Kreuzwort vom 24.11.2023
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Der moderne Alltag als Albtraum: Michael Thalheimer inszeniert Franz Kafkas „Prozess“ am Thalia Theater Hamburg, Luk Perceval „1984“ von George Orwell am Berliner Ensemble. Zwei dystopische Theaterabende von unterschiedlichem Wert.
Da muss man gar nicht mehr den Stecker ziehen: Das Berliner Ensemble eröffnet mit einem neuen Stück von Sibylle Berg und Büchners „Woyzeck“ in der Inszenierung des überschätzten Ersan Mondtag.
Vom Klassenkampf bleibt nur die Melodie übrig: Das Berliner Ensemble eröffnet die Theatersaison mit einer mitreißenden Brecht-Revue. Regie führt Intendant Oliver Reese, auf der Bühne stehen und singen Katharine Mehrling und Paul Herwig.
Furchtbar aktuell, leider verunglückt: Nanouk Leopold inszeniert die Uraufführung von Nino Haratischwilis Euripides-Bearbeitung „Phädra, in Flammen“ am Berliner Ensemble.
Jean-Luc Godards „Die Verachtung“ ist auch mit sechzig Jahren noch unbedingt sehenswert, und Claus Peymann vergleicht das Berliner Ensemble mit Eisern Union.
Großartiger Theaterabend: Das Berliner Ensemble bringt Bernhards „Der Theatermacher“ zu den Maifestspielen Wiesbaden.
Ein Experiment mit Brecht-Songs, aber eins, bei dem das Neu-Denken einfach zu viel ist: „Big Brecht“ vom Berliner Ensemble bei den Maifestspielen.
Benjamin von Stuckrad-Barres Roman „Noch wach?“ ist der erste deutschsprachige Roman, der die Widersprüche und Grauzonen verhandelt, die sich mit #MeToo verbinden. Und sein bestes Buch.
Sehnsüchtig erwartetes Imaginationstheater, zum revueartigen Vaudeville verkürzt: Am Berliner Ensemble präsentiert die Regisseurin Andrea Breth einen selbst konzipierten musikalischen Theaterabend.
Nicht nur der SPD fehlt es bis heute an einer selbstkritischen Aufarbeitung ihrer Russlandpolitik. CDU und CSU machen es nicht besser. Ein Gastbeitrag.
Das Hessische Staatstheater hält an dem Auftritt der Opersängerin Netrebko zu den Maifestspielen fest. Der Intendant spricht von „Moralhysterie“. Wegen der Russin haben ukrainische Musiker abgesagt.
So geht Theaterarbeit heute: Konzipieren, erforschen, improvisieren und dann das Ganze in Szene setzen. Ein paradigmatischer Theaterabend am Berliner Ensemble.
Hauptsache nachhaltig, Hauptsache share, Hauptsache mega: Das Berliner Ensemble zeigt das von Gerhart Hauptmann inspirierte Zeitgeistdrama „Einsame Menschen“ der angewandten Wirtschaftsdramatikerin Felicia Zeller.
Am Berliner Ensemble wird ein Solidaritätsabend veranstaltet
Im Berliner Ensemble lenken deutsch-iranische Schauspielerinnen, Journalistinnen den Blick auf die Menschen, die in Iran seit Monaten protestieren. Es geht um Solidarität.
Die größte Kraftschauspielerin an den deutschsprachigen Bühnen: Stefanie Reinsperger gibt am Berliner Ensemble mit all ihrer Wucht den Rampentyrann schlechthin, Thomas Bernhards „Theatermacher“ Bruscon.
Der belgische Regisseur Luk Perceval inszeniert Lion Feuchtwangers „Exil“ am Berliner Ensemble. Ein Gespräch über Theater als Gegenentwurf zur Realität.
Still unterhaltsam: Am Berliner Ensemble adaptiert der belgische Regisseur Luk Perceval den Roman „Exil“ von Lion Feuchtwanger, ohne dessen Sinn künstlich aufs Hier und Jetzt zu übertragen.
