Heiliger Krieg auf spanischem Boden
Die Anschläge Al Qaidas vom 11. März 2004 in Madrid sind im kollektiven Bewusstsein der Spanier fest verankert. Doch in dem Land hat sich seitdem viel verändert.
Die Anschläge Al Qaidas vom 11. März 2004 in Madrid sind im kollektiven Bewusstsein der Spanier fest verankert. Doch in dem Land hat sich seitdem viel verändert.
Vor dem Treffen mit seinem amerikanischen Kollegen Kerry versichert Russlands Außenminister Lawrow, sein Land werde ein Blutvergießen in der Ukraine verhindern. Trotzdem müssten die Vereinbarungen vom 21. Februar erfüllt werden, sagte Lawrow in Madrid.
Die Kirche entdeckt den Exorzismus wieder. Vor allem in Südeuropa intensiviert sie die Ausbildung Geistlicher zu Teufelsaustreibern. Doch die meisten, die sich besessen wähnen, sollten lieber zum Arzt.
Die 33. Arco, Spaniens Traditionsmesse für zeitgenössische Kunst, strahlt Optimismus aus. Die Schau zeigt, wie trotz Krise Geschäfte zu machen sind.
Als erstes Land in der EU will Spanien Google zwingen, für die Verwendung von Inhalten eine Abgabe zu bezahlen - etwa beim Nachrichtendienst Google News. Doch entschieden ist die Sache noch nicht.
Kunstmarktreisende sind Weltreisende: In den kommenden sechs Monaten gibt es fünf Termine, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte - von Hong Kong bis New York. Was gibt es dort Neues? Ein Überblick.
Schmuck im Wert von 330 Millionen Euro erbeuteten die Pink-Panther-Diebe bisher. Ein Juwelengeschäft in Dubai plünderte die Bande unter einer Minute. Nun nahm die Polizei ein Mitglied in Madrid fest.
Ob Augusto Pinochet oder Chinas Machteelite Jiang Zemin und Li Peng - Spaniens Justiz ging internationalen Menschenrechtsverletzungen nach. Das wird sich ändern. Die universelle Rechtssprechung wird eingeschränkt.
Aufgrund ihrer langjährigen Neutralität mit weitgehender internationaler Bindungslosigkeit tat sich die Schweiz mit der KSZE anfangs schwer; die Entspannungspolitik verfolgte sie mit deutlicher Skepsis.
Bislang hat der spanische König die Aufwandsentschädigungen für Familienmitglieder jedes Jahr nach eigenem Gutdünken festgelegt. Jetzt wird er genau: Seine Frau bekommt 63.234 Euro Grundgehalt . Plus Spesen.
Nach all dem Lärm um Neymar und dem Steuerskandal um Messi erkennt sich der FC Barcelona selbst nicht wieder - er verliert und staunt über den runderneuerten FC Valencia.
Der Madrider Erzbischof Antonio María Rouco Varela ist von fünf Femen-Aktivistinnen attackiert worden. „Abtreibung ist heilig“, sangen die Frauen, während sie halbnackt um ihn herumtanzten. In Spanien soll demnächst das Abtreibungsrecht verschärft werden.
Bayern-Fußballstar Franck Ribéry ist im Prozess um Sex mit einer minderjährigen Prostituierten freigesprochen worden. Ein Pariser Gericht sah auch den Real-Madrid-Stürmer Karim Benzema als nicht schuldig an.
Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht die Arbeitsmarktdaten für Januar, Amazon und Google veröffentlichen Quartalszahlen und aus Brüssel kommt der Geschäftsklimaindex für den Euroraum.
Rafael Chirbes schwingt in seinem grandiosen Roman über Spaniens Ruin die große Abrissbirne. Aber auch von unseren Wohlstandsmärchen lässt er nicht viel übrig.
Präsident Rosell ging, ohne Fragen zuzulassen. Der millionenschwere und umstrittene Transfer des Stürmerstars Neymar sei korrekt gewesen, die Klage gegen ihn „ungerecht und tollkühn“.
Bayern-Fußballstar Franck Ribéry und Real-Madrid-Stürmer Karim Benzema sollen in der Sex-Affäre mit einer minderjährigen Prostituierten beide freigesprochen werden.
Salvador Dalí ist der schrägste Held der spanischen Kultur. Jetzt hat die Dalí-Stiftung ein bedeutendes Frühwerk des surrealistischen Künstlers erworben. Es gehörte einst zur Sammlung des Kunstmäzens Edward James.
