Ohne Zukunft
Die Verträge des Chefdirigenten Christian Thielemann und des Intendanten Peter Theiler an der Semperoper Dresden sollen 2024 enden. Die Regierung Sachsens hat eigene Pläne. Auf die jetzige Führung wirft sie damit kein gutes Licht.
Die Verträge des Chefdirigenten Christian Thielemann und des Intendanten Peter Theiler an der Semperoper Dresden sollen 2024 enden. Die Regierung Sachsens hat eigene Pläne. Auf die jetzige Führung wirft sie damit kein gutes Licht.
Der Dirigent Christian Thielemann will mit dem Intendanten Nikolaus Bachler einen Neustart bei den Osterfestspielen Salzburg. In Bayreuth möchte er ebenfalls bleiben. Aufbruch erhofft er sich auch für Dresden.
Nach schwerer Krankheit und Corona zum Trotz muss Katharina Wagner die Zukunft der Bayreuther Festspiele sichern. Christian Thielemann wird an ihrer Seite bleiben, Asmik Grigorian erstmals dort singen. Doch auch Strukturänderungen sind dringend nötig.
Auch wenn die Bayreuther Festspiele dieses Jahr nicht stattfinden, haben sie doch viel vor. Und sie waren bislang auf gutem Wege. Ein Lagebericht.
Sowohl der aktuelle als auch der designierte künstlerische Leiter waren sich einig, dass es nur einen von ihnen bräuchte. Jetzt kam es zu einer Entscheidung – obwohl eine Doppelspitze geplant war.
Nikolaus Bachler will als künftiger Intendant der Osterfestspiele Salzburg dem Künstlerischen Leiter Christian Thielemann verbieten, „Lohengrin“ zu dirigieren. Ein abgekartetes Spiel, mit dem Salzburgs Politik versucht, Thielemann wegzuekeln.
In Bayreuth wird noch einmal Katharina Wagners Inszenierung von „Tristan und Isolde“ gezeigt. Christian Thielemanns Dirigat sorgt dabei für eine Art Lebensversicherung.
Christian Thielemann dirigiert in Dresden die Premiere der Oper „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss. Der orchestrale Zauber trägt über den Feinfrost der Szene hinweg.
Der Bayreuther „Lohengrin“ ist haltlos schön. Das Bühnenbild von Rosa Loy und Neo Rauch ist märchenhaft, Christian Thielemann dirigiert mit Lust. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder aber wird ausgebuht.
Von einem „Symbol eines Zynismus“ spricht die Sächsische Staatskapelle, die nicht länger in derselben Siegerliste stehen mag wie Kollegah und Farid Bang.
Dem Dirigenten Christian Thielemann und der Dresdner Staatskapelle gelingt mit der zweiten Symphonie von Brahms ein Glanzpunkt der diesjährigen Osterfestspiele in Salzburg. Mahler aber hat es schwer bei ihm.
Bei den Osterfestspielen in Salzburg erzählen Michael Sturminger und Christian Thielemann Giacomo Puccinis Oper „Tosca“ als Film noir. Dabei leuchtet die Stimme von Anja Harteros in der Titelpartie.
„Was Freude bereiten sollte, darf nicht verkrampfen“: Der Dirigent Christian Thielemann über das Glück in Dresden, seine Berliner Schnauze und die Osterfestspiele Salzburg.
Erfahren, gelassen und weniger viril verpanzert: Christian Thielemann dirigiert den „Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner an der Semperoper in Dresden – aufgeführt auf formidable Weise.
Musikmanager Till Janczukowicz hat einen Streaming-Dienst gegründet – nur für klassische Musik. Jetzt geht kein Konzert mehr verloren.
Das Festspielhaus bietet mit Anja Harteros, Aleksandrs Antoņenko und Ludovic Tézier eine hervorragende Besetzung für Puccinis »Tosca« unter der Leitung von Christian Thielemann, der zwei weitere Konzerte der Sächsischen Staatskapelle Dresden leitet.
Einzigartiger Musikgenuss zum Jahreswechsel
Es wird wieder an der Rampe gesungen: In Salzburg exhumiert Christian Thielemann die „Walküre“-Inszenierung Herbert von Karajans aus dem Jahr 1967, in Baden-Baden bereitet Simon Rattle der „Tosca“ ein opulentes Luxusgrab.
