Betrogen und bestochen
Udo Foht war Abteilungschef beim MDR und so etwas wie der Pate des ARD-Unterhaltungsfernsehens. Jetzt muss er vor Gericht. Die Anklage wirft ihm Betrug, Untreue und Bestechlichkeit vor. Es geht um viel Geld.
Udo Foht war Abteilungschef beim MDR und so etwas wie der Pate des ARD-Unterhaltungsfernsehens. Jetzt muss er vor Gericht. Die Anklage wirft ihm Betrug, Untreue und Bestechlichkeit vor. Es geht um viel Geld.
Olympia, Champions League oder WM und-EM Qualifikation: Zuletzt verloren die Öffentlich-Rechtlichen immer mehr TV-Rechte für große Sportereignisse. Nun aber gelingt ARD und ZDF ein Erfolg.
Die umstrittene Antisemitismus-Doku, die Arte zurückgewiesen hatte, kommt jetzt im Ersten. Auch darüber hinaus will sich die ARD mit dem Thema befassen.
Eigentlich wollte der Medienkonzern aus München seine Filmsparte abstoßen. Aber nun steht das Herzstück des Sportgeschäfts zum Verkauf. Interesse hat wohl auch der Springer-Konzern.
Der ARD-Film „Atempause“ zeigt das Schicksal zweier Familien, deren Kinder sich zwischen Leben und Tod befinden. Doch das Drehbuch macht es sich zu leicht.
Die SPD stürzt in den Umfragen weiter ab: Laut „Deutschlandtrend“ steht sie nun bei 24 Prozent, während die Union leicht zulegt. Auch bei den Beliebtheitswerten der Politiker hat sich einiges getan.
Wenn es in der Ehe zu zweit langweilig wird: Im ARD-Zweiteiler „Neu in unserer Familie“ ist Partnervermehrung angesagt. Das fällt weniger aufregend aus als gedacht.
Nach dem London-Anschlag säen rechte Blogger und die AfD Zwietracht. Sie unterstellen dem Sender CNN, er habe den Protest von Muslimen gegen den Terror erfunden. Der Vorwurf ist Fake News pur.
Die ARD zeigt Staffel vier von „Sherlock“. Benedict Cumberbatch spielt wieder groß auf, die Serie an sich wird fast zum Horrordrama. Deutet das auf das Ende des Meisterdetektivs hin?
Hier geht zusammen, was nicht zusammen passt: In der fünften Folge der ARD-Krimireihe „Zorn“ kommt sich jeder mit jedem ins Gehege. Das kann man schön absurd oder absurd schön finden, aber taugt es als Krimi?
Der Kommerz zerstöre den Fußball, befürchten viele. Bayern-Aufsichtsrat Edmund Stoiber kontert bei Plasberg nüchtern: Letztendlich wolle der Fan ja die große Show. Nur schade, dass keiner eingeladen wurde.
50 Jahre nach dem verhängnisvollen 2. Juni 1967 beschäftigt sich die ARD mit dem deutschen Schicksalsdatum. Eine Doku stellt die Frage: „Wie starb Benno Ohnesorg?“
Hasskommentare vergiften das gesellschaftliche Klima. Die Frage ist, ob in dieser Lage eine grenzenlose Definition von „hate speech“ hilft. ARD-aktuell-Chef Kai Gniffke stellte sich Zuschauern im Videochat.
Schon am letzten Bundesliga-Spieltag sorgte eine Gesangseinlage für Verärgerung. Erstmals gibt es nun auch beim DFB-Pokal-Finale eine Halbzeit-Show. Helene Fischer tritt auf. Das nervt nicht nur die Fans.
ARD und ZDF haben die Gehälter der Intendanten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks veröffentlicht. Die Differenz ist groß: Der bestbezahlte verdient 162.000 Euro mehr als das Schlusslicht.
Erika erkennt ihren Mann Hartmut nicht mehr. Sie hält ihn für den Chauffeur, aber ins Heim geben würde er sie niemals. Die ARD erzählt in „Für Dich dreh ich die Zeit zurück“ eine zarte Liebesgeschichte.
Urbane Romantik und unverblümte Kaufempfehlungen auf „dem fortschrittlichsten Empfangsweg“ aller Zeiten: Wie die ARD das neue Antennenfernsehen DVB-T2 HD erklärt.
