Beobachter des Gehirns
Die Max-Planck-Schools wollen die Doktorandenbildung auf internationales Spitzenniveau bringen. Das Konzept scheint sich zu bewähren.
Die Max-Planck-Schools wollen die Doktorandenbildung auf internationales Spitzenniveau bringen. Das Konzept scheint sich zu bewähren.
Menschen können die Bewegungsrichtung sehr schnell anpassen, unabhängig von ihrer Aufmerksamkeit. Das hat eine Marburger Forschungsgruppe herausgefunden.
Endlich wird ein Medikament gegen Alzheimer zugelassen, das tatsächlich die Ursache bekämpfen soll. Doch Wissenschaftler und Ärzte sind entsetzt. Statt Euphorie droht ein Fiasko.
Am Nachbau des Gehirns beißt sich die KI-Forschung bislang die Zähne aus. Trotzdem lässt sich von ihr vieles über menschliche Intelligenz lernen.
Trotz der Zulassung durch die FDA reißt die Kritik an dem Alzheimer-Wirkstoff Aducanumab nicht ab. Manche Mediziner sprechen ihm jede Wirksamkeit ab, doch andere sehen in ihm den lang ersehnten Durchbruch.
Der IT-Fortschritt eröffnet in Biologie und Medizin neue Möglichkeiten. Das geht alle an!
Seit Jahrmillionen gehen Ernährung und Evolution Hand in Hand. So hat erst gutes Essen unser Gehirn wachsen lassen. Doch jetzt scheint es wieder zu schrumpfen – und daran sind wir selbst schuld. Die Kolumne Geschmackssache.
Wörter können verschwinden, verbraucht und vereinnahmt werden. Als Schriftsteller ist man sowieso Rettungsdienst: Die Autorin Olga Martynova hat sechs Dichter gebeten, über Begriffe, die sie bewahren wollen, zu schreiben.
Immer mehr Medikamente sind speziell für Kinder zugelassen. Aber auch Hausmittel haben ihre Berechtigung. Doch was sollten Eltern anwenden?
Andrea Martin leitet das IBM Watson Center in München. Sie erklärt, was Computer können, wieso Gesichtserkennung gefährlich ist – und warum die Digitalisierung des Alltags weitergeht.
Gerald Hüther ist Hirnforscher. Im Interview erklärt er, wann das Gehirn Expertenrat vertraut und warum Erwachsene besser durch die Krise kommen können als Kinder.
Gestörte Empfindungen, tiefe Erschöpfung, Muskelzucken und Hirnentzündungen – die Pandemie-Erreger dringen in den Schädel ein und sind eine Gefahr für unser Gehirn. Doch offenbar sind sie dabei häufig gar nicht selbst die Zerstörer.
Viele Aktivitäten, mit denen man sonst lange Herbstabende füllen konnte, fallen in diesem Jahr pandemiebedingt aus. Ist frühes Schlafengehen eine Alternative?
Mit unserem Gehirn können es Computer noch lange nicht aufnehmen. Dennoch ist klar: Künstliche Intelligenz wird in immer mehr Bereichen den Menschen überflügeln – es geht um Geld, Macht und Kontrolle.
Ein paar hundert Menschen weltweit leben ohne Schmerzempfinden – eine seltene, aber hochgefährliche Erkrankung. Das Leben der Betroffenen ist in ständiger Gefahr – und bietet Stoff für einen Roman.
Verteidigung der natürlichen Intelligenz: Der Psychiater und Philosoph Thomas Fuchs weist den körperlosen Visionen der Transhumanisten eklatante Denkfehler nach.
Die Computerchips der Zukunft sollen nach Art des menschlichen Gehirns arbeiten, nur schneller. In vielen kleinen Schritten kommen Forscher diesem Ziel näher. Dazu nutzen sie spezielle Bauteile, sogenannte Memristoren.
Warum fällt es einigen Menschen schwerer als anderen, Körpergewicht zu verlieren? Forscher vermuten eine Stoffwechselstörung im Gehirn als Ursache.
Die Angst vor dem nächsten Krankheitsschub bestimmt das Leben vieler Patienten mit Multipler Sklerose. Entmutigen lassen wollen sie sich davon nicht.
