Die Mittelwelle verstummt für immer
In der Silvesternacht schaltet der Deutschlandfunk seine Mittelwellensender ab. Damit endet eine Ära und das Digitalradio scheint unterdessen kaum mehr aufzuhalten zu sein.
In der Silvesternacht schaltet der Deutschlandfunk seine Mittelwellensender ab. Damit endet eine Ära und das Digitalradio scheint unterdessen kaum mehr aufzuhalten zu sein.
Im Land von Porsche und Mercedes soll bald weniger gerast werden: Auf zwei Teststrecken ist ein Tempolimit von 120 km/h geplant. Gegner kritisieren die Grünen als Bevormundungspartei.
Die Bundeswehr wird demnächst auch in Syrien im Einsatz sein. Die Kosten schätzt das Verteidigungsministerium auf 134 Millionen Euro. Die deutschen Bischöfe unterstützen die Mission.
Die CDU-Führung verteidigt den Vorstoß des Bundesinnenministers, Syrern den Familiennachzug zu verbieten. Es gebe in der Sache „breite Übereinstimmung“, meldet Generalsekretär Tauber. Die SPD jedoch ist empört: „So haben wir nicht gewettet.“
Innenminister de Maizière hat mit seinem Vorstoß, die Schutzbedürftigkeit der Flüchtlinge aus Syrien zu prüfen und den Familiennachzug zu begrenzen, einen Streit in der Koalition losgetreten.
Nach UN-Angaben sind im Oktober 218.394 Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa gekommen - fast so viele wie im ganzen vergangenen Jahr. In Deutschland streiten SPD und Union weiter über Transitzonen.
Drei Interviews, ein Literaturpreis, eine Lesung: Für ihren ersten Roman „Superposition“ wird Kat Kaufmann auf der Buchmesse mit Aufmerksamkeit überschüttet. Wie fühlt sich das an? Eine Begegnung.
Die Kanzlerin schließt die von der CSU geforderten Änderungen am Asylrecht aus. Merkel verteidigt zudem die Öffnung der Grenzen im September. Die Entscheidung würde sie genau so wieder treffen.
Trotz Schuldenkrise ist das griechische Bruttoinlandsquartal im zweiten Quartal kräftig gewachsen. Das Bundesfinanzministerium sieht sich indes mit dem Wunsch nach Nachbesserungen an der Grundsatzeinigung mit Athen nicht allein.
Griechenland und die Geldgeber haben sich geeinigt. Einstimmig. Bis zuletzt haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras über einen Treuhandfonds gestritten. Doch das Drama ist noch nicht zu Ende.
Weil er für den verurteilten Wettbetrüger Sapina Geld auf Europapokalspiele gesetzt haben soll, untersucht die Uefa das Treiben des kroatischen WM-Torschützenkönigs von 1998. Zwar bestreitet Davor Suker die Vorwürfe – doch die Hinweise sollen eindeutig sein.
Selbst wenn Griechenland und seine Gläubiger sich in dieser Woche noch einigen - von einer stabilen Lösung ist man auch dann noch weit entfernt, befürchten führende deutsche Ökonomen. Das Regelwerk der Währungsunion werde weiter beschädigt.
In den Biolaboren dieser Welt passieren die seltsamsten Dinge. Schweine werden humanisiert, Fische zum Leuchten gebracht. Es scheint fast so, als ob wir das Leben beliebig formen können. Was ist Science-Fiction, was ist Realität?
Die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth sieht Einsparpotential im „monströsen“ griechischen Verteidigungsetat. Unterdessen warnt der Unionspolitiker Michael Fuchs vor einer immer wahrscheinlicher werdenden Gefahr.
Die Zahl der Asylanträge steigt, Kommunen und Länder verlangen vom Bund zusätzliche Milliarden für Flüchtlingsunterkünfte. Der Bund sieht sich aber nicht allein in der Verantwortung. Bei einem Spitzentreffen soll ein Kompromisspaket ausgelotet werden.
Bleibt es nun doch bei den Extra-Gebühren für Telefonate und SMS im EU-Ausland? Politiker und Verbraucherschützer laufen Sturm gegen entsprechende EU-Pläne – und kündigen Widerstand an.
Seit Joseph Ratzinger nicht mehr Papst ist, tottelt es in seiner Heimatstadt Marktl am Inn, stand in einer großen deutschen Zeitung. Klingt alarmierend, aber was bedeutet das genau?
