Weltweites Korallensterben
Da bleiben nur Gerippe: In den Tropen breitet sich derzeit eine massive Korallenbleiche aus. Die Riffe gehen reihenweise an zu warmem Wasser zugrunde. Amerikas Ozeanforscher sehen schwarz, wie es weiter geht.
Da bleiben nur Gerippe: In den Tropen breitet sich derzeit eine massive Korallenbleiche aus. Die Riffe gehen reihenweise an zu warmem Wasser zugrunde. Amerikas Ozeanforscher sehen schwarz, wie es weiter geht.
Auf dem Roten Planeten könnte es eine längere feuchtwarme Klimaphase gegeben haben, die ideal für Seen und Flüsse war. Darauf deuten neue Daten und Bilder des amerikanischen Forschungsroboters „Curiosity“ hin.
Die Nasa sucht nach Verfahren, um ihre neuen Raumanzüge zu testen - und bittet kurzerhand ihre Fangemeinde um Hilfe. Jeder kann mitmachen, die drei besten Vorschläge werden mit einem Preis belohnt.
Der Chemie-Nobelpreis geht an drei Forscher, die sich dem Wohlsein unseres Erbguts verschrieben haben. Sie haben nicht Chemie-, vielmehr Medizingeschichte geschrieben.
Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an die drei Wissenschaftler Tomas Lindahl (Schweden), Paul Modrich (Amerika) und Aziz Sancar (Amerika/Türkei). Sie werden ausgezeichnet für ihre Arbeiten zur Reparatur des Erbguts.
Im Oktober 1995 wurde der erste Planet um einen fremden Stern entdeckt. Zwanzig Jahre später ist ihre Zahl unüberschaubar. Die Exoplanetenkunde ist heute eine astronomische Disziplin im Goldrausch.
Im reichen Westen sind Parasiten-Krankheiten weitgehend vergessen, in Afrika gelten sie weiter als Geißel der Menschheit. Der Medizin-Nobelpreis holt nun Wurminfektionen und Malaria zurück in unser Bewusstsein.
In dem Animationsfilm „Alles steht Kopf“ spielen Emotionen die Hauptrolle. Darin ist eine nicht mehr ganz aktuelle psychologische Theorie eingeflossen.
Im Nordosten Brasiliens leben Hunderttausende Frauen von den Kokosnüssen der Babassu-Palmen. Doch die Rodung der Wälder zugunsten von Monokulturen und die verspätete Zuteilung eigenen Landes gefährden ihre Lebensgrundlage.
Amerikanische Wissenschaftler und die Nasa wollen neue Hinweise auf die Existenz von Wasser auf dem Roten Planeten entdeckt haben. Aber lassen sich die Furchen in den Mars-Kratern mit Leben in Verbindung bringen?
Das Gehirn lernt in sensiblen Phasen - oder es verliert, wenn Entwicklungsschritte ausbleiben Im Vortrag erläuterte die Psychologin Brigitte Röder den Traum von einer Pille, die das Gehirn lebenslang plastisch halten soll. Lesen Sie, oder sehen Sie das Video.
Zebrafinken finden sich nach langem Suchen zu liebevollen Pärchen zusammen. Was passiert, wenn man die Paare trennt und zu „Zweckehen“ mit ungeliebten Partnern neu zusammensetzt, haben jetzt deutsche Biologen herausgefunden.
Vor zweitausend Jahren sank ein Frachtschiff im Mittelmeer. Vor hundert Jahren wurde es zufällig gefunden. Seine Ladung besteht zum großen Teil aus Kunstwerken. Für wen waren sie bestimmt?
Das Leitungswasser in Deutschland ist in Ordnung. Eigentlich. Denn es befinden sich einige Rückstände darin, die keiner trinken will. Filter für zu Hause braucht es trotzdem nicht.
Eine amerikanische Studie will eine Erklärung für die Ungleichheit im eigenen Land gefunden haben.
Den Menschen verbessern wollen sie alle. Die Embryonenforscher haben jetzt auch die Instrumente dazu – wer will sie stoppen?
