Jetzt ein eiskaltes Bier
Eine Geschichte der Woche stand vor ein paar Tagen in der Frankfurter Ausgabe der "Bild"-Zeitung. Dort hat Bernd Reisig, früher Manager des Frankfurter Fußball-Zweitligisten FSV, eine spannende Rechnung angestellt.
Eine Geschichte der Woche stand vor ein paar Tagen in der Frankfurter Ausgabe der "Bild"-Zeitung. Dort hat Bernd Reisig, früher Manager des Frankfurter Fußball-Zweitligisten FSV, eine spannende Rechnung angestellt.
Am Freitag stimmen die Adlon-Anleger über eine Auswechslung des Fondsgeschäftsführers ab. Der seit Jahren schwelende Streit geht damit einem neuen Höhepunkt entgegen.
Freut man sich bei Botticellis Damenporträt nur auf die „schicke Frisur“? Schuf Antonello da Messina wirklich einen „Latin Lover“? In Berlin werden aus gemalten „Gesichtern der Renaissance“ Schlagwörter.
Als die Mieterin in unserer zwölften Geschichte von dem sehr tatverdächtigen Hobby ihres ominösen Vermieters erfuhr, ergriff sie sofort die Flucht und sorgte letztendlich sogar für eine echte Schlagzeile.
Gérard Depardieu offenbart eine peinliche Schwäche. Franz Josef Wagner kann ihn dabei absolut verstehen und für Ernst August von Hannover bringt die ganze Aktion auch noch einen Vorteil. Das käme Nadja Abd El Farrag gerade recht.
Nachdem die Parteivorsitzenden Lötzsch und Ernst den kubanischen Revolutionsführer Castro in einem Glückwunschschreiben gewürdigt haben, folgt Gregor Gysi ihnen nach: Castro habe das Land aus seiner Rolle als „Bordell“ Amerikas befreit.
Am 16. August 1961 titelte die "Bild"-Zeitung: "Der Westen tut nichts! Präsident Kennedy schweigt . . . Macmillan geht auf die Jagd . . . und Adenauer schimpft auf Willy Brandt." Der Kanzler war entrüstet, telegraphierte an Verleger ...
Auch in der Nacht zum Donnerstag wurden in Berlin Brandanschläge auf Autos verübt. Der SPD-Innenpolitiker Wiefelspütz bezeichnete die Anschläge als eine „Vorstufe zum Terrorismus“.
Es gibt sie im Elektromarkt, aber im Journalismus sind sie noch nicht angekommen. Dabei sind Mini-Drohnen als fliegende Paparazzi wie geschaffen für die Recherchemethoden des Boulevardjournalismus.
Vor dem Treffen von Kanzlerin Merkel und Frankreichs Staatspräsident Sarkozy haben sich CDU-Politiker für Eurobonds und damit gegen Merkel ausgesprochen. Der Vorsitzende der Jungen Union, Mißfelder, ergreift in der F.A.Z. für Merkels Position Partei.
Die Iolanthe-Inszenierung mit Anna Netrebko ist in Salzburg nicht mehr exklusiv. Für die öffentlichen Proben werden teure Karten verkauft. Doch alle sind glücklich, wenn die Russin in der Stadt Hof hält. Es gibt aber auch noch echte Neuigkeiten.
Eine ganz große Koalition erwartet Wunderdinge vom islamischen Bekenntnisunterricht. Muslime, die sich liberal nennen, wollen dem Staat beim Lehrplanschreiben die Feder führen. Im Interesse der Aufklärung?
Der Energiekonzern Eon löst die Zentrale der Tochterfirma „Eon Energie“ in München auf. Derweil wirft Unions-Politiker Altmaier dem Konzern Managementfehler vor, die auf dem Rücken der Belegschaft ausgetragen würden.
Wer schon jetzt vom Rummel um Charlotte Roches neuen Roman „Schoßgebete“ genug hat, dem entgehen harte Wahrheiten über Paare, Sexualität und Familienleben. Roche steht mit ihrer eigenen Biographie für ihr Buch ein. So radikal wie in ihrer Literatur zeigt sie sich auch im Gespräch.
Rückwärtsgang oder Kompromiss zwischen alten Werten und neuen Herausforderungen? Der aktuelle Kurs der CDU unter Angela Merkel wird kontrovers diskutiert. Parteimitglieder fordern einen „Grundsatzparteitag über Programm und Profil der Union“.
Martin Heidingsfelder, Gründer der Plagiate-Plattform „VroniPlag“, hat parteipolitisches Interesse als Motiv für seine Internetseite zurückgewiesen. Auch finanzielle Interessen hätten keine Rolle gespielt, sagt Heidingsfelder, der SPD-Mitglied ist.
