„Gespielte Arroganz gehört dazu“
Marius Müller-Westernhagen über sein Image, die Höhen und Tiefen seiner Karriere, den Skandal um den Echo und die Weichei-Stimmen heutiger Sänger.
Marius Müller-Westernhagen über sein Image, die Höhen und Tiefen seiner Karriere, den Skandal um den Echo und die Weichei-Stimmen heutiger Sänger.
Der umstrittene Musiker Kollegah holt einen schon verurteilten Rapper-Kollegen gegen Kaution aus der Haft – und sorgt dabei für einen Polizeieinsatz.
Die Toten Hosen haben entschieden, ihre Echos nicht zurückzugeben. Trotz einer vielbeachteten Rede gegen Antisemitismus ihres Frontmanns Campino sei dieser Schritt „vielleicht ein bisschen zu theatralisch“.
Bringt Donald Trump das Ende der transatlantischen Allianz? In der Sendung von Sandra Maischberger ging es um die Zukunft der europäisch-amerikanischen Beziehungen. Oskar Lafontaine wünscht sich ein gutes Verhältnis zu Russland.
Weil eines seiner Alben als jugendgefährdend eingestuft wurde, ist Rapper Bushido abermals vor Gericht gezogen. Diesmal mit Erfolg. An dem Album mitgewirkt hatten auch Kollegah und Farid Bang.
Gangsta-Rap und AfD passen auf den ersten Blick nicht recht zusammen. Und doch könnten Alice Weidel und Farid Bang bald vor Gericht aufeinandertreffen. Dabei eint die beiden mehr, als sie trennt. Was, das steht im FAZ.NET-Sprinter.
Nachdem Farid Bang die AfD-Politikerin Alice Weidel als „Nazi-Bitch“ bezeichnet hat, prüft Weidel nun rechtliche Schritte gegen ihn. Zuvor hatte die Politikerin den Rapper als „asozialen Marokkaner“ bezeichnet.
Campino sorgt mit seinem Auftritt bei der Echo-Verleihung für Aufsehen. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung würde ihm dafür eine Auszeichnung verleihen.
Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf prüft, ob die Lieder von Kollegah und Farid Bang volksverhetzend sind. Die Rapper wollen die KZ-Gedenkstätte in Auschwitz besuchen. Ihre Platten verkaufen sich unterdessen bestens.
Die Rapper nehmen offenbar eine Einladung des Internationalen Auschwitz-Komitees an. Bei den Verkaufszahlen ihres umstrittenen Albums macht sich die Aufregung um die Antisemitismus-Vorwürfe bemerkbar – allerdings positiv.
Ist Sprache diskriminierend? Das ist nie auszuschließen. Aber Sprache wird erst interessant, wenn das „absolute Patriarchat“ auf Bushido trifft. Das hat sogar eine gewisse Komik.
Lars Becker ist bekannt für seine lakonischen Fernsehkrimis, etwa die „Nachtschicht“ im ZDF. Jetzt hat der Regisseur Kinospots gegen Rassismus gedreht. Fehlen noch Filme gegen Antisemitismus.
Burak Yilmaz ist Sozialarbeiter in Duisburg-Marxloh. Um dem Antisemitismus entgegenzuwirken, fährt er mit jungen Leuten in die KZ-Gedenkstätte. Ein Gespräch über Wege aus der Intoleranz.
Gewaltdarstellungen überfordern Kinder. Doch die Unterhaltungsbranche will das nicht wahrhaben. Müssen wir bei der Indizierung neue Wege gehen?
Offener Antisemitismus, mitten in Deutschland. Gespräche mit Juden zeigen: Sie trauen sich immer weniger, ihren Glauben offen zu leben. Die Judenfeindlichkeit, die sie im Alltag erleben, ist häufig muslimisch.
Der Musikverband schafft den „Echo“ ab. Etwas anderes blieb nicht übrig. Einen Preis für antisemitische Verschwörungstheoretiker Marke Kollegah braucht niemand. Aber wissen die Preisverleiher eigentlich, was sie getan haben?
Den „Echo“ wird es nach dem Skandal um Kollegah und Farid Bang nicht mehr geben. Das hat der Vorstand des Verbandes der Musikindustrie beschlossen.
