebaulich versäumte und was es gewann.
Wie wurden die Türme zur Krone der Stadt? Das Architekturmuseum widmet sich dem Hochhausbau in Frankfurt. So zeigt sich, dass die Geschichte des Hochhauses auch eine tragische ist.
Früher war Detroit Boomtown, heute Ground Zero der amerikanischen Krise: Wie sieht es da aus? Geht es irgendwie weiter? Eine Visite.
Vom Beinhaus zum Bauhaus ist der Weg nicht weit. Und er führt mitten hinein in die Geschichte der Moderne: Auf der Suche nach dem wahren Brünn.
Manche Marken zeigen Stil. Andere zeigen Stile. Und bei manchen gelingen nur die Stillosigkeiten.
Das Museum of Modern Art versucht sich mit der Schau „Designing Modern Women“ an einer Rollengeschichte der Frau als Entwerferin. Natürlich geht es dabei um Emanzipation. Aber die bleibt seltsam blass.
Ein neuer Museumsbau könnte am Berliner Kulturforum den Wandel vom Torso zum Gesamtkunstwerk einleiten. So kämen die stadtplanerischen Irrungen und Wirrungen zu einem Ende.
Vor vier Wochen platzte der Traum der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die Bestände der Berliner Gemäldegalerie in einem Neubau an der Museumsinsel und in
Vor einem Jahr wogte das Korn hier. Und in einem Jahr wird es hier wieder stehen. Doch in diesem Sommer pausiert die Landwirtschaft, um einer Architektur Platz ...
Im vergangenen Monat hat Berthold Beitz die Ehrenplakette des Vereins Mies van der Rohe Haus Aachen erhalten. Das ist nicht gerade die bekannteste ...
Das Seagram Building ist der schönste Turm in New York. Nur der schönste. Nur in New York. Wir wollen ja nicht gleich über die Stränge schlagen wie Herbert ...
Der Berliner Architekt Van Bo Le-Mentzel hat eine ganze Möbelserie ersonnen, will aber partout kein Designer sein. Ein Gespräch über Forschergeist, Teilen und 7.000 begeisterte Mitarbeiter.