Die Sportfreunde Dorfmerkingen sind die große Sensation im DFB-Pokal. Am Finaltag der Amateure schlägt der Klub aus der siebten Liga einen früheren Bundesliga-Verein.
Der Bayerische Rundfunk hat Klage gegen einen Anwalt eingereicht, der in den letzten fünfzehn Jahren Millionen veruntreut haben soll. Warum fiel das erst jetzt auf?
Statt eines TV-Duells der Spitzenkandidaten von CDU und SPD fordern Linke, Grüne und FDP, „die amtierende Regierung auf den Prüfstand“ zu stellen. Auch die AfD solle zur Fernsehdebatte eingeladen werden.
Politik und Medienaufsicht in Deutschland sind auf den Trichter gekommen, wie sie das Netz regulieren können: Sie erklären es zum Rundfunk und schaffen ein Gesetz, das Grundrechte tangiert.
Drei Gesetzentwürfe für die uneingeschränkte Homo-Ehe liegen dem Bundestag vor. Doch die große Koalition verhindert eine Abstimmung. Nun schalten die Grünen die Verfassungshüter ein.
Ein ARD-Themenabend über gefälschte Medikamente beleuchtet einen verborgenen Skandal: Weltweit blüht der Handel mit gefährlichen Präparaten. Was sie anrichten, zeigt der Film „Gift“.
Schon wieder ein Krimi? Aber ja doch, und zwar ein derart wunderbar absurder, dass die ARD sich nicht traut, ihn früher zu zeigen: Didi Danquarts Psychothriller „Goster“ ist ein großes Ding.
Das Desaster bei den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen hat die Sozialdemokraten in die Krise gestürzt. In der Diskussion bei Frank Plasberg wird deutlich, was der Partei fehlt: ein Thema.
Zuerst herrscht in den Fernsehstudios helle Aufregung über das Ergebnis der NRW-Wahl: Wie konnte das passieren? Die Antwort gibt es bei Anne Will: Die SPD hat nichts falsch gemacht. Wären da bloß nicht diese Wähler!
Im ARD-Film „Leichtmatrosen“ schippert ein Männertrio über die Müritz. Die Komödie nach dem gleichnamigen Roman von Tom Liehr läuft trotz aller Leichtigkeit auf Grund.
Die Bundeswehr verliert an Rückhalt in der Bevölkerung. Nach der Rechtsextremismus-Affäre äußert in einer Umfrage jeder Zweite wenig oder gar kein Vertrauen in die Armee.
Die ARD-Krankenhausserie „Charité“ kam beim Publikum gut an. Bevor es an die zweite Staffel angeht, sollten sich die Macher aber besinnen. Denn sie haben das Bild vom Pflegeberuf vollkommen verzerrt. Ein Gastbeitrag.
Hat das Fernsehen den Fußball verändert oder der Fußball das Fernsehen? Weder noch. Reinhold Beckmann blickt vor seiner letzten „Sportschau“ zurück – und voraus.
Der Freitagsfilm der ARD zeigt humorvoll, was so mancher schon am eigenen Leib erfahren musste: Familie ist kein Wunschkonzert. Dabei bindet die soziale Herkunft viel entscheidender als die biologische.
ARD und ZDF wollen zeigen, dass sie sparen. Im Zwischenbericht für die Gebührenkommission Kef sieht es auch danach aus. Wieso „muss“ dann 2021 der Rundfunkbeitrag wieder deutlich steigen?
Wie lautet ein Grundgesetz der deutschen Medienpolitik? ARD und ZDF sparen und sparen und brauchen doch immer mehr Geld. Wie der zuständige Experte sagt, geht es um erkleckliche Summen.
Ein ehemaliger Anwalt, der das Institut für Rundfunktechnik von ARD und ZDF bei Verwertungsgeschäften beraten hat, soll die Forschungsstelle um eine gigantische Summe geprellt haben. Es ging über Jahrzehnte.
Wegsehen oder nicht? Im Krimi „Toter Winkel“ spielt Herbert Knaup einen Mann, der sich fragen muss, ob sein Sohn ein Rechtsterrorist ist.
Die ARD hat Martin Suters „Allmen“-Krimis verfilmt. Heino Ferch spielt einen Dandy, wie er im Buche steht. So viel Snobismus verträgt man allerdings nur mit reichlich Dujardin.