Zwei Torjäger können nicht mehr helfen
Dem deutschen Handball-Nationalteam fehlen im entscheidenden EM-Zwischenrundenspiel gegen Dänemark zwei ihrer wichtigsten Spieler. Steffen Weinhold und Christian Dissinger haben sich zu schwer verletzt.
Dem deutschen Handball-Nationalteam fehlen im entscheidenden EM-Zwischenrundenspiel gegen Dänemark zwei ihrer wichtigsten Spieler. Steffen Weinhold und Christian Dissinger haben sich zu schwer verletzt.
Der dritte Platz beim Weltcup-Slalom schmerzt Fritz Dopfer überhaupt nicht. Am Ganslernhang feiert er seinen neunten Podiumsplatz. Felix Neureuther landete auf Rang sieben.
Handball-Nationaltrainer Sigurdsson führt das junge deutsche Team bei der EM auf unprätentiöse Weise. Vor dem Start in die Zwischenrunde gegen Ungarn gibt er seinen Spielern Rückhalt – und das fast bedingungslos.
Bayerns Ministerpräsident ist enttäuscht über die Sturheit der Kanzlerin. Weil Angela Merkel der CSU-Forderung nach einer Obergrenze für Flüchtlinge abermals eine Absage erteilt, stünden der Koalition „schwierige Wochen und Monate“ bevor.
Warum um Himmels willen ist „Um Himmels Willen“ so beliebt? Vielleicht liegt es weniger am Kitsch und der Sehnsucht nach einer heilen Welt. Sondern daran, wie die Serie heiligen Schein dekonstruiert.
Der großartige Polizeiruf „Und vergib uns unsere Schuld“ sprengt die Genre-Konventionen. Matthias Brandt glänzt in der Rolle des zweifelnden Kommissars.
Die rechtspopulistische Alternative für Deutschland gewinnt immer mehr an Zuspruch: In einer Umfrage liegt sie bundesweit bei zehn Prozent und damit gleichauf mit den Grünen. Die Union verliert weiter an Zuspruch.
Auf „Die Stadt und die Macht“ ist die ARD stolz. Wieso hebt sie nicht hervor, wer hinter der Serie steckt? Nämlich Drehbuchautoren. Ihre Leistung wird verschwiegen und schlecht vergütet. Das muss sich ändern. Ein Gastbeitrag.
Der Deutsche Fernsehpreis ist jetzt der „Deutsche Preis“. Meint zumindest Moderatorin Barbara Schöneberger. Denn die traditionelle Auszeichnung ist vom Quotenkiller zum Branchentreffen geworden.
Die ARD schickt Anna Loos als Bürgermeisterkandidatin durch den Moloch Berlin. Mit ihr will uns die Serie „Die Stadt und die Macht“ das Wesen der Politik zeigen: Es geht gut los, bleibt aber nicht so.
Des große Rätseln hat ein Ende, nun stehen die zehn Bands und Sänger für den deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest fest. Was vorher an Gerüchten im Internet kursierte, lag weit daneben. Auch Ralph Siegel versucht es wieder.
Dass Hermann Göring, der zweite Mann im NS-Staat, einen jüngeren Bruder hatte, der kein Nazi war, sondern Juden rettete, wissen wohl nur wenige: Die ARD stellt Albert Göring in einem Dokumentarspiel vor.
Günter Younger ist Sonderermittler der Welt-Anti-Dopingagentur Wada: Im Interview spricht er über Wunsch, Wirklichkeit und wegrennende Athleten bei der Jagd nach den Verbrechern im Sport.
Im Netz kursiert eine Zahl, die das Geschehen an Silvester in Köln relativieren soll: die vermeintliche Dunkelziffer von Vergewaltigungen auf dem Oktoberfest. Man hört sie auch bei ARD und ZDF. Wieso überprüft das dort keiner?
Im Parlamentskanal Phoenix wird unaufgeregt über das Versagen der Kölner Polizeiführung in der Silvesternacht diskutiert, in der Frauen massenhaft angegriffen wurden. Es geht auch um die Lehren, welche die deutsche Politik ziehen muss, damit die Stimmung nicht vollständig kippt.
Niemand will Fremdenhassern und Rechtsextremen in die Hände spielen. Doch die Angst davor treibt ARD und ZDF zu Eiertänzen in der Berichterstattung über die Silvesternacht in Köln.
Auch eine matte Lüge kann Ignoranten hell erscheinen: Wer die Gewalttaten von Köln mit dem Oktoberfest gleichstellt, kennt die Kriminalitätsrate nicht, beleidigt die Opfer und paktiert mit den Tätern.
„Kommunikationsprobleme“ bekennt die Kölner Polizei beim Umgang mit den Übergriffen in der Silvesternacht. Auch ARD und ZDF haben solche – bei der Berichterstattung. Sie sollten es einmal mit Journalismus versuchen.
