Zieht Barbie bald in die Schlossallee?
Der Barbie-Puppen-Hersteller Mattel und der Monopoly-Anbieter Hasbro wollen sich wohl zusammenschließen. Es ist nicht das erste Mal.
Der Barbie-Puppen-Hersteller Mattel und der Monopoly-Anbieter Hasbro wollen sich wohl zusammenschließen. Es ist nicht das erste Mal.
Ein überraschend schwacher Geschäftsausblick hat die Aktie des Karriere-Netzwerks LinkedIn abstürzen lassen. Die Amerika-Tochter von Volkswagen hat hingegen einen neuen Rechtschef berufen.
Zehn Jahre hat sie sich den Kindern gewidmet, jetzt kehrt die Polizistin Candice Renoir zurück in den Job. Die Kollegen empfangen ihre Chefin nicht gerade mit Euphorie. Doch die ist durch den Familiendienst gestählt und weiß auch, wie sie am besten mit Alphamännchen umgeht.
Schafft der Spielzeughersteller Mattel nun die Wende? Im Weihnachtsgeschäft hat er wieder mehr Spielzeug verkauft. Das liegt auch an einer beliebten Weltraum-Saga.
Von zierlich bis kurvig, von schwarz bis asiatisch: Nachdem Mattel mit Umsatzeinbußen zu kämpfen hatte, brachte der Hersteller eine neue Barbie-Reihe auf den Markt, politisch korrekt wie ihre Vorgängerin.
Fast sechzig Jahre lang hat Barbie ihre Figur gehalten. Nun zeigen sich erste Pölsterschen auf der Hüfte. Was ist da los?
Die Hersteller setzten auf Altbewährtes und fahren damit gut: 2015 war ein Rekordjahr. Trotzdem herrscht vor der Spielwarenmesse in Nürnberg keine Hochstimmung.
Der Großmufti Saudi-Arabiens hat das Schachspielen für unislamisch erklärt, weil es vom Beten ablenke. Die Begründung seiner Fatwa ließe sich aber auch auf so einiges anderes anwenden.
Stimmt: Dolly Partons Herz ist blond. Aber das davon abgeleitete Klischeebild, das alle Welt zu kennen meint, weiß vieles nicht, was zu ihrer Größe gehört. Zum siebzigsten Geburtstag der Songautorin, Country- und Popmusik-Ikone.
In einem 500 Jahre alten florentinischen Garten duftet es ätherisch bis floral. Simone Cosac regte das zu einer Duftlinie an, die den frischen Esprit der Nischen-Beauty versprüht.
Der Terrorismus ist seit jeher ohne den Handel mit Drogen nicht denkbar – und ohne den Konsum auch nicht. Neu ist, mit welcher Geschwindigkeit die beiden Welten zusammenwachsen. Ein Gastbeitrag.
Die Barbie mit Netzverbindung und der Lerncomputer mit Chatfunktion sind nur die Vorboten: Kinderspielzeug wird internetfähig. Aber ganz unterschiedlich.
Die „Hello Barbie“ kann sich mit Kindern unterhalten. Computer-Fachleute weisen nun auf Schwachstellen hin, die Hacker ausnutzen könnten.
Wirtschaftslobbyisten möchten Daten sammeln, so viel es geht. Ob die Forderung nach einer Datenschutzgrundverordnung viel daran ändern wird, ist zu bezweifeln. Warum beten manche Politiker den Lobbyisten einfach nach?
Beate Klarsfeld wurde berühmt, als sie 1968 den Bundeskanzler ohrfeigte. Zusammen mit ihrem Mann Serge spürte sie ein Leben lang Naziverbrecher auf. Jetzt haben beide ihre Erinnerungen aufgeschrieben. Ein Gespräch.
Das Bett als Wille und Vorstellung: Stefan Herheim und Gil Mehmert inszenieren Mozarts Oper „Le nozze di Figaro“ in Hamburg und Leipzig. Erotik findet aber nur in der Musik statt.
Alexandros Vellios ist ein echter Mann. Die meisten Kunden des Barbershops „Torreto“ sind es noch nicht. Das meint zumindest Vellios. Frauen sind im Laden erst gar nicht erwünscht, denn: „Du kannst keinen Mann rasieren, wenn eine Frau mit Strähnen im Haar daneben sitzt und über ihren Freund jammert.“
Der dänische Spielzeughersteller kommt mit der Produktion der bunten Bausteine nicht hinterher. Droht nun die Flaute unter dem Weihnachtsbaum?