Die Rettung der spanischen Banken könnte für den Staat teurer werden als bislang angenommen. Wirtschaftsminister de Guindos rechnet mit zusätzlichen 15 Milliarden Euro allein für die Bank CAM.
Wer wird „Weltfußballer des Jahres“? Franck Ribéry, der Kollektivspieler der Bayern, oder Cristiano Ronaldo, der große Individualist aus Madrid? Nur eines scheint sicher: Seriensieger Lionel Messi spielt in diesem Jahr keine Rolle.
Das Projekt „Eurovegas“ in der Nähe Madrids ist gescheitert. Ein amerikanischer Kasinomagnat hatte immer neue Forderungen an die spanische Regierung gestellt. Offenbar wollte er die wirtschaftliche Schwäche des Landes ausnutzen.
Sollte sich die Provinz Katalonien von Spanien abspalten, werde es nicht automatisch Mitglied der EU. Das stellte Ratspräsident Van Rompuy in Madrid klar. Das geplante Referendum zur Unabhängigkeit hält die Zentralregierung für verfassungswidrig.
Provinzpolitiker, Banken und Bauherren in La Mancha haben ihren Traum von einem bedeutenden Flughafen verwirklicht. Vor zwei Jahren wurde er insolvent. Und könnte nun verschenkt werden.
Gebrauchsanweisung für Spanien in der Krise: Paul Ingendaays Erzählungen „Die Nacht von Madrid“ sind bei aller Lakonie doch zutiefst menschlich.
Der Ölkonzern Repsol akzeptiert eine Enteignungsentschädigung von Argentinien, die Vorstände der Vienna Insurance Group verlassen das Unternehmen und der frühere Siemens-Chef Löscher kassiert fast 15 Millionen Euro Abfindung.
An der „Ära Mortier“ müssen sich die Salzburger Festspiele bis heute messen. Er definierte das Musiktheater neu. Für die Kunst geht er keinem Konflikt aus dem Weg. Dem Intendanten Gerard Mortier zum Siebzigsten.
Nach Irland hat auch Spanien angekündigt, nach dem Ende seines internationalen Hilfsprogramms keine weitere Hilfe aus dem Eurorettungsfonds zu beantragen.
Spaniens Hauptstadt hat für nichts mehr Geld, auch nicht für die Reinigung der Straßen. Die Einwohner Madrids leiden unter dem Müllstreik – aber auch unter der Fehlbesetzung im Rathaus.
Noch vor Anbruch des Frühjahrs soll am Nil ein neues Parlament gewählt werden. Das hat Ägyptens Außenminister Fahmi am Rande eines Besuchs in Madrid angekündigt. Auch die Muslimbrüder sollen antreten dürfen.
Nun also auch Spanien: Die NSA hat dort Millionen Telekommunikations-Datensätze abgegriffen. Das berichtet „El Mundo“ unter Berufung auf Snowden-Dokumente. Die spanische Regierung hat den amerikanischen Botschafter James Costos einbestellt.
Eine Szene wie aus einem Spionage-Film: Hinter Fensterscheiben, die von außen nicht erkennbar sind, sitzen Abhörspezialisten mit ihren Antennen. Und doch hat die NSA in Berlin genau so das Handy der Kanzlerin abgehört.
In Spanien steht eine Generation still, darunter: die Freunde unserer Autorin. Vor sechs Jahren, als sie mit ihnen studierte, lebten sie unbeschwert in León. Doch in der Krise ist nichts mehr, wie es war.
Bis zuletzt steckte Spanien in der längsten Rezession, die das Land seit mehreren Jahrzehnten erlebt hat. Das ist nun vorbei. Nach Schätzungen der Notenbank ist die spanische Wirtschaft nach neun negativen Quartalen wieder leicht gewachsen.
Die Krise aufgrund der Immobilienblase in Spanien belastet die großen Baukonzernen des Landes. Jetzt wird Microsoft-Gründer Bill Gates zweitgrößter Aktionär bei dem angeschlagenen Baukonzern FCC.
Mit den Opern von Giuseppe Verdi feiert sich die bürgerliche Hochkultur heute lustvoll selbst. Dabei verkennt sie die scharfe Gesellschaftskritik, die in ihnen steckt.
Der Schuldenberg Spaniens wird bis zum Jahr 2015 so weit wachsen, dass die Schulden die gesamte Wirtschaftsleistung des Landes übersteigen.