Der Mörder Magnus Gäfgen bekommt eine Entschädigung vom Land Hessen. Das Frankfurter Landgericht sprach dem 36-Jährigen 3000 Euro zu. Gäfgen hatte das Land verklagt, weil ihm ein Polizist nach seiner Festnahme Gewalt angedroht hatte.
Im März hat Stefan Mappus die Wahl in Baden-Württemberg verloren. Nach der Wahlschlappe musste er dem Grünen Winfried Kretschmann Platz machen. Nun hat er einen neuen Job gefunden.
Der Unmut in der CDU wächst. Die Unzufriedenen beginnen, ihre Kritik in Papieren zusammenzufassen. Die Kritiker in den eigenen Reihen wollen auf dem Parteitag im Herbst nicht nur über Bildungspolitik, sondern auch über den gegenwärtigen Kurs der Kanzlerin sprechen.
Dass der Schwerkriminelle Thomas Wolf erst rund zwei Monate nach der Entführung der Frau einer Führungskraft einer Wiesbadener Bank festgenommen wurde, verdankt er offenbar einer Ermittlungspanne.
Mit ihren Endlos-Beinen überzeugte Jana Beller Heidi Klum und wurde „Germany's next Topmodel“. Doch nun verkündeten die Firma One-eins und Günther Klum den Rauswurf. Das Aus für Janas Modelkarriere? Nicht unbedingt: Sie ist bereits bei einer anderen Agentur untergekommen.
Als Andreas Pinkwart sich Ende 2010 aus der Spitze der FDP zurückzog, überraschte das viele. Dabei war er stets mehr Wissenschaftler als Politiker.
Trotz Euro-Krise fahren jetzt viele Deutsche in den Urlaub nach Griechenland. Sie versuchen, vor Ort ganz pauschal mit Geld und guten Ratschlägen zu helfen. Allein der Grieche nimmt kaum etwas an.
Thilo Sarrazin, hieß es in den Springer-Medien, sei in Kreuzberg angepöbelt und gemobbt worden. Nun zeigte das ZDF just diesen Kreuzberg-Besuch im Sarrazin-Film von Güner Belci. Und siehe da, nicht nur für die Autorin stellte sich manches anders dar.
Das Netz hat zu Guttenberg nicht gestürzt, aber einen massiven Stolperstein geliefert. Via Facebook formiert sich nun auch die Fankurve des Ex-Ministers - aber sie kriegt ihre PS nicht auf die Straße.
Unwissenheit ist selten dekorativ, aber Unwissenheit in naturwissenschaftlichen Fragen immer noch besser, als bekennender Fan seichter Romane oder Leser der Bild-Zeitung zu sein. Das eine ist sozial akzeptabel - das andere nicht.
Die Medizin, die Heizung, die Nahrungsmittelversorgung, die Bequemlichkeit - fast alles, von der Bildzeitung, dem Privatfernsehen und junger deutscher Literatur mal abgesehen, wird besser, schöner und angenehmer. Ausser natürlich die Anlässe zum Jammern und Klagen. Besonders in den begüterten Kreisen leidet man am Wegfall alter und bewährter Besorgnisse und Schicksalsschläge, hat aber dank der Position durchaus die Möglichkeit, würdigen Ersatz zu finden.
Das Landgericht Berlin hat jetzt leider bestätigt, was in diesem Blog erst vor wenigen Tagen zu lesen war: Mit der Pressefreiheit geht es rapide bergab.
Es gibt eine Comc-Zeitschrift: "Die! Oder wir". Sie sieht aus wie die Bild-Zeitung, hat auf dem Titelbild Börsennotierungen und Rohstoffpreise stehen und erzählt in mehreren Geschichten vom Chaos, wie es sich die Punk-Szene vorstellt. Das Zielpublikum sind Leser, die künstlerisch wertvolle Comics zum Kotzen finden. Ich habe trotzdem Spaß mit dem neuen Blatt gehabt.
Achtung, Achtung, wir unterbrechen dieses Blog für eine wichtige Meldung. Frédéric Prinz von Anhalt hat bekannt gegeben, künftig in Deutschland Rente beziehen zu wollen. ARD und ZDF war das am Montag jeweils einen Beitrag in ihren Boulevardmagazinen wert. Dabei ist viel spannender, wo die Sender die dazu passenden Bilder her haben.
90 Prozent der Mitarbeiter von Sat.1 sind nach Angaben der Gewerkschaften einem Aufruf gefolgt, für 36 Stunden die Arbeit niederzulegen. Im Frühstücksfernsehen waren die Folgen am verheerendsten..