Die Kartierung der Schizophrenie
Ein internationales Forscherteam hat 108 Orte im Genom entdeckt, die mit der Entwicklung von Schizophrenie assoziiert sind. Die riesige Studie weckt nun die Hoffnung auf Entwicklung neuer Medikamente.
Ein internationales Forscherteam hat 108 Orte im Genom entdeckt, die mit der Entwicklung von Schizophrenie assoziiert sind. Die riesige Studie weckt nun die Hoffnung auf Entwicklung neuer Medikamente.
Über die bisher größte Genom-Studie zu den Ursachen der Schizophrenie, ein Strategiepapier zum Welternährungsproblem und den Stammbaum der Vögel berichten wir in der heutigen F.A.Z.-Beilage „Natur und Wissenschaft“.
Schlafentzug kann zu Symptomen führen, die einer Psychose ähnlich sind, fanden Bonner Wissenschaftler heraus. Studien wie diese könnten helfen, die Folgen von Nachtarbeit besser abzuschätzen.
Der Gebärdendolmetscher, der bei der Trauerfeier für Nelson Mandela bisweilen sinnlos mit den Armen gewackelt hat, ist von einer psychiatrischen Klinik aufgenommen worden. Offenbar leidet er an Schizophrenie.
Als die Schizophrenie ihren Auftritt hatte: Brigitta Bernet untersucht, wie sich ein erfolgreiches Konzept der Psychiatrie herausbildete, das es auch in die Alltagssprache schaffte.
Zwischen Schuldgefühlen und Loslassen, zwischen Wahnvorstellung und Angst – eine Mutter spricht über das Leben mit einer schizophrenen Tochter.
Stark wirksame Psychopharmaka wie Risperidon werden hierzulande vermehrt für hyperaktive und aggressive Kinder eingesetzt - ein alarmierender Trend?
Halluzinogenforscher versetzen gesunde Probanden gezielt in einen Rauschzustand. Sie wollen so Krankheiten wie Schizophrenie besser verstehen, Arzneimittel entwickeln und Therapien voranbringen. Über den ungewöhnlichen Weg zum Erkenntnisgewinn berichtet unsere Mitarbeiterin Helena Wittlich.
Oft berichten Konsumenten von halluzinogenen Drogen von mystischen Erfahrungen. Im Interview spricht der Medizinanthropologe über die Kontroverse der Mystik und des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns.
Unter kontrollierten Bedingungen versetzen Halluzinogenforscher ihre Probanden in einen Rausch, um die Chemie des Gehirns zu studieren. Provozieren kann man damit längst nicht mehr.
Städte machen krank. Aber warum? Ist es der Stress, der Lärm, die Menschendichte oder die Einsamkeit? Oder kommt es eher darauf an, was in den Städten mit den Menschen passiert?
Emma, acht Jahre, hört Stimmen und sieht Geister - aber kann das schon eine Psychose sein? Deutsche Forscher entwickelten jetzt das erste Diagnose-Instrument für die Früherkennung von Psychosen bei Kindern und Jugendlichen.