Wo Hipster selig werden
Nach der Messe einen Cappuccino: Der Moskauer Priester Andrej Schtschenikow war früher Schauspieler. Seine Kirche des heiligen Antipas wurde zum Sammelpunkt der kreativen Jugend. Doch die westliche Anmutung täuscht.
Nach der Messe einen Cappuccino: Der Moskauer Priester Andrej Schtschenikow war früher Schauspieler. Seine Kirche des heiligen Antipas wurde zum Sammelpunkt der kreativen Jugend. Doch die westliche Anmutung täuscht.
Die Ministerpräsidentenkonferenz könnte sich für eine flächendeckende 2-G-plus-Regel in Restaurants aussprechen, die Krise in Kasachstan spitzt sich zu, und der FC Bayern empfängt dezimiert Borussia Mönchengladbach. Der F.A.Z.-Newsletter.
Da ist ein tiefes Atemholen für die Nacht, denn Liebe kann nicht lassen vom Geliebten: Jetzt spricht Eurydike, und Orpheus spitzt die Ohren.
In Call-Centern und Co arbeiten immer häufiger Menschen und Maschinen zusammen. Das läuft nicht immer reibungslos – erst recht, wenn ein Anliegen nicht in die gängigen Rubriken passt.
Die Dating-App gleicht nicht nur die Angaben der Nutzer ab. Warum vertrauen sie der Software dennoch das Zustandekommen ihrer intimsten Beziehungen an?
Seine Nächte verbrachte er gerne am Fernrohr: Hugh Aldersey-Williams rekapituliert das Leben des großen Naturwissenschaftlers Christiaan Huygens.
Das Hamburger Museum am Rothenbaum will seine Sammlung von Benin-Bronzen an Nigeria zurückgeben. Zuvor aber verabschiedet es sich von ihr mit einer großartigen Ausstellung.
Schwere Gewalttaten von psychisch kranken Personen sind selten – doch die Prävention ist schwierig. Forensische Psychiater fordern eine verbesserte Risikoeinschätzung in der Psychiatrie. Ein geballtes Risiko haben laut Experten Migranten.
Maske oder Mahlzeit, das ist neuerdings die Frage, vor der Reisende stehen. Frankreich verschärft nun die Regeln – und untersagt den stundenlangen Snack in Bus und Bahn.
Das Verteidigungsministerium ist alarmiert: In der Bundeswehr ist die Impfquote überschaubar, Soldaten äußern sich in radikalen Netz-Foren und tauchen bei Demonstrationen auf.
Zwanzig Jahre nach der Einführung des gemeinsamen europäischen Bargeldes stellen 1-€-Münzen aus anderen Euroländern die Mehrheit in deutschen Geldbörsen. Auch beim Kleingeld werden die Ausländer immer mehr. Zur Statistik einer Durchmischung.
Handball-Kapitän Johannes Golla spricht im Interview über die umstrittene Politik des EM-Gastgebers Ungarn, den fast unmenschlichen Spielplan und die Aufgabe, Mitspieler und Fans für das Turnier zu begeistern.
Wie Saudi-Arabien die Wüste zum Blühen brachte. Eine Geschichte über Petrodollars, Eiszeitwasser und flugunfähige Kamele.
Ein Gespräch mit dem Generalsekretär der Ernst-von-Siemens-Kunststiftung, Martin Hoernes, und dem Stiftungsratsvorsitzenden, Dirk Syndram, über heikle kulturpolitische Angelegenheiten, die Benin-Bronzen und Beutekunst.
Auch in schlechten Zeiten kann man in Frankfurt gut essen gehen. Zum Beispiel im „Soho“, einem noch neuen Lokal auf dem Maintor-Areal.
Doris Liebscher untersucht die Verflechtungen von Recht, Rasse und Rassismus.
Reich, blond, nicht ernst zu nehmen: Über Pferdemädchen gibt es viele unfreundliche Vorurteile. Dabei geht es um mehr als die Liebe zum Tier.