Unser Gehirn reagiert beängstigend schnell auf Überlastung – aber eben auch auf Isolation. Besonders gefährdet: die Gedächtniszentrale. Ein Weltraummediziner hat am Südpol frische Belege gefunden.
Nicht nur die Körpermitte sondern auch das Gehirn spürt regelmäßigen Fast-Food-Verzehr: Pommes und Pizza beeinflussen langfristig den Appetit. Ganz abschwören muss man dem schnellen Essen aber nicht.
Wer sich sein klares Denken erhalten will, sollte zurückhaltend sein mit Alkohol und Zigaretten. Mediziner haben ausgerechnet, wie viel schneller das Gehirn mit dem Stoff altert. Da kommen einige Tage im Jahr zusammen.
Unser Gehirn ist besonders, und das ist nicht nur eine Frage der Größe. Auf der Suche nach der Einzigartigkeit finden Hirnforscher immer mehr spannende Details. Was Roboterentwickler wissen sollten.
Wenn sich Lippen berühren, bricht im Gehirn ein Feuerwerk aus. Nervenzellen und Synapsen befinden sich im Ausnahmezustand. Mit Hilfe moderner Technik können Wissenschaftler die Leidenschaft nun abbilden.
Die WHO legt in Sachen E-Zigaretten nach: Jugendliche und Föten im Mutterleib sollen durch den Konsum besonders gefährdet sein. Auch sei nicht bewiesen, dass „dampfen“ dabei helfe, mit dem Rauchen aufzuhören.
Unsere Ernährung beeinflusst die Leistung des Gehirns viel mehr als wir denken. Doch wie sieht gute Ernährung speziell fürs Gehirn aus? Das erzählt der Neurologe Christof Kessler im Podcast.
In Umerziehungslagern bringt die chinesische Regierung in der Provinz Xinjiang ethnische Minderheiten auf Parteilinie – und inszeniert sich als die besseren Eltern. Die Schilderungen von Augenzeugen sind erschreckend. Ein Gastbeitrag.
Mehr Kreativität, optimale Einsicht und ein besseres Gedächtnis – das alles soll möglich werden, wenn die Hirnforschung realisiert, was sie an Kranken testet: Gehirn-Doping durch elektrische Stimulation. Weltweit laufen Studien dazu. Haben die Neuro-Ingenieure keine Skrupel?
Der Tesla-Chef hat seine Pläne für das „Neuralink“-Projekt konkretisiert. Winzige Fäden, die in das Gehirn implantiert werden, sollen Menschen mit Instrumenten künstlicher Intelligenz ausstatten.
Noch immer sind die Ursachen der Demenz unklar. Deshalb konnte auch der Erreger der Parodontitis unter Verdacht geraten. In Experimenten förderten die Keime tatsächlich die Verklumpung im Gehirn.
Die von Rem Koolhaas entworfene neue Nationalbibliothek von Qatar probt die Zukunft der Bildung auf breitester kultureller Basis. Über eine abgespeckte Version dieser Wüstenakademie sollten alle Länder nachdenken.
Ein Buch auf Papier oder digital zu lesen, macht zunächst wenig Unterschied. Doch unsere Konzentration ist angesichts der digitalen Umwälzungen in Gefahr. Im Gespräch gibt der Hirnforscher Wolf Singer ein paar Antworten auf drängende Fragen.
Intelligent zu sein hat viele Vorteile. Doch die Auffassungsgabe ist unterschiedlich. Beeinflussen Gene oder Erziehung unsere Intelligenz? In „Die Debatte“ können Sie heute Abend mit Experten diskutieren. Den Livestream sehen Sie auf FAZ.NET.
Machen Handys und soziale Netzwerke süchtig? Forscher schlagen Alarm und ziehen Vergleiche zu Nikotin und Alkohol. Selbst Apple will seine Kunden vor der Sucht bewahren.
Unser Körper, der Baukasten: Ob Auge, Herz oder Niere, beinahe alles kann ersetzt werden. Nicht jedoch das Gehirn. Forscher wollen das ändern. Ist auch das Hirn bald ersetzbar?
Die Forschung mit künstlichem Hirngewebe macht spektakuläre Fortschritte. Die Antwort auf die Frage, wie weit sie gehen darf, steht noch aus.