Eigentlich wollte er es gar nicht schreiben, dann tat er es doch: Michel Friedman stellt im Berliner Ensemble sein neues Buch „Fremd“ vor.
Keine Berührungsängste: Nach seiner Rückkehr aus dem Exil arbeitete Bertolt Brecht mit zahlreichen früheren Günstlingen des NS-Regimes zusammen. Ein Gastbeitrag.
Finanziell haben viele Bühnen von Corona profitiert. Jetzt fehlt nur noch das Publikum. Und trübes Wetter. Aber jammern wollen die Intendanten trotzdem nicht. Ein Stimmungsbild.
Gelungene erste öffentliche Veranstaltung: PEN Berlin lässt im Berliner Ensemble zwölf seiner Gründungsmitglieder zur Feier von Salman Rushdie und der Meinungsfreiheit lesen.
Urteil Schmährelief in Wittenberg +++ Angela Merkel im Berliner Ensemble +++ christliche Glaubensinhalte +++ Vernachlässigung geistlicher Musik
Zum ersten Mal seit dem Ende ihrer Amtszeit lässt die ehemalige Kanzlerin sich öffentlich befragen. Hauptthema ist ihre Russlandpolitik. Da kann sie keine Fehler erkennen.
Wie sich das für ein Theater gehört: Der Auftritt von Angela Merkel im Berliner Ensemble hatte hohen Unterhaltungswert. Wirklich klüger ist man aber nicht geworden.
Barrie Koskys wundervolle Berliner Neuinszenierung mit allerhand Stars aus dem einstigen Ensemble des Frankfurter Schauspiels ist bei den Maifestspielen zu sehen.
Eine unvergessliche Energiespielerin: Stephanie Reinsperger macht die Phädra-Adaption von Sarah Kane am Berliner Ensemble zum Ereignis.
Zartes Spiel und abgenütztes Pathos: Fabian Hinrichs fragt an der Volksbühne zusammen mit René Pollesch „Geht es dir gut?“. Michael Thalheimer antwortet am Berliner Ensemble mit Wolfgang Borcherts „Draußen vor der Tür“.
Die neue Kulturstaatsministerin liest Nino Haratischwili, hört Igor Levit, liebt die Berlinale – und mag keine einfachen Antworten auf schwierige Fragen.
Turin oder Venedig? Hauptsache Amerika! Antú Romero Nunes inszeniert Carlo Goldonis Komödie „Der Diener zweier Herren“ am Berliner Ensemble als Western mit Cowboys, einem einsamen Lakaien und einem rein weiblichen Ensemble.
Noch nicht ganz ausgepackt und schon angestaubt: „Der Weg zurück" von Dennis Kelly, uraufgeführt am Berliner Ensemble von David Bösch.
Überall Beweise der Hölle und Zeichen Luzifers: Mateja Koleznik inszeniert Arthur Millers „Hexenjagd“ am Berliner Ensemble. Dabei tritt das Personal als düstere Schicksalsgemeinschaft auf.
Einmal nein, einmal ja: Am Deutschen Theater wird „Fräulein Julie“ zur Insta-Maus, am Berliner Ensemble zeigt Barrie Kosky eine phänomenale „Dreigroschenoper“.
Im Berliner Ensemble inszeniert Frank Castorf fünf Stunden lang Kästners „Fabian“ mit viel Geschrei. Das Deutsche Theater zeigt hingegen eine spannende Adaption von Ibsens „Die Wildente“ unter der Regie von Stephan Kimmig.
Zwei Uraufführungen aus Österreich: „Lärm. Blindes Sehen. Blinde sehen!“ von Elfriede Jelinek in Hamburg und eine gedankenarme Wagner-Nacherzählung am Berliner Ensemble, inszeniert von Ersan Mondtag.