Gewalttätiger Protest wird gerne mit dem Gefühl der Ohnmacht erklärt. Ein gefährlicher psychologischer Fehlschluss.
Ich hab’ meine alten Sachen satt und lass’ sie in ’nem Sack verrotten: Dustin Breitenwischer erzählt die Geschichte des Hip-Hop am Beispiel von hundertelf wichtigen Alben.
Eine christliche Historikerin will die amerikanischen Evangelikalen davon überzeugen, dass nicht nur Männer, sondern auch Frauen auf die Kanzeln gehören. Die Widerstände sind groß.
Acht Millionen Menschen in Deutschland arbeiten im Niedriglohnsektor. Dabei könnten viele auch in besser bezahlten Berufen eine Anstellung finden.
Mit Spiritualität und Esoterik wird viel Geld gemacht: Die Suche nach der übernatürlichen Erfahrung scheint in der Mitte der Gesellschaft angekommen zu sein. Über die milliardenschwere Industrie mit dem Seelenheil.
Inflation, Ampel, Omikron – das zurückliegende Jahr 2021 war ein unwahrscheinliches. Und lehrt vor allem eines.
Wichtig is’ auf’m Platz? Nicht doch! Das Sportjahr war ein besonderes – nicht nur wegen Fußball-EM und Olympia. Auch verbale Volltreffer und Querschläger erzählen, was in 365 Tagen passierte.
Der Japaner gewinnt das Auftaktspringen der Vierschanzentournee. Karl Geiger macht das Beste aus kniffligen Bedingungen und wahrt im Dauerregen seine Chancen. Severin Freund wird disqualifiziert.
Viel Glück: Nach etwas mehr als achtzehn Jahren beendet Moderator Claus Kleber seine Laufbahn beim „heute-journal“ und will sich neuen Phänomenen wie sozialem Leben und Freundschaften widmen.
Udo Di Fabio über Staatsfixierung und Impfpflicht.
Aufgeheizte Stadtbezirke, die in Hitzenächten nicht abkühlen, dazu ungleich verteilte Niederschläge, die das Risiko von Starkregen erhöhen: So sieht die Zukunft laut einer Analyse für Wiesbaden aus. Es empfiehlt auch, wie die Stadt reagieren sollte.
Kaum ein Kampf wird so hartnäckig ausgetragen wie der um gendersensible Sprache. Doch was bringt sie wirklich? Und warum sind die Beharrungskräfte von Gender-Gegnern so stark? Die Soziologin Doris Mathilde Lucke gibt Antworten.
Cimon heißt ein Roboter, der den Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS hilft. Sein Design stammt aus der Hochschule Darmstadt.
Diebe sehen es immer öfter auf Katalysatoren ab, weil die Rohstoffe so wertvoll geworden sind. Der ADAC wurde in diesem Jahr zu mehr als doppelt so vielen Diebstählen gerufen wie im vorigen.
The Great Resignation: In Amerika regt sich immer stärkerer Widerstand gegen eine Arbeitswelt, die viele Menschen krank macht.
Das Bundesverfassungsgericht beschäftigt sich mit der Triage, deutsche Kliniken bereiten sich auf die Omikron-Variante vor und Karl Geiger soll Deutschland nach 20 Jahren zum Titel bei der Vierschanzentournee führen.
Ein Gericht in Petrosawodsk hat die Haftstrafe für den Historiker und Menschenrechtler Jurij Dmitrijew um zwei Jahre auf 15 Jahre erhöht. Er hatte zu Verbrechen Stalins in Karelien geforscht.
Nach Gewalt während einer Demonstration in Schweinfurt sind vier Teilnehmer zu Bewährungs- und Geldstrafen verurteilt worden. Unter ihnen ist auch die Mutter eines vier Jahre alten Kindes, das als „Schutzschild“ missbraucht wurde.