GDL droht vor neuer Tarifrunde mit neuen Streiks
Kurz vor der Fortsetzung von Tarifverhandlungen bei der Deutschen Bahn hat die Lokführergewerkschaft GDL mit neuen Streiks gedroht.
Kurz vor der Fortsetzung von Tarifverhandlungen bei der Deutschen Bahn hat die Lokführergewerkschaft GDL mit neuen Streiks gedroht.
Künftig sollen Lehrer, Polizisten und Ärzte in die Rentenkasse einzahlen. Die Regierung fürchtet sonst einen Kollaps der Alterssicherung angesichts der alternden Bevölkerung.
Gerade war es etwas ruhiger geworden um die Streiks bei Bahn und Lufthansa. Nach einem gescheiterten Einigungsversuch melden sich die Piloten nun zurück: Ein Ausstand sei jederzeit „möglich und wahrscheinlich“.
Bahnreisende müssen sich weiterhin auf Streiks bei der Deutschen Bahn einstellen. Der Beamtenbund geht dasvon aus, dass der Konflikt mit der Lokführergewerkschaft GDL noch nicht erledigt ist.
Das Cloud-Geschäft bei Oracle wächst kräftig, die EU deckelt die Gebühren beim Kreditkarten-Einkauf und die französische Justiz hat der Schweizer Großbank UBS eine Kaution von 1,1 Milliarden Euro auferlegt.
Der Endspurt im Weihnachtsgeschäft wird für Amazon hart: Verdi hat zu Streiks bis einschließlich Samstag aufgerufen.
Der Dezember bleibt streikfrei: Nach der GDL hat nun auch die EVG angekündigt, auf weitere Arbeitskämpfe zu verzichten. Dafür droht ein heißer Januar.
Beschäftigte von Amazon haben abermals die Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaft Verdi will damit kurz vor Weihnachten den Druck auf den Versandriesen erhöhen. Das Unternehmen verweigere den Mitarbeitern Respekt.
Mehr Geld und bessere Arbeitszeiten fordern die Lokführer. Dafür legen sie abermals in Nordhessen die Arbeit nieder. Kopfschütteln gibt es bei Regiotram, das sich angesichts des Ausmaßes kaum zu helfen weiß.
Der Dezember könnte streikfrei bei der Bahn verlaufen, aber im Januar drohen abermalige Ausstände: Die Bahn müsse ein neues erhebliches besseres Angebot vorlegen, sonst stehen die Loks wieder still.
Trotz eines Schlichtungsangebots haben die Lufthansa-Piloten in der Nacht abermals ihre Arbeit niedergelegt. Jeder zweite Langstreckenflug fällt voraussichtlich aus.
Die Piloten der Lufthansa planen neue Streiks am Donnerstag. Betroffen seien sollen Flüge von Lufthansa Cargo sowie Langstreckenflüge von 03.00 Uhr morgens bis Mitternacht.
Die Gewerkschaft will erst einmal das neue Angebot der Bahn „in Ruhe“ prüfen. Bleibt der Dezember nun streikfrei?
Obwohl weiter Streiks bei Amazon drohen, hat der Branchen-Riese dieses Jahr weniger Aushilfen als im Vorjahr eingeplant - obwohl das Geschäft gut läuft.
Nachdem es im Tarifstreit zwischen der Bahngewerkschaft EVG und der Deutschen Bahn immer noch keine Verhandlungsfortschritte gibt, verschärft EVG-Chef Kirchner seine Streikdrohung. Erste Warnstreiks seien ab dem