Das Betreuungsgeld ist umstritten und wird von Gegnern als „Herdprämie“ geschmäht. Doch immer mehr Eltern nehmen es in Anspruch – vor allem in Westdeutschland. Am Dienstag verhandelt das Bundesverfassungsgericht über die Zukunft der umstrittenen Leistung
Über den Koran reden viele, wenige kennen ihn. Im Deutschlandfunk wird jetzt von Fachleuten wöchentlich eine Sure erklärt. Um 9:55 Uhr geht es los.
Den Berliner Flughafen beaufsichtigen? Das muss nicht unbedingt der Bürgermeister tun. So denkt Berlins neuer Verwaltungschef Michael Müller. Und will vielleicht noch diese Woche zurücktreten.
Der Parteitag in Bremen hat Nachwehen: Die AfD-Protagonisten Frauke Petry und Alexander Gauland widersprechen vehement der Einschätzung Bernd Luckes, der bisherige Parteivorstand habe „stümperhaft“ gearbeitet.
EU-Kommissar Oettinger und Parlamentspräsident Schulz lehnen einen neuen Schuldenerlass für Griechenland ab. Auch die Politiker der großen Koalition in Deutschland sind sich darüber einig. Nur die CSU droht schon Konsequenzen an.
Matthias Sträßner seziert Tagebücher von Frauen, die den Zusammenbruch des „Dritten Reiches“ in Berlin und den Beginn der Besatzungszeit beschrieben: Ruth Andreas-Friedrich, Ursula von Kardorff, Margret Boveri und Marta Hillers. Wie authentisch sind ihre Aufzeichnungen?
In London geht es gerade nur um Deutschland, zumindest in mehreren Ausstellungen. Warum die Briten sich derzeit so für uns interessieren – und warum es ihnen so schwer fällt, dieses Land zu verstehen.
Der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Wüstner, verlangt eine Stellungnahme der Bundeskanzlerin zur Entwicklung der Bundeswehr. Er hat dafür gute Argumente.
Die Konjunktur schwächt sich ab, auch in Deutschland. Senkt nun die Bundesregierung ihre Wachstumsprognose? Wirtschaftsminister Gabriel hält das nun erstmals für möglich.
Um zu Deutschlands wichtigsten Ökonomen zu gehören, muss ein Wirtschaftsforscher in mindestens zwei Feldern Resonanz vorweisen können: in der Wissenschaft und in der Öffentlichkeit, also in Politik und Medien.
Die Präsidenten Putin und Poroschenko sind in Minsk zu einem Krisengipfel zusammengekommen. Zuvor hatte ukrainisches Militär russische Soldaten festgenommen. Laut Moskau war die Patrouille „zufällig“ in die Ukraine gelangt.
Die Linkspartei diskutiert wieder – diesmal über Gregor Gysis Plädoyer für deutsche Waffenlieferungen an Kurden im Nordirak. Kritiker nennen seine Position „total falsch“. Der Vorsitzende selbst fühlt sich missverstanden.
In Berlin herrscht Entsetzen über den Terror im Irak – doch die Regierung beschränkt sich auf humanitäre Hilfe. Vielmehr verweist man in Berlin auf die amerikanische Verantwortung für das Land.
In der BND-Spionageaffäre warnt der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Norbert Röttgen, vor einer politischen Trotzreaktion Deutschlands. CIA-Chef Brennan soll unterdessen mit dem Kanzleramt telefoniert haben.
Der Wehrbeauftragte befürwortet den Einsatz bewaffneter Drohnen. Die SPD indes zweifelt am Bedarf der Bundeswehr daran. Grüne und Linkspartei sehen sich nach der Anhörung vor dem Verteidigungsausschuss bestärkt.
Jetzt ist es offiziell: Generalbundesanwalt Range wird in der Abhöraffäre um Merkels Handy ermitteln. Justizminister Maas sagt, die Regierung habe auf die Entscheidung keinen Einfluss genommen.
Es bedürfe mehr „als Gerüchte und Spekulationen“: Der Vorsitzende des NSA-Ausschusses, Patrick Sensburg, versteht, warum Generalbundesanwalt Range in der NSA-Affäre vorerst nicht ermitteln will. Sein Fraktionskollege Bosbach warnt aber vor einem „Signal der Hilflosigkeit“.
Wenige Tage vor der Präsidentenwahl im Nachbarland hat der russische Präsident angekündigt, die Manöver seiner Armee nahe der ukrainischen Grenze zu beenden. Die Nato sieht auf Satellitenaufnahmen jedoch noch keine Anzeichen für einen Rückzug.
Eine Vernehmung von Edward Snowden in Berlin hat die Bundesregierung schon abgelehnt, nun will sie dem NSA-Untersuchungsausschuss offenbar auch einige Unterlagen vorenthalten.