Mattel stattet seine berühmte Puppe mit künstlicher Intelligenz aus. Damit soll Barbie fast wie eine echte Freundin werden. Manche finden die Vorstellung gruselig.
In Buenos Aires soll eine ungewöhnliche Schau eröffnet werden: Argentinische Künstler zeigen Barbie als Jungfrau Maria und Ken am Kreuz.
Wenn die biologische Sackgasse zur einer kulturellen Spielmasse wird: Robert Pogue Harrison sieht uns in seinem Buch „Ewige Jugend“ in der neuen Zeit einer nie endenden Jugendlichkeit angekommen.
Der amerikanische Friseursalon Barbiere muss wegen sexueller Diskriminierung eine Strafe zahlen. Der Herrfenfrisör wollte einer Frau nicht die Haare schneiden.
50 Kriegsgefangene kamen im Ersten Weltkrieg als Zwangsarbeiter ins Dorf Eschborn. Sie ersetzten Bauern und Bäcker, die an der Front dienten. Einige Häftlinge waren sehr froh im Dorf zu sein.
Es ist eine der traurigsten Promi-Meldungen dieses Jahres: Kermit und Miss Piggy gehen nach langen Jahren wilder Ehe zukünftig getrennter Wege.
Ein britisches Gericht sieht es als erwiesen an, dass die Frau jahrelang Kinder missbraucht hat und im Zentrum eines Pädophilen-Rings stand. Neben ihr wurden drei weitere Angeklagte schuldig gesprochen.
Ihre Ohrfeige für Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger machte Beate Klarsfeld weltberühmt. Mit ihrem Mann Serge brachte sie viele Nazi-Verbrecher vor Gericht. Nun werden beide mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Sängerin Rihanna beweist schlechten Geschmack. In ihrem Video namens „BBHMM“ foltert und ermordet sie eine Frau, um sich an deren Mann zu rächen. Den bringt Rihanna dann auch um die Ecke. Was soll das Massaker?
Die Digitalisierung frisst automobile Klassiker. Doch nun sprießen zaghafte Keime einer Gegenbewegung. Bei Jeep zum Beispiel. Welche Modelle in Serie gehen, ist offen. Aber: Es wird einen Jeep als Pick-up geben.
Sie sind gelb, gierig und ohne Gewissen: Warum das Minion-Marketing so gut funktioniert kann man derzeit gut am Bahnhof Mehringdamm sehen, der von den kleinen Eierköpfen gekapert wurde.
Eltern mischen sich so viel wie nie zuvor in das Leben ihrer Kinder ein. Am Ende sind die Kleinen wie eine Pflanze, die überdüngt wurde: kraftlos.
Musikunterricht steht auf der Liste der bedrohten Schulfächer ganz oben. Eine Frankfurter Grundschule stemmt sich mit der Kinderoper „Die Regentrude“ gegen den Trend. Und die Schüler erleben, wie sie mit Musik über sich hinauswachsen.
„Deckname Caracalla“ beruht auf den Memoiren des Franzosen Daniel Cordier, dessen Bücher zu den besten Zeugnissen über den Widerstand gehören. Der Film zeigt seine Wandlung vom bornierten Extremisten zum Antifaschisten und Kämpfer für die Freiheit.
In den letzten Kriegstagen gelang Tausenden NS-Schergen die Flucht. Viele setzten sich nach Südamerika ab, wo diktatorische Regime sie mit offenen Armen empfingen. Dabei hatten sie Helfer, wo man sie nicht vermutet.
Der Verein Digitalcourage vergibt jährlich einen Negativpreis an Unternehmen und Politiker, die sich durch einen problematischen Umgang mit Daten hervortun. Dieses Mal traf es unter anderem den Hersteller einer sprechenden Puppe.
Ein Schurkenstück: War der Barbier Figaro in den Opernhäusern der Republik noch ein Sympathieträger, beweist Sigmar Gabriel dem Publikum in seiner Selbstinszenierung, dass von unten auch weniger erbauliche Charaktere die Bühnen erklimmen.