Wen der Berghof ruft
Eine Frau kauft einen Bauernhof und zieht mit ihrer Tochter aufs Land. Was könnte schiefgehen? So einiges, wie Aglaia Szyszkowitz in der Komödie „Zimmer mit Stall“ sehr bald feststellen muss.
Eine Frau kauft einen Bauernhof und zieht mit ihrer Tochter aufs Land. Was könnte schiefgehen? So einiges, wie Aglaia Szyszkowitz in der Komödie „Zimmer mit Stall“ sehr bald feststellen muss.
In Istanbul wird „Mordkommission Istanbul“ schon lange nicht mehr gedreht. Jetzt sollen die Behörden Drehgenehmigungen von einem Blick in die Drehbücher abhängig machen. Ob die ARD da wagen wird, was gewagt werden muss?
Deutschland hat wieder eine Regierung, die mehr als nur die Geschäfte führt. Was das bedeutet, wird im Interview mit Angela Merkel und anschließend bei Sandra Maischberger erschreckend deutlich.
Schlechter als ARD und ZDF: Wer das Niveau von Pro Sieben und Sat 1 sieht, zahlt dann doch lieber Gebühren. Ist Besserung in Sicht?
Der Koalitionsvertrag ist noch nicht unterschrieben und die Minister noch nicht vereidigt, trotzdem beginnen jetzt schon die Scharmützel. Der künftige Innenminister Horst Seehofer wagt sich mit einem Plan vor.
In der Nähe des Grenzflusses zur Türkei waren die beiden Reporter unterwegs – auf einer Recherche für die ARD. Dabei sollen sie in eine Sperrzone geraten sein. Nach vierundzwanzig Stunden kamen sie wieder frei.
ARD, ZDF und Deutschlandradio sind weder Staatsfunk noch Sauerstoff: Was Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Sender ist – und was nicht.
Die ARD zeigt den ersten Teil eines hervorragenden Films über das Geiseldrama von Gladbeck vor 30 Jahren. Anschließend bemüht Sandra Maischberger sich mit Hilfe von Zeitzeugen um eine Einordnung – durchaus gelungen.
Die ARD hat einen Film über das Versagen der Polizei und die schwärzeste Stunde des deutschen Nachkriegs-Journalismus gedreht: „Gladbeck“ bezeugt ein Verbrechen, das vor aller Augen stattfand.
Der Rundfunkbeitrag wird 2021 steigen. Den Landesregierungen fehlen Wille und Kraft zum Umsteuern. Dafür ist es auch fast schon zu spät.
ARD und ZDF jubeln über die Rundfunkabstimmung in der Schweiz. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk scheint gestärkt. Hinter den Kulissen bereiten die Bundesländer dessen weitere Expansion vor.
Die Schweiz stimmt über eine Abschaffung der Rundfunkgebühren ab, und auch in Deutschland wird Kritik an den Öffentlich-Rechtlichen laut. Eine Umfrage zeigt, wie unzufrieden viele Deutsche mit den Sendern sind.
Die ARD-Reihe „Hotel Heidelberg“ war mal originell. Jetzt rotiert Annette Frier als Unterkunftschefin mit hundertachtzig Umdrehungen. Dabei bleibt ziemlich viel auf der Strecke. Aber Heidelberg sieht natürlich toll aus.
Österreichs Vizekanzler Strache hat den ORF und Fernsehmoderator Armin Wolf auf Facebook der Lüge bezichtigt. Strache will das als Satire gemeint haben. Journalisten aus Deutschland glauben das nicht und protestieren.
Wenn das öffentlich-rechtliche Fernsehen über sich selbst diskutiert, wird es mitunter skurril. So auch in der Sendung von Maischberger gestern Abend. Dabei könnte es so einfach sein.
Sigmar Gabriel genießt sehr hohes Ansehen bei den Wählern. Doch seine Partei, die sich weiterhin im Umfragesinkflug befindet, wollte ihm den Posten als Außenminister streitig machen.
Auf der Bühne stand er unter Palitzsch, Peymann und Flimm, in Fernsehserien spielte er Kapitäne, Kommissare und Apotheker: Im Alter von 71 Jahren ist in Hamburg der Schauspieler Ulrich Pleitgen gestorben.
Experten und Zuschauer stimmten für den selbstgeschriebenen Siegertitel von Michael Schulte. Seine gefühlvolle Ballade hat der 27-Jährige seinem verstorbenen Vater gewidmet.
