Die schönste Musik zum Advent
Von Norwegen bis Italien, von Engeln, Schafen und Lametta ist alles dabei unter den CD-Neuerscheinungen mit Musik zum Advent und zur Weihnacht. Da werden auch die fündig, die gar nicht singen wollen.
Von Norwegen bis Italien, von Engeln, Schafen und Lametta ist alles dabei unter den CD-Neuerscheinungen mit Musik zum Advent und zur Weihnacht. Da werden auch die fündig, die gar nicht singen wollen.
Im Konzert „Hamburger Styl“ spielt das hr-Sinfonieorchester Werke von Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Philipp Telemann und Joseph Haydn.
Felix Mendelssohn Bartholdy wird in Leipzig mit Sinn und Verstand geehrt. Nur Kulturministerin Claudia Roth verirrt sich rhetorisch ins Unredliche.
Erstmals liegen Mozarts Klaviersonaten komplett auf dessen eigenem Hammerflügel eingespielt vor. Der Pianist und Forscher Robert Levin erläutert, was das für unser Musikverständnis bedeutet.
DHM-Präsident Raphael Gross sagt, was er liest, sieht, hört und was ihn nervt.
Was der Judaskuss bedeutet: Beim Bonner Beethovenfest stellt der Tenor Benedikt Kristjánsson Musik von Bach mit Texten von Amos Oz zusammen.
Das Fratopia-Festival eröffnet im September die neue Saison in Frankfurts Konzerthaus. Der Große Saal wird dazu zeitweilig zum „Open Space“ für neue raumklangliche Erlebnisse.
Über fast sieben Jahre demonstrierte die Sendereihe „Universum JSB“ im Deutschlandfunk Kultur, wie ein gut hörbarer Musikjournalismus klingen kann.
Tenor Jonas Kaufmann ist beim Rheingau Musik Festival zu Gast. Im Gespräch erzählt er von seiner Verbindung zu Wiesbaden und welche Karriereträume er noch hat.
Der lutherische Gottesdienst war ihm „Bühne“ genug: Iso Camartin denkt über die Frage nach, warum Johann Sebastian Bach keine Oper geschrieben hat.
Während die Leipziger Thomaner, die unter dem Fokus „Knabenchöre“ erst kürzlich in Andreas Reize einen neuen Kantor gefunden haben, steht bei den Kruzianern der Generationswechsel an.
Chorgesänge in der Heiliggeistkirche: Beim Konzert der Frankfurter Kantorei stand Georg Friedrich Händels Psalm-Vertonung „Dixit Dominus“ im Mittelpunkt.
Vor dreihundert Jahren veröffentlichte Johann Sebastian Bach „Das wohltemperierte Klavier“. Ein Ausstellung im Bachhaus Eisenach erinnert auch daran, wo die Arbeit begann: im Knast.
Desmond Richardson war Solotänzer beim Frankfurt Ballett. Nun kehrt er mit seinem eigenen Ensemble, dem Complexions Contemporary Ballet, zurück an den Main.
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Johann Sebastian Bach in 8-Bit.
Ein Fokus richtet sich in diesem Sommer auf die Knabenchöre: der Thomanerchor Leipzig, der Dresdner Kreuzchor, die Regensburger Domspatzen – alles, was Rang und Namen hat, ist zu Gast.
Der Chef greift selbst zur Geige: Nach drei Jahren hat das Bachfest Leipzig endlich wieder volles Publikum und ist atmosphärisch wie künstlerisch ein Erlebnis.
Der Pianist Víkingur Ólafsson beendet seine Saison-Residenz beim hr-Sinfonieorchester mit einem Konzert im Sendesaal.
Die Festspiele in Bergen sind das Salzburg Nordeuropas. Stille und Einkehr bei Musik von Bach und Brahms findet man hier ebenso wie melancholisches Varieté oder deutsches Regietheater. Was es aber nur hier gibt: Konzerte in Edvard Griegs Wohnzimmer.
Johann Sebastian Bach und sein Sohn Carl Philipp Emanuel haben beide das Magnificat vertont. Die Gegenüberstellung auf der Neueinspielung mit der Gaechinger Cantorey und Hans-Christoph Rademann lässt den Epochenbruch zwischen den Generationen lebhaft hervortreten.
In das Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach Gymnasium in Berlin Mitte kommen häufig Schüler aus dem Ausland. Neuerdings vor allem aus der Ukraine.
Das Ensemble Cantus Cölln ist nach 36 Jahren auf Abschiedstournee. In Wiesbaden traten die Sänger und Musiker in der Marktkirche auf.
Schreiend direkt, aber äußerst genau: John Eliot Gardiner und Raphael Pichon haben Johann Sebastian Bachs große Passionen neu auf CD aufgenommen.
Stöhnen der stürzenden Seele: Vier musikalische Kurzkritiken
Es gibt Arien und Chöre von Johann Sebastian Bach, der Cäcilienchor singt bei seinem Konzert für die Opfer des Ukrainekrieges aber auch das „Gebet für die Ukraine“ von Mykola Lysenko.
Die Wiener und Berliner Philharmoniker sind zu Gast, das Concertgebouworkest, dazu Thielemann, Petrenko und Gardiner.
Von der Bestuhlung befreit, wird der Große Saal zum „Open Space“ für Raumklang-Experimente: mit dem RIAS-Kammerchor, Igor Levit, Jörg Widmann und vielen anderen.
Stöhnen der stürzenden Seele: Vier musikalische Kurzkritiken
Stöhnen der stürzenden Seele: Vier musikalische Kurzkritiken
So gut ist lange kein Teenagerfilm gelungen: „Über mir der Himmel“ erzählt poetisch übermütig die Geschichte einer jungen Heldin, die einen schweren Verlust verkraften muss.
Aktuell und partizipativ: Die Opernhäuser in Kassel und Düsseldorf wagen sich an eine szenische Umsetzung von Bachs Weihnachtsoratorium. Zuhören und Mitsingen sind erwünscht.
Wo man Bachs h-Moll-Messe wieder im theologischen Kontext hört und regionales Zusammenkommen mehr schätzt als die Strahlkraft von Stars: Die Montforter Zwischentöne suchen Alternativen zum Kulturbetrieb.
War Johann Sebastian Bach ein guter Vater? Ein liebender Mann? Das könne man nicht wissen, aber man könne es hören, sagt der Pianist Daniil Trifonov. Er hat Bach und dessen Familie ein neues Album gewidmet.
Das Frankfurter Duo „The OhOhOhs“ hat ein Release-Konzert auf der Sommerwiese gespielt. Dabei wurde wieder das vielseitige Repertoire der beiden Musiker deutlich.
Johann Sebastian Bach hat das Wirken Jesu in seinen Kantaten komplett erzählt. Das Bachfest Leipzig fasst diese Erzählung als „Bachs Messias“ eindrucksvoll zusammen - in einer Zeit, da diese Musik aus dem Radio verschwindet.
Kein Fachjargon, sondern lebensnahe Zugriffe: In einem Podcast erklären Michael Maul und Bernhard Schrammek sämtliche Bachkantaten kenntnisreich und richtungsweisend.