Wann hat der Mensch das Denken eingestellt? Oder welche geheime Macht schickt Blumen für Kampfhund Chico, Nacktfotos von Heidi Klum und hetzende Rapper-Texte?
Wer junge Menschen auf der Straße zu den antisemitischen Zeilen deutscher Rapper befragt, lernt vor allem eins: Der alltägliche Judenhass interessiert sie überhaupt nicht.
Welche klaren Worte der Dirigent Daniel Barenboim für Kollegah und Farid Bang findet und warum ein Festival ihren Auftritt abgesagt hat: Kurze Kulturmeldungen im Überblick.
Der jüdische Rapper Ben Salomo hat an den Frieden im Hip-Hop geglaubt. Jetzt schmeißt er hin. Im Interview sagt er, warum.
Von einem „Symbol eines Zynismus“ spricht die Sächsische Staatskapelle, die nicht länger in derselben Siegerliste stehen mag wie Kollegah und Farid Bang.
Die ARD hat eine Doku über die deutsche Rap-Szene wiederholt. Die Autorin geht der Frage nach, ob es im deutschen Hip-Hop eine Spur des Antisemitismus gibt. Die Antwort ist eindeutig.
Helene Fischer äußert sich zum Echo-Skandal um zwei Rapper. So weit wie einige ihrer Kollegen geht sie aber nicht.
Kollegah will nicht über Antisemitismus reden. Er lässt die Muskeln spielen. Eine Geschichte über Männer im Kampfmodus, Vorbilder und Ruhm.
Mehr Visionen bei der bayrischen CSU als auf Kuba: Der neue Staatschef bringt nicht gerade Aufbruchsstimmung. Dafür arbeitet die SPD weiter an einem Erneuerungs-Image. Und die Bayern erst!
Das Musikunternehmen verteidigt die beiden Rapper, will aber erstmal keine Lieder mehr mit ihnen aufnehmen. Im Gespräch mit der F.A.Z. spricht der Label-Chef über die Gründe, seine Töchter und die politischen Folgen.
Das Auschwitz Komitee hatte vor einer Vergabe des Musikpreises „Echo“ an die Rapper Kollegah und Farid Bang gewarnt – und sieht sich nun in seiner Kritik bestätigt. Auch ein Sponsor zieht nun Konsequenzen.
Auch die künstlerische Qualität von Rap kann man nach klassischen Kriterien bemessen. Da schneidet Kendrick Lamar hervorragend ab – und Kollegah als trübe Tasse.
Welche Schlüsse sind aus dem „Echo“-Debakel zu ziehen? Die Veranstalter würden gerne eine „Debatte“ führen. Dabei haben sie den Musikpreis nach allen Regeln der Kunst schon selbst versenkt.
Der „Echo“-Beirat hatte mehrheitlich entschieden, die Nominierung der umstrittenen Rapper Kollegah und Farid Bang nicht zurückzuziehen. Die katholische Vertreterin sah das anders – gegenüber FAZ.NET erklärt sie warum.
Jetzt auch Marius Müller-Westernhagen, gleich achtfach: Immer mehr Echo-Preisträger geben ihre Auszeichnungen zurück, ein erstes Mitglied verlässt den Echo-Beirat. Der Veranstalter indes wünscht sich eine Debatte.
Die Schweizer Sängerin Sophie Hunger hat dem Ethik-Beirat des Echo-Musikpreises einen wütenden Brief geschrieben. „Warum haben Sie sich Ihrer Verantwortung entzogen?“, fragt sie darin unter anderem.
Nach der Kritik an der Echo-Auszeichnung für die Rapper Kollegah und Farid Bang kündigt der Bundesverband Musikindustrie Änderungen an. Der ARD-Koordinator für Unterhaltung findet harte Worte für den Musikpreis.
Tote-Hosen-Sänger Campino hat die Echo-Bühne genutzt, um die Rapper Kollegah und Farid Bang zu kritisieren. Ist das schon das vielbeschworene Comeback politischer Popmusiker?
Jetzt sollen wir uns auch noch an den Antisemitismus gewöhnen: Warum die Entscheidung der Echo-Jury falsch war und Campino richtig liegt.