Was in Köln in der Silvesternacht geschah, macht manche offenbar sprachlos. Dabei gilt es, genau zu benennen, wer hier Gewalt gegen Frauen ausübte. Sonst läuft die Diskussion in die verkehrte Richtung.
Seit 2003 hat der Journalist Helmut Reitze den Hessischen Rundfunk geführt. Mit Erfolg. Nun blickt er zurück. Im Interview spricht Reitze über Quoten, Qualität und die Lust der Menschen, sich zu beschweren.
Die Tochter hat sich gerade verlobt, die Frau will mit ihrem Liebhaber durchbrennen, der Vater glaubt noch, er könne Spielchen treiben: Im Fernsehfilm „Das Programm“ flieht eine Familie vor der Mafia.
Die Figuren, die sie spielt, müssen ihr nicht sympathisch sein, sagt die Schauspielerin Nina Kunzendorf, aber sie muss sie verstehen. Ein Gespräch über die Schubladen des deutschen Fernsehens, ihre Erfahrungen als „Tatort“-Kommissarin und eine Frau, die im Off weint.
Mit dem Versuch, den Sänger des deutschen Beitrags für den kommenden Eurovision Song Contest einfach festzulegen, hat der NDR Bruchlandung erlitten. So wie vor einem Jahr soll der Vorentscheid aber bitte auch nicht laufen. Wie sonst?
Ist es eine gute Idee, den „Tatort“ mit einem Verbrechen in dem Studio beginnen zu lassen, in dem kurz zuvor die Nachrichten der ARD verlesen wurden? Der Krimi mit Til Schweiger, der wegen der Anschläge von Paris verschoben wurde, treibt ein gewagtes Spiel mit der Realität.
Ein Iraker in Baden-Württemberg hat laut ARD bereits vor Weihnachten vor einem möglichen Anschlag in München gewarnt. Sein im Irak lebender Bruder kenne die Attentäter.
Zu Neujahr und am Sonntag zeigt die ARD den „Tatort“ mit Til Schweiger, den sie wegen der Terroranschläge in Paris verschoben hatte. Nun sehen wir, wie der Film, der die Nähe zur Realität sucht, von dieser eingeholt wurde.
Was läuft im Fernsehen? Nix. Zumindest nichts Neues. Das stimmt natürlich so nicht. Aber Überraschungen sind rar. Dabei läuft den Sendern durch die neue Konkurrenz aus dem Internet die Zeit davon.
Und zum Schluss singen alle ein Lied: Das Erste erzählt in „Kleine große Stimme“, wie ein Junge mit dunkler Haut 1955 zum Wiener Sängerknaben wird. Es ist ein Rührstück aus einer anderen Zeit.
Die Kommissarin Sophie Haas kehrt zurück in die Eifel: In „Ein Mord mit Aussicht“, dem Film zur erfolgreichen Serie der ARD, will sie aber sofort wieder nix wie weg. Dann steht sie unter Verdacht. Und muss bleiben.
Die Vierschanzentournee beginnt am Montag mit dem Qualifikationsspringen in Oberstdorf: Bundestrainer Werner Schuster spricht über die gestiegene Wertschätzung seines Teams, Vorzeigespringer Severin Freund und die besondere Vorbereitung auf den Saison-Höhepunkt.
So steht es nicht im Buche: Auch dieses Jahr zeigt die ARD Märchenfilme zu Weihnachten. Doch beim Umgang mit den Vorlagen fehlt es an Esprit und Mut und Witz. Da helfen auch die stärksten Frauen nicht.
Wie geht es den Stepanows ein Jahr nach ihren Enthüllungen über Doping in der russischen Leichtahtletik? Das Paar würde weiter zur Bekämpfung von Betrug beitragen - doch die Verbands-Chefs wollen nichts von ihnen wissen.
Anja Kohl berichtet seit rund 15 Jahren für die ARD von der Börse in Frankfurt. Dabei war ihr Weg in den Finanzjournalismus nicht unbedingt vorgezeichnet.
Der Streit um Obergrenzen für die Zahl der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge hat das Verhältnis zwischen CDU und CSU belastet. Nun stützt ein Gutachten die Position der Kanzlerin.
Eine Mehrheit der Deutschen lehnt die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin weiter ab. Aber die Zustimmung zum Kurs Angela Merkels zur Bewältigung des Flüchtlingsstroms ist wieder gewachsen.
Die ARD stellt eine Ermittlerin vor, die eine Stasi-Vergangenheit hat und von Hartz IV lebt: Lina Wendel soll jetzt als „Die Füchsin“ in Serie gehen. Ob das eine gute Idee ist?