„Welch ein Geschwafel!“
Marcel Prousts „Suche nach der verlorenen Zeit“ zu loben ist leicht. In Frankreich war es vielen seiner Kollegen zu leicht. Zum hundertsten Jubiläum des Romanklassikers ein Überblick über seine hartgesottensten Verächter.
Marcel Prousts „Suche nach der verlorenen Zeit“ zu loben ist leicht. In Frankreich war es vielen seiner Kollegen zu leicht. Zum hundertsten Jubiläum des Romanklassikers ein Überblick über seine hartgesottensten Verächter.
Triumph für den Autor, Leidensgeschichte für den Verleger: Die verschlungenen Wege, auf denen Marcel Prousts Romanzyklus „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ vor genau hundert Jahren begonnen wurde.
Mach es neu: Die alten „Illustrierten Klassiker“ wollten noch reine Lesehilfe sein, jetzt soll große Literatur den Comic adeln: Der erste Band des „Graphic Canon“ erscheint auf Deutsch.
Die Buchmesse beginnt. In Frankfurt steht das Buch als Geschäftsmodell auf dem Prüfstand. Der traditionelle Buchhandel hat die Chance, vom Imageverlust des Versandriesen Amazon zu profitieren.
Vor sechzig Jahren begann Eva Rechel- Mertens das Großwerk einer kompletten Übersetzung von Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ ins Deutsche. Sie wurde zum Standardwerk. Nun wagt sich Bernd-Jürgen Fischer an eine neue Fassung.
Wenn jede Silbe heilig ist und Ovid immer schon da war: Edi Zollinger gründelt beglückt in den Texttiefen von Marcel Prousts „Recherche“.
Patricia Urquiola zählt zu den einflussreichsten Designern der Welt. Im Stil-Fragebogen spricht sie über Marcel Proust, ihre Kinder und warum sie mit BMW zusammenarbeitet, obwohl sie keine Autos mag.
Angriff der Kultur-Dekorateure: In Berlin trafen sich die Verantwortlichen des geplanten Umzugs der Gemäldegalerie, um ihren Plan zu präsentieren. Er könnte im Desaster enden.
Ein Bildband feiert Marcel Proust, Teju Cole schickt seinen Flaneur durch New York und Brüssel, während der Exil-Iraner Esmail Kho’i seinem Heimweh freien Lauf lässt. Dies und mehr in den F.A.Z.-Romanen der Woche.
Hundert Jahre nach dem Beginn von „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ feiert ein Bildband Marcel Proust.
Sie wagt das Unmögliche und scheitert : Nina Companées alles andere als opulente Verfilmung von Prousts Romanzyklus „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ gerät zum Puppentheater.
Eine frische Lektüre: Ina Hartwigs schreibt mit „Das Geheimnis ist offen“ Essays, für alle, die lesen wollen. In ihren Texten ist der Leser als Individuum gefragt.
Vorausdeuter der Hirnforschung, physiologisch gebildeter Ästhet und Leidender im Dienst der Kunst: Marcel Proust wird als Brückenfigur der Wissenschaftsgeschichte entdeckt.
Die Normandie inspirierte nicht nur die Impressionisten. Gustave Flaubert machte Rouen und Umgebung zum Schauplatz seiner Madame Bovary.
Die Universität Harvard hat Martin Walser eingeladen, eine Rede zum 9. November zu halten. Die Ansprache des Schriftstellers zielt ins Zentrum seines Selbstverständnisses.
Jacques Guérin ist der Held des kleinen Buches, das den Schicksalen der Hinterlassenschaft Marcel Prousts nachgeht. Auf deren Spur wurde Guérin gesetzt, als er wegen einer Blinddarmentzündung einen angesehenen Chirurgen konsultierte, Robert Proust, den Bruder des Schriftstellers.
Lorenza Foschini sucht nach letzten Dingen. Er schickt seinen Helden auf die Spur der von Proust hinterlassenen Manuskripte, Briefe, Bücher und Schlafzimmermöbel.