Bitteres Naturschauspiel: Der ARD-Film „Fremder Feind“ zeigt den Absturz eines Pazifisten in schneebedeckter Einsamkeit.
So eine aufwendige Kandidatensuche für den Eurovision Song Contest gab es in Deutschland nie. Die Misserfolge der vergangenen Jahre hat der NDR untersuchen lassen. Jetzt soll alles besser werden.
Die Schweizer zahlen für ihren öffentlich-rechtlichen Rundfunk fast doppelt so viel wie die Deutschen. Jetzt haben sie die Wahl, ob das so bleibt.
Die Finanzkommission Kef hat ausgerechnet, dass ARD, ZDF und Deutschlandradio nicht zu wenig, sondern zu viel Geld haben: eine halbe Milliarde. Droht trotzdem ein höherer Rundfunkbeitrag?
Die Öffentlich-Rechtlichen haben keinen Grund zu Finanzsorgen: Die Haushaltsexperten der Rundfunkanstalten empfehlen daher, den Beitrag nicht anzuheben.
„Beweg deinen Hintern – das ist keine Belästigung, das ist Training“: Ein Gespräch mit Katarina Witt über Show, Sport, Sex und #MeToo, über die DDR, Amerika – und die Zudringlichkeit Donald Trumps.
Ganz Europa wartet auf die Entscheidung der SPD-Basis über eine weitere Koalition mit der Union. Trotz Widerstands aus den eigenen Reihen glaubt die Parteispitze fest an ein „Ja“ zur geplanten Regierung. Scharfe Worte kommen derweil aus der Union.
Wenn am Sonntag Wahl wäre, käme die SPD laut einer Umfrage auf 16 Prozent. Damit liegen die Sozialdemokraten noch einen Punkt vor der AfD. Die Mehrheit der Befragten glaubt nicht, dass Andrea Nahles die SPD wieder nach vorne bringt.
Das ZDF hat noch verfügbare Unterlagen auf weitere Hinweise zu sexuellen Übergriffen Dieter Wedels untersucht. Das Problem: Wedels große Arbeiten für den Sender liegen zu lange zurück.
Die Kapriolen in der SPD sorgten für einen Themenwechsel, aber der Titel passte: Die deutsche Politik vermittelt nämlich auch den Eindruck eines Aufbruchs ins Ungewisse. Der wäre aber kurioserweise gerade mit der Bundeskanzlerin zu bewältigen.
Flucht unter umgekehrten Vorzeichen: Im ARD-Film „Aufbruch ins Ungewisse“ flüchtet eine deutsche Familie aus einem dystopischen Deutschland. Dass nun einige finden, der Film sei ein Skandal, ist wohl kalkuliert.
Erstmals kaufte Eurosport die Exklusiv-Rechte für Olympia. Aber auch ARD und ZDF dürfen übertragen – und gewinnen das Quoten-Duell haushoch. Vor allem eine Sendung erweist sich als Flop.
Der Koalitionsvertrag steht, die SPD streitet um Ministerposten, die Kanzlerin steht unter Druck: genug Stoff für eine spannende „Anne Will“-Sendung. Stattdessen sendete das Erste einen Krimi. Warum eigentlich?
Die Bundeskanzlerin gibt sich im Fernsehinterview unverdrossen. „Schmerzhaft“ seien die Zugeständnisse an die SPD im Koalitionsvertrag, aber alternativlos. Das Toben in ihrer eigenen Partei beantwortet sie mit Floskeln. Merkel tut so, als habe sie den Schuss noch immer nicht gehört.
Bei der Olympia-Eröffnungsfeier spricht der koreanische OK-Chef Lee Hee Beom überraschend Koreanisch. Darauf war die ARD bei ihrer Übertragung nicht eingestellt. Nun folgt die Entschuldigung.
Befristungen und Scheinselbständigkeit sind auch bei den Öffentlich-Rechtlichen anzutreffen. Für den Arbeitgeber hat das viele Vorteile.
Sigmar Gabriel ist persönlich enttäuscht vom Verhalten der SPD-Spitze, erhält jedoch Unterstützung. Aber auch die inhaltliche Unzufriedenheit nimmt zu. Auch Politiker der CDU fordern eine Erneuerung.
Nachrichtensendungen, Extras und Spezials – ARD und ZDF widmen den Abend ausführlich dem Abschluss der Koalitionsverhandlungen. Doch über die Landesgrenzen hinaus wagt sich keiner.