Erbschaft ist Werkherrschaft und Vetomacht
Unerwünschte Nebenwirkung eines Gesetzes: Rechtsnachfolger verstorbener Autoren nutzen das Urheberrecht als Hebel zur Lenkung und Verhinderung von Forschung. Hier besteht Regelungsbedarf.
Unerwünschte Nebenwirkung eines Gesetzes: Rechtsnachfolger verstorbener Autoren nutzen das Urheberrecht als Hebel zur Lenkung und Verhinderung von Forschung. Hier besteht Regelungsbedarf.
Am 5. März 1953 starb Josef Stalin. Damit endete eine der schlimmsten Terrorherrschaften des vorigen Jahrhunderts. Die Spätfolgen sind bis heute wirksam, zum Beispiel in der Ukraine.
Der neue „Tatort“-Fall des Erfolgsduos Thiel und Boerne „Magic Mom“ will seine Zuschauer mit unserer komplizierten Gegenwart bekannt machen. Das funktioniert nicht ganz.
Wer kennt schon ostdeutsche Geburtstagslieder? Auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt der westdeutsche Blick vor, was normal und bekannt ist. Bringt uns eine Haltung der „Critical Westdeutschness“ voran?
Das halbe Internet schwärmt für den Schauspieler Pedro Pascal, auch unsere Autorin. Aber nach welchen Mustern funktioniert heute so ein Hype? Ein völlig voreingenommener Erklärungsversuch.
Top-Spieler sind außer Form und die Defensive zeigt sich zu anfällig bei Standards: Verspielen die Hessen das, was sie sich in der Bundesliga-Hinrunde aufgebaut haben? Nun geht es nach Wolfsburg.
Das Pogrom von Huwara zeigt, wie stark der Einfluss radikaler Siedler im Westjordanland schon ist. Auch die Bundesregierung sollte das zum Nachdenken bringen.
Preissteigerungen um mehr als 20 Prozent beuteln das Baltikum. Die Bürger in Tallinn und Umgebung nehmen es gelassen. Sie erleben durch den Ukrainekrieg, wie wichtig ihre Unabhängigkeit ist.
Thomas Reis hatte beim VfL Bochum zahlreiche Jobs. Nun geht er als Coach von Schalke 04 an alter Wirkungsstätte ins Revierderby. Das Duell der abstiegsbedrohten Klubs ist nicht nur deshalb brisant.
Im Kampf gegen gewaltsam aufgebrochene Geldautomaten geht das hessische Landeskriminalamt neue Wege. 50 Verdächtige sind schon festgenommen worden
Im Bundestag strengt die AfD eine Debatte über die Unterbringung von Flüchtlingen an, bezogen auf die Anfeindungen in Lörrach. Dort wendet sich der Stadtrat gegen Hass und Intoleranz, doch die AfD stimmt dagegen.
Julia Trompeter analysiert das Gedicht „bejahung“ von Albert Ostermaier.
Junge Männer haben durchaus Interesse an sozialen Berufen. Aber die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen schrecken sie ab, besagt eine neue Studie.
Unentbehrlich wie Schlüssel und Taschentuch: Poetische Herzmuskelspiele über die Unausweichlichkeit der Liebe.
Von Robert Schumann bis Andreas Gabalier: Die Heidelberger Musikwissenschaft erkundet das vielschichtige Verhältnis von Musik und Heimat.
Der Streit über die Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine offenbart ein altes Problem der NATO. Es bestehen leise Zweifel, ob die Vereinigten Staaten im Bündnisfall wirklich in den Krieg ziehen würden.
Frankfurt wählt sein neues Stadtoberhaupt. Der Einsatz der Bewerber ist so groß wie das Interesse der Bürger. Gemeinsam wollen sie das Trauma der Feldmann-Jahre bewältigen.
Blockchain in der Kunst: Das Pariser Museum hat 18 NFTs in seine Sammlung aufgenommen, darunter bekannte Sammlerstücke wie den Crypto-Punk #110 von 2017.
Auf weitem Feld mit nicht gerade viel theoretischer Orientierung: Karl-Heinz Göttert widmet sich Umzügen verschiedener Art.
Der Rücktritt von drei Nationalspielerinnen hängt auch mit dem Verhalten von Frankreichs Fußballpräsident Le Graët zusammen. Die Empörung über den 81-Jährigen ist immens. Nun geht das Kapitel zu Ende.
Zuzahlung für Kassenpatienten +++ Duale Ausbildung +++ Immobilieninvestitionen Italien +++ Lehrermangel
Immer mehr Fahrschüler bestehen ihre Führerscheinprüfung nicht. Eine Erklärung lautet: Junge Leute hängen heute im Alltag viel zu oft am Handy und sind dadurch unaufmerksam. Ist das wirklich so?
Wenn die Welt und ihr Lauf nicht zusammenkommen wollen: Thom Luz adaptiert Franz Kafkas Oktavhefte für die Bühne des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg.
Der alte, mondäne Kurort Bad Gastein erwacht langsam wieder, ein Neubau ragt hoch über dem Wasserfall, und in einer kunstvoll umgebauten Kurklinik sorgt das Hotel „The Comodo“ dafür, dass alles gemütlich bleibt.
Rund 28.000 Doktorarbeiten wurden im vergangenen Jahr in Deutschland veröffentlicht. Eine Auswahl haben wir gesichtet: Wer sich früh übt, wo unerwünscht politisiert wird und wie innovativ Mediziner gendern.
Verzicht verkauft sich schlecht. Interpretiert als Wellnessurlaub im Lande Ich ist er schon attraktiver. Doch beim Fasten geht es um mehr als Selbstoptimierung.
Polarlichter erwartet man normalerweise im hohen Norden. Doch gerade sind sie auch in weiten Teilen Deutschlands zu sehen. Das liegt an einem Sonnensturm.
Die berühmt-berüchtigten 80 Millionen Bundestrainer kennt jeder. Das Phänomen beschränkt sich aber nicht auf den Sport. Auch in beruflichen Meetings sind jede Menge selbst ernannte Experten für alles unterwegs.
Sie sind keine Gewohnheitsverbrecher oder psychisch kranken Einzeltäter: Lee Ann Fujii zeigt, wie aus ganz normalen Leuten begeisterte Mörder werden.
Geschmacksbildung für Anfänger und Fortgeschrittene: Ein Besuch im Berliner Museum der Dinge, wo man stundenlang stöbern kann.
Tausende Russinnen haben in den vergangenen Monaten in Argentinien ihre Kinder zur Welt gebracht. Diese erhalten einen argentinischen Pass. Die Behörden fragen sich, ob auch Kriminelle am Werk sind.
Die Schauspielerin Lena Urzendowsky liest Tschechow, hört die US-Rapperin 070 Shake – und hat zwei Identitäten.
Deutschland liebt es italienisch. Während der Motorradmarkt schwächelt, ist der motorisierte Kleinkram auf dem Vormarsch. So wie im Süden Europas
Die deutsche Wirtschaft schrumpft. Die üblichen staatlichen Gegenmittel werden daran nichts ändern können. Denn dieses Mal ist vieles anders.
Was für Wissenschaftlerkarrieren zählt, sind die renommierten Fachzeitschriften. Und Twitter. Welche Strategien gibt es, um dort zu glänzen?
Robert Habeck ist der Politiker der medienhistorischen Stunde: In München fand die Auftakttagung eines Forschungsprojekts zum Wandel der Repräsentation statt.