Ein rätselhafter Vorgang
Kehlmann, Franzen, Hirschhausen, Hustvedt, Auster, Jelinek: Namhafte Rowohlt-Autoren reagieren auf den Rauswurf ihrer Verlegerin Barbara Laugwitz.
Kehlmann, Franzen, Hirschhausen, Hustvedt, Auster, Jelinek: Namhafte Rowohlt-Autoren reagieren auf den Rauswurf ihrer Verlegerin Barbara Laugwitz.
Bonjour Raffinesse: In Berlin wird ein bislang unbekanntes Drehbuch von Elfriede Jelinek vorgestellt. Darin zeigt die Autorin, dass sie auch für den Film schreiben kann.
Hinter dem Irrsinn des Vorlagengebers Donald Trump muss Elfriede Jelineks Stück „Am Königsweg“ verblassen. Auch „Das Schloss“ hatte am Wochenende in Frankfurt Premiere.
Elfriede Jelinek und Donald Trump: Karl Bruckmaier hat ihr Stück „Am Königsweg“ als Hörspiel originell inszeniert. Und die Sprechrollen interessant besetzt – zum Beispiel mit einer sehr bekannten Synchronstimme.
Erst gibt es Insidergags für Klimaversteher, und dann sind alle tot: Philippe Manourys Musiktheater „Kein Licht“ nach Elfriede Jelinek in Duisburg ist trostlos. Für Frohsinn sorgt nur die Kulisse.
Heute wird die Schriftstellerin Elfriede Jelinek siebzig Jahre alt. Zu sehen ist sie kaum noch, weil sie unter Angstzuständen leidet und deshalb die Öffentlichkeit meidet. Zu hören allerdings ist sie vielerorts.
Am Hamburger Thalia Theater werden Elfriede Jelineks „Wut“ und Simon Stephens’ „Rage“ zu „Wut/Rage“ verquickt: Das Ergebnis ist feuchtfröhliche Gymnastik und Körpersprache der unfeinen Art.
Reagiert die Autorenvereinigung PEN zu zurückhaltend auf die türkischen Säuberungen? Der Kritik von Elfriede Jelinek wurde nun entgegnet – zurückhaltend.
Sead Muhamedagić übersetzt deutsche Literatur ins Kroatische - von Hofmannsthal bis Jelinek. Das gelingt dem blinden Mann mit großem Sprachgefühl.
Rassismus, Religion und viele Kalaschnikows: Nicolas Stemann inszeniert die Uraufführung von Elfriede Jelineks „Wut“ an den Münchner Kammerspielen. Im Gedächtnis wird man davon nicht viel behalten.
Mitglieder der „Identitären“, einer rechtsextremen Gruppe, haben die Aufführung eines Flüchtlings-Stücks von Elfriede Jelinek an der Universität Wien gestürmt. Bestürzung in Österreich.
Breslau sucht noch seinen Platz zwischen deutscher und polnischer Geschichte. Aber die Vielschichtigkeit ist für die Stadt ein Gewinn.
Die „Dramatische Bühne“ geht seit 16 Jahren im Sommer ins Freie. Ziemlich entspannt geht es zu im Frankfurter Grüneburgpark.
Über hundert deutschsprachige Schriftsteller wenden sich in einem Protestbrief gegen die Praktiken Amazons, Autoren und ihre Bücher als Druckmittel für mehr Rabatte zu nutzen. Sie wollen die Leser aufklären.
Josef Fritzl als Wiedergänger von Goethes „Faust“: Am Münchner Residenztheater wird Elfriede Jelineks „FaustIn and out“ in der Inszenierung von Johan Simons gespielt. Archaische Wucht lässt sich dem Stück nicht absprechen.
Der Regisseur Nicolas Stemann bringt in Berlin zum zweiten Mal Elfriede Jelineks „Rein Gold“-Essay auf die Bühne. Entlockt die Originalwagnermusik dem Text mehr Sinn?
„Eine gesunde Demokratie muss die unabhängigen Stimmen aller ihrer Bürger hören“: Über zweihundert Schriftsteller, unter ihnen Elfriede Jelinek, Orhan Pamuk und Salman Rushdie, beklagen die repressiven Gesetze Russlands.
Staaten und Konzerne missbrauchen die technologischen Entwicklungen zum Zwecke der Überwachung massiv. Über tausend Schriftsteller aus mehr als achtzig Ländern fordern eine verbindliche Internationale Konvention der digitalen Rechte. FAZ.NET dokumentiert ihren Appell zusammen mit 31 anderen Zeitungen.