Katharina Wagner hat in Bayreuth szenisch ein wenig am „Tristan“ gearbeitet. Christian Thielemann holt aus der Akustik des Festspielhauses alles heraus, und Petra Lang und Stephen Gould lassen die Oper leuchten.
Als Spezialist für französische Musik galt Christian Thielemann bislang nicht. Doch sein Programm mit Werken von Chausson, Debussy und Fauré bei den Berliner Philharmonikern gelingt als großer Abend.
Vollendet locker und dabei präzise bringt Christian Thielemann „Tristan und Isolde“ zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele zum Klingen. Die Inszenierung von Katharina Wagner dagegen wirkt so zeit- wie zahnlos.
Die Berliner Philharmoniker haben Kirill Petrenko zum neuen Chef gewählt, in Bayreuth dirigiert er den „Ring des Nibelungen“. Den deutschen Kritikern ist er aber wohl nicht deutsch genug. Wer also ist Petrenko, und was kann er wirklich?
Kirill Petrenko, der designierte neue Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, gibt keine Interviews mehr. Nicht, dass er nichts zu sagen hätte. Doch wie „Welt“ und NDR über Kirill Petrenko berichten, ist unfassbar.
Die Berliner Philharmoniker sind das einzige Top-Orchester weltweit, das ihren Dirigenten selbst bestimmt. Die Wahl aber wird zur Belastungsprobe. Nach elf Stunden brachen die Musiker am Abend erschöpft ab.
Das Chaos tobt, der Boden schwankt, doch noch gibt es feste Größen im Programm: Dem verkorksten Bayreuther „Tannhäuser“ folgt ein gekonnter „Fliegender Holländer“. „Lohengrin“ muss sich derweil den schärfsten Kritikern stellen
Ja, sind sie denn alle verrückt geworden? Warum bieten die drei teuersten Osterfestspiele in Berlin, Baden-Baden und Salzburg mit Wagners „Tannhäuser“, Puccinis „Manon Lescaut“ und Strauss’ „Arabella“ nur abgewetztes Standardrepertoire an?
Serge Dorny, dem Intendanten der Semperoper, wurde von der Kunstministerin persönlich und fristlos gekündigt - weil er den „Betriebsfrieden nachhaltig gestört“ habe. Erfahren hat er es aus den Medien. Am Dienstag ist Pressekonferenz.
Der facettenreiche Konzertreigen von Salzburg Contemporary: Ein Dom aus Bruckner, eine Explosion mit Mahler und heimliches Theater mit Birtwistle. Das Ergebnis ist überwältigend.
Bayreuth startet mit dem „Ring“. Fast fünfzig Aufnahmen von Richard Wagners Werk sind greifbar. Welche Einspielung ist die beste? Wir setzen unseren Experten darauf an.
Es gibt wieder eine Nachrichtensperre bei den Wagner-Festspielen, wie früher. Die Schwestern Eva und Katharina Wagner stornieren Künstlerinterviews, sperren ...
Bayreuth kümmert sich erstmals um Wagners „Rienzi“. Mit Christian Thielemann als Dirigenten versucht es den Schreihals zu bändigen.
Aus der Flut neuer Einspielungen muss man nicht reflexartig Christian Thielemanns Bruckner oder Anna Netrebkos letzte Eugen-Onegin-Tatjana herauspicken, um in
Am Pfingstsamstag traf ich Herrn Lang von DeutschlandRadio wieder. Es war in der Frauenkirche in Dresden, kurz vor acht, die meisten Musiker standen schon ...
Ein Interview mit Katharina Wagner ist beinahe so schwer zu bekommen wie eine Karte für die Bayreuther Festspiele. Seit 2008 leitete die heute 34-Jährige ...
Christian Thielemann lässt bei den Salzburger Osterfestspielen die Glaubenswelten von Wagner und Brahms aufeinandertreffen. Daneben gibt es viele weitere kleine Offenbarungen.
Szenische Impulse gehen von den Salzburger Osterfestspielen selten aus. Was Regisseur und Ausstatter zum Einstand des neuen künstlerischen Leiters Christian Thielemann bei Wagners „Parsifal“ ablieferten, gibt jedoch Anlass zu Befürchtungen.