Nur der erfolgreiche Bieter erfährt dieses Geheimnis
Auch ein gehauchtes Wort kann versteigert werden: Die Auktionen moderner und zeitgenössischer Kunst in Paris beweisen es. Im Angebot sind aber auch handfeste Spitzenwerke.
Auch ein gehauchtes Wort kann versteigert werden: Die Auktionen moderner und zeitgenössischer Kunst in Paris beweisen es. Im Angebot sind aber auch handfeste Spitzenwerke.
Die Zeiten weiterer Überhitzung an der Spitze des Kunstmarkts scheinen vorbei zu sein: Bei den New Yorker Abendauktionen moderner und zeitgenössischer Kunst fallen zwar Rekorde, insgesamt aber ist Zurückhaltung angesagt.
Fast 200 Millionen Dollar spielte die Schmucksammlung der „Kaufhauskönigin“ Heidi Horten bei ihrer Auktion ein. Soviel waren nicht einmal Liz Taylors Preziosen wert. Doch die NS-Vergangenheit des Horten-Vermögens raubt der Versteigerung jeden Glanz.
Blockbuster-Werke moderner Kunst fehlen dieses Frühjahr bei den Versteigerungen in New York. Dafür rücken Künstlerinnen weiter nach vorn.
Das Auktionshaus Christie's hat in Genf den ersten Teil der Schmucksammlung der verstorbenen österreichischen Horten versteigert. Dabei kamen umgerechnet rund 141 Millionen Euro zusammen und damit mehr als erwartet.
Bilder von Georgia O’Keeffe eröffnen bei Christie’s in New York die Frühjahrsauktionen moderner Kunst. Henri Rousseau könnte einen Rekord aufstellen, und Pablo Picasso ist natürlich auch dabei.
Heidi Hortens Schmucksammlung könnte die teuerste je versteigerte werden: Mehr als 150 Millionen Dollar sollen die Preziosen der „Kaufhauskönigin“ einbringen. Sie sind auch glitzernde Symbole einer vergangenen Zeit.
Wolkig bis heiter: Die Ergebnisse der Pariser Auktionen alter und moderner Kunst, die in Paris im Umfeld der Zeichnungsmessen abgehalten wurden, sind durchwachsen.
Gehen die Zeiten des überhitzten Kunstmarkts zu Ende? Bei den großen Londoner Abendauktionen moderner und zeitgenössischer Kunst sorgen Umsatzeinbrüche und Rekordpreise für gemischte Gefühle.
Spitzenwerke aus Restitutionsvergleichen und neu auf den Markt kommende Ware sollen die Auktionshäuser auf Erfolgskurs halten: Vorschau auf die Versteigerungen moderner und zeitgenössischer Kunst in London.
Zum Beispiel die „Kleine Tänzerin“ von Degas: Nach dem Tod berühmter Künstler gefertigte Bronzegüsse von ihren Werken erzielen Spitzenpreise auf dem Markt. Doch sind diese Plastiken überhaupt Originale?
Ein Schnäppchen aus einem Londoner Antiquitätenladen ist einer der Stars bei den kommenden Londoner Abendauktionen von Christie's: Die abenteuerliche Karriere eines Kronleuchters von Alberto Giacometti.
An der Seite von Anna Wintour bestimmte André Leon Talley lange, wer in der Modeszene dazugehörte – und wer nicht. Ein Jahr nach seinem Tod wurde nun der Nachlass des Modejournalisten versteigert. Der Erlös geht an zwei Kirchen.
Die Washingtoner Erklärung zur Rückgabe von NS-Raubkunst wird 25 Jahre alt. Christie’s würdigt sie mit mehreren Veranstaltungen. Gleich bei der ersten kommt es zu einer Konfrontation.
In New York zeichnen die Auktionen Alter Meister ein gemischtes Bild des Marktes: Das Geschäft ist schwieriger geworden, doch Herausragendes wird immer noch zutage gefördert – und gewinnbringend verkauft.
Ein Gericht hat Christie’s angewiesen, ein Gemälde des 18. Jahrhunderts an die Erben des Vorbesitzers zurückzugeben. Es gehörte einem Vertrauten Marcel Prousts – und wurde in der NS-Zeit beschlagnahmt.
Die Auktionshäuser der Grande Nation blicken auf ein fulminantes Jahr zurück – in dem die größte Überraschung aus China kam.
Der Verkauf privater Megasammlungen und eine investitionshungrige Kundschaft bescheren den Auktionshäusern Boomzeiten inmitten zahlreicher Weltkrisen.
Der Verkauf privater Megasammlungen und eine investitionshungrige Kundschaft bescheren den Auktionshäusern Boomzeiten inmitten zahlreicher Weltkrisen.
Am Anfang stand die Flucht vor Verfolgung im Zarenreich, am Ende eine fulminante Kunstkollektion: Die Versteigerung der „Sammlung V.W.S.“ bei Christie’s eröffnet Einblicke in Kulturtransfer im russisch-chinesichen Grenzgebiet.
Erst der Rekord, dann die Ernüchterung: Nach der 1,6-Milliarden-Dollar-Versteigerung der Sammlung Allen kühlt der Kunstmarkt sich auf den weiteren großen Abendauktionen in New York merklich ab.
1,6 Milliarden Dollar: Die Sammlung Paul G. Allen stellt einen neuen Auktionsrekord auf – und das ist erst der Auftakt zu den New Yorker Versteigerungen bei Christie’s, Sotheby’s und Phillips. Von Wirtschaftskrise ist hier keine Rede.
Es ist der umsatzstärkste Kunstverkauf aller Zeiten: Die hochkarätige Sammlung des verstorbenen Microsoft-Mitgründers Paul G. Allen erzielt bei Christie’s 1,5 Milliarden Dollar – für wohltätige Zwecke.
Parallel zur neuen Messe Paris+ par Art Basel kam Moderne Kunst in der französischen Hauptstadt bei Christie's und Sotheby's unter den Hammer. Für Rodin lief es schlecht, für Warhol bestens.
Kein einziges Stück blieb unverkauft: Die zehnteilige Auktion der Sammlung Ann und Gordon Getty wurde zum Triumph. Schon vorab schnappte sich ein Museum einen Canaletto.
Nachwuchskünstler profitieren von der Spekulationslust, so mancher Altstar muss sich bescheiden, doch das Gesamtergebnis stimmt: Rückblick auf die Abendauktionen zur Frieze bei Christie's, Sotheby's und Phillips.
Die französische Hauptstadt steigt im Kunstmarkt-Ranking auf: Das zeigt auch das Angebot der großen Auktionshäuser zur neuen Messe Paris+ par Art Basel.
Öl machte die Gettys reich, das Geschäft mit der Datenverarbeitung den Microsoft-Mitgründer Allen: Ihre Kunstsammlungen erzählen von der Wertschöpfung in zwei Jahrhunderten und könnten Rekordsummen für wohltätige Zwecke einspielen.
Starker Dollar, schwaches Pfund: Bei den Auktionen moderner und zeitgenössischer Kunst während der Frieze-Messewoche in London könnte das helfen. Sotheby's zeigt sich sogar besonders optimistisch.
Das Auktionshaus Christie's setzt weiterhin auf Kryptokunst und startet eine eigene NFT-Plattform. Spektakulärer ist aber sein analoges Angebot - wie ein Saurier.
Der Kunstmarkt ist nur bedingt im Bunde mit dem Reichtum. Er ist Opfer der sich immer dramatischer zuspitzenden Vermögensverteilung.
Damien Hirst zerstört eigene Bilder, um sie in der Blockchain zu verkaufen.
Die Kunstsammlung des 2018 verstorbenen Microsoft-Mitgründers Paul Allen soll versteigert werden und könnte mehr als eine Milliarde Dollar einspielen. Das wäre neuer Rekord.
Der Kryptocrash hat auch den gehypten NFT-Markt erfasst. Marina Abramović und Damien Hirst setzen trotzdem auf Blockchain-Kunst – mit ganz unterschiedlichen Motiven.
Das Geschäft mit Alten Meistern ist schwieriger geworden. Doch an der Themse blickt ein Händler ebenso optimistisch nach vorne, wie es die großen Auktionshäuser nach ihren jüngsten Topversteigerungen tun können.
Ein Jubiläum, eine exquisite Sammlung und florierender Handel: das erste Halbjahr auf dem Auktionsmarkt in Frankreich.