Schauspielerin Sandra Hüller, die wie keine zweite in diesem Jahr das deutsche Theater regierte, spricht im Interview über ihren Schwächeanfall beim fünfzigsten Berliner Theatertreffen und ihre Abneigung gegen Smartphones.
2003Ich habe Ihnen vor einiger Zeit meinen ersten Roman zugeschickt, Sie aber haben mir nie geantwortet. Warum? Ich lese kein einziges dieser Manuskripte, ...
Ein schräges Oratorium für Christoph Schlingensief: Elfriede Jelineks „Todkrank.Doc“ wird in der Uraufführung am Theater Bremen zum Multi-Media-Spektakel aufgedonnert.
Aller Gender-Diskurs ist nichts wert, wenn nicht neben dem Inhalt auch die Form beachtet wird - zum Sonderheft der „Neuen Rundschau“, mitherausgegeben von Antje Rávic Strubel.
Perfektionismus trifft auf Baströckchen: Hamburgs Intendantin Karin Beier inszeniert in Brasilien ein eigenes Stück über deutsche Auswanderer, Elfriede Jelinek unterstützt sie dabei.
Sie protestieren dagegen, dass sich Ungarn in ein „Rechtsregime“ verwandelt: Rund fünfzig Autoren wie Elfriede Jelinek und Christoph Hein, Schauspieler wie Edgar Selge und Matthias Brandt, Regisseure wie Ulrich Khoun und Roberto Ciulli melden sich zu Wort.
Er ist einer der letzten Heterosexuellen, die noch Kinder adoptieren würden, er fordert uneingeschränkte Solidarität mit Rainer Brüderle und würde seine Show selbst dann weitermachen, wenn niemand sie mehr sähe: Ein Gespräch mit Entertainer Harald Schmidt.
Unrat, alte Textreste und kapitalismuskritisches Durcheinander: Elfriede Jelineks neues Theaterstück „Aber sicher!“ wird in Bremen aufgeführt. Es ist ein Tänzchen um alles und nichts.
Elfriede Jelinek stößt in ihrem Stück „Faustin and out“ in die Frauenlücken von Goethes Tragödie. Im Schauspiel Frankfurt wird daraus großes Kerker-Kabarett.
Erst Musik, dann Geplapper: In Essen wurde Elfriede Jelineks Eurydike-Monolog „Schatten“ uraufgeführt. Schattenhaft blieb so manches am Text und am Konzept der Inszenierung.
Und holt mir die Frauen aus dem Keller: Elfriede Jelinek mischt sich unter Goethe. Daraus wird „Faust 1-3“, uraufgeführt im Schauspielhaus Zürich - als Geschlechterkabarett.
Einen Zeitkorridor hat das Frankfurter Schauspiel ins Bockenheimer Depot hineingebaut, einen langen Tunnel, einen tiefen Schlauch mit Guckkasten-Umrahmung vorne und einer schwarzen Wand mit Tür und zwei Schweinwerfern ganz weit hinten.
Im Bockenheimer Depot hatte das jüngste Jelinek-Stück Premiere, inszeniert von Bettina Bruinier: „Winterreise“.
Herzerfrierend die Welt zur Saisoneröffnung im Deutschen Theater Berlin. Kälte prägt als physische Erfahrung wie als Metapher für sozialen Umgang und innere Einsamkeit Elfriede Jelineks Stück "Winterreise", in dem sie Franz Schuberts und Wilhelm Müllers Liederzyklus frei variiert.
Aus dem Tochter-Alter ist sie raus. Heute sind es ihre Kinder, die mit Vater und Mutter das Lebenswerk weiterschreiben. Aber in Deutschland ist Beate Klarsfeld, Jahrgang 1939, geboren in Berlin, wohnhaft in Paris, immer noch am bekanntesten ...
Hanna Laura Klar hat einen Film über Beate Klarsfeld gedreht, die einst mit einer Ohrfeige Berühmtheit erlangte. Am Donnerstag hat der Film Premiere.
Osnabrück, Theater: Theresia Walser "Eine Stille für Frau Schirakesch"- Regie: Annette Pullen. Uraufführung 10.Wien, Akademietheater: Thomas Vinterberg/Mogens Rukov "Die Kommune". Regie: Thomas Vinterberg.