Die Wahrheit der Türme
Am Berliner Alexanderplatz will man Hochhäuser mit Luxuswohnungen bauen. Dagegen wird protestiert - dabei könnte hier Luxus einmal die soziale Stadt retten.
Am Berliner Alexanderplatz will man Hochhäuser mit Luxuswohnungen bauen. Dagegen wird protestiert - dabei könnte hier Luxus einmal die soziale Stadt retten.
In Amerika ist er ein Klassiker, hierzulande nahezu unbekannt: Jetzt würdigt das Haus der Photographie in Hamburg Harry Callahan mit einer Retrospektive. Das wurde auch Zeit.
Das Prinzip Bumerang: Seit einem halben Jahrhundert wird über ein angebliches Van-Gogh-Selbstbildnis gestritten. Jetzt stellt ein Museum in Nevada das Bild wieder aus.
Wie kommt ein Mathematiker an ein Museum? Michael Korey weiß es. Von seiner Heimat Chicago aus hat der Amerikaner einen weiten Weg bis nach Dresden zurückgelegt, wo er heute Oberkonservator am Mathematisch-Physikalischen Salon ist. Einer seiner Gründe: die „Wonne“ an der Sache.
Barack Obama will Autos ohne Benzin für die Kunden erschwinglicher machen. Dafür möchte er 2 Milliarden Dollar in die Entwicklung von Technologien für umweltfreundlichere Fahrzeuge stecken. Ob die Republikaner da mitmachen?
Sie hören nie auf zu lächeln. Auch dann nicht, wenn sie beschimpft werden. Zu zweit ziehen sie durch Frankfurt, um Fremde auf den Weg zum rechten Glauben zu führen – zu ihrem Glauben. Unterwegs mit den Mormonen.
Auch Adam Smith war in Toulouse: Reinhard Blomert versucht eine neue Erzählung von der Entstehung der Nationalökonomie - und verliert dabei recht oft den Faden.
Gute Unternehmenszahlen und die Aussicht auf eine weiterhin lockere Geldpolitik sorgen für deutliche Kursgewinne an den Aktienmärkten.
Karlie Kloss ist als „Kampagnengesicht“ nach Berlin gekommen. Mit dem Fotografen Ryan McGinley und dem Stylisten Jefferson Hack stellt sie die Anzeigenmotive für die „Mercedes-Benz Fashion Week“ vor.
Giambattista Valli entwirft die schönsten Abendkleider. Auch in Hollywood kommt er damit an. Trotzdem wird er in der Nacht zum Montag gut schlafen.
Ökonomen haben politische Vorlieben. Trotzdem gibt es in vielen Fragen einen Konsens.
Sehr fromm: In der Augsburger Barfüßerkirche wird ein Frühwerk Bertolt Brechts uraufgeführt: „Die Bibel“. Man erlebt vor allem Aufsagerei und fragt sich: Musste das wirklich sein?
Starke Frauen in Berlin: „Gold“ mit einer statuarischen Nina Hoss reiht sich noch ins Mittelmaß des Wettbewerbs ein, „Vic + Flo ont vu un ours“ und „Gloria“ geben aber Hoffnung.
Sie ist die erste Frau lateinamerikanischer Herkunft, die es als Juristin in den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten geschafft hat. Sonia Sotomayors Lesung wird zum Erweckungserlebnis.
Drei Juristen, sieben Meinungen - so geht der alte Witz. Auch über Ökonomen heißt es, dass sie in wichtigen Fragen völlig uneins seien.
In Chicago grassiert die Gewalt. Befürwortern wie Gegnern eines verschärften Waffenrechts dient die Lage in der Stadt als Beweis für ihre jeweilige Sicht der Dinge.
Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag seine Abwärtsbewegung fortgesetzt. Die schwachen Wachstumszahlen aus den Vereinigten Staaten vom Vortag lagen den Anlegern noch auf dem Magen.
FAZ.NET und die Apps der F.A.Z. sowie der F.A.S. haben den „Good Design Award“ 2012 gewonnen. Der 1950 in Chicago gegründete Preis gilt als einer der renommiertesten Design-Preise der Welt.
Auf nach Flingern! Der Stadtteil von Düsseldorf hat schon wieder eine Galerie-Neueröffnung zu melden. Mittlerweile versammelt sich dort eine starke Gruppe.
Hochfrequenzhandel ist an den Börsen in Mode: Computer verschieben rasend schnell Aktien hin und her. So schnell kommt kein Mensch mit. Ist am Ende das ganze Finanzsystem in Gefahr?
In der bunten Manege des Pop wirken sie unscheinbar. Doch seit fast 30 Jahren stehen Yo La Tengo für hohe Qualität im Independent-Rock: sinister und subtil.
Über manche Aspekte von Obamas zweiter Amtseinführung am kommenden Montag wird sehr ernst debattiert - die offizielle Musik-Playlist dazu steht jedoch im Zeichen der leichten Muse.
Im Streit um die Zukunft des Suhrkamp-Verlags veröffentlichen mehr als 160 Autoren und Übersetzer aus dem Wissenschaftsprogramm des Hauses den folgenden Appell.
Nach dem geplanten Kauf des Börsenkonzerns Nyse Euronext durch die Terminbörse ICE rechnen Analysten mit einem Gegenschlag der CME.
Die Konsolidierung der weltweiten Börsenplätze geht weiter. War die New Yorker Börse bis jetzt eher Jäger, soll sie nun selbst übernommen werden. Die Derivatebörse ICE bietet gut 8 Milliarden Dollar.
Er drehte „Der Exorzist“, „Brennpunkt Brooklyn“ und bekam als bislang jüngster Regisseur den Oscar: William Friedkin spricht über die dünne Trennlinie zwischen Gut und Böse. Und die beste Regieanweisung aller Zeiten.
Nach jedem Massaker wird über Waffengesetze gestritten. Tatsächlich werden sie immer laxer. Vor seiner Wiederwahl wollte Obama keine Verschärfung der Gesetze wagen - jetzt wäre der Zeitpunkt.
Nach einem Anschlag in Israel verurteilte ein amerikanisches Gericht Iran auf Schadensersatz in Millionenhöhe. Dürfen dafür jetzt Museumsbestände herhalten?
Die Wüste lebt. Ralph Austen legt eine gut lesbare und lehrreiche Geschichte der Sahara als Ort des Austauschs von Waren, Ideen und Menschen vor.
FRAGE: Herr Jahn, Sie haben fast 100 Wolkenkratzer, Stadien und Flughäfen gebaut. Worauf zeichnen Sie?ANTWORT: Auf dem iPad. Manchmal auf Papier.
Die Dallas Mavericks drohen ohne den verletzten Dirk Nowitzki bereits frühzeitig den Anschluss zu verlieren. In Chicago setzt es die nächste herbe Niederlage. Nun soll ein 38-Jähriger die Texaner wieder zum Erfolg führen.
Politik der Empathie: Was die Opposition heute vom Wahlkampf „Willy wählen“ aus dem Jahr 1972 lernen kann.
Die Fixierung auf die angesagteste Kommunikationstechnologie verstellte den Blick auf die wahrscheinlich wichtigere Seite der Kampagne: Obama hat nicht per Twitter gewonnen. Sein Team wusste exakt, mit wem es zu tun hatte.
Seit 2010 leitete Jim Messina von Chicago aus die Kampagne für Obamas Wiederwahl. Mit massig „Bodentruppen“ und Fernsehclips sorgte er für Obamas Sieg in den wahlentscheidenden „Swing States“.
Im zweiten Leben des Barack Obama bleibt alles wie gehabt. Den ersten Triumph des Wahlabends feierte John Boehner. Der führende Republikaner im Kongress bleibt der Mann, mit dem sich der Präsident einigen muss - am dringendsten auf Budgetkürzungen und eine Steuerreform.
Das Übererklären machte ein bisschen müde in dieser langen Wahlnacht im deutschen Fernsehen. Nicht, wenn es um die komplexen Verhältnisse ging, sondern wenn Bilder für sich hätten stehen können oder Technik einfach nur hätte genutzt werden müssen.