Irgendwann im Verlauf der Evolution hat der Mensch seinen Pelz verloren. Und seine Haut wurde dunkel. Das half ihm, in der Savanne zu überleben. Aber warum hat die Menschheit heute ein so großes Spektrum an Hautfarben?
Jedes Jahr kommt die Grippe. Und jedes Jahr stellt sich die Frage, gegen welche Stämme man impfen soll. Ein aktueller Blick nach Australien legt nahe: gegen möglichst viele.
Dass Pestizide aus der Landwirtschaft wildlebende Amphibien „verweiblichen“ können, ist schon länger bekannt. Offenbar werden aber auch Frösche in Gartenteichen von Hormonen beeinflusst.
Warum wir uns vom Bild des Mücken fressenden Teichbewohners verabschieden sollten. Frösche vergreifen sich immer mal wieder an Artgenossen - und die Schlimmsten kommen von draußen.
Vor zwanzig Jahren wurde das Untere Odertal in Brandenburg zum Nationalpark erklärt. Seitdem lässt man einen Teil der Auenlandschaft verwildern. Das geht nicht ohne Verluste ab.
Einst als „Spaltungs-Irresein“ bezeichnet, ist die Schizophrenie bis heute nicht verstanden. Wie andere psychische Krankheiten könnte sie völlig verschiedene Ursachen haben.
Für Surrealisten und die „Art Brut“ war die Kunst psychisch Kranker eine Quelle der Inspiration. Heute wird ihr Schaffen kunsttherapeutisch genutzt. Ihre Werke sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
Den klassischen Aufklärungsunterricht gibt es nicht mehr. Stand früher in der Sexualkunde die Biologie im Vordergrund, so geht es heute um Verantwortung und Toleranz. Und in Zukunft?
Der aktuelle Flüchtlingsstrom ist nicht der erste, den Deutschland zu verkraften hat. Fragen an einen Migrationsforscher, der sich mit den Spätaussiedlern aus Osteuropa befasst hat.
Auf Hawaii begeben sich sechs junge Menschen 12 Monate lang auf eine simulierte Reise zum Roten Planeten – im Dienste der Wissenschaft.
In Amerika kommt eine Pille auf den Markt, die das sexuelle Begehren von Frauen steigern soll. Doch was steckt dahinter?
Wegschließen und zwar für immer? Das ist keine Lösung, wenn es um Männer geht, die nicht Täter werden wollen.
Der amerikanische Waschbär breitet sich in Deutschland immer schneller aus. Ist der nicht mehr ganz so neue Neubürger eine Bedrohung? Oder eine Bereicherung der heimischen Fauna?
Die Wahrheit darüber, wie die Waschbären in Deutschland heimisch wurden.
Wussten Sie, dass Goethe einem Wolkenforscher ein Gedicht gewidmet hat? Meteorologe Sven Plöger und die Künstlerin Katrin von Lehmann sprechen über „Wolken“ - wie man ihre Entstehung vorhersagt und Ordnung in das Chaos am Himmel bringt: Unsere dritte Folge der Serie WissensARTen.
Das Land der aufgehenden Sonne galt lange Zeit als Zukunftslabor. Was Wissenschaft und Technik betrifft, mag das immer noch stimmen. Aber wie steht es dort mit dem Sex?
Dem Alter ein Schnippchen schlagen: Neuerdings versuchen es Mediziner wieder mit einem Uraltrezept: Übertragung von jungem Blut. Was steckt dahinter?
Wie wichtig die Billionen Mikroorganismen, die auf und in uns leben, für unsere Gesundheit sind, erkennen Wissenschaftler gerade. Eine neue Software soll den unsichtbaren Bewohnern des menschlichen Körpers weiter auf die Schliche kommen.
Manchmal fährt auch der Gärtner in den Urlaub. Dass er dabei ein schlechtes Gewissen hat, ist verständlich. Aber was empfindet der Garten? Ist er traurig? Oder gar beleidigt?
Wer alles mit links macht, kämpft nach wie vor mit dem Vorurteil, er sei ein geborener Tolpatsch. Oder Schlimmeres. Ist er das wirklich? Eine Selbstbetrachtung zum heutigen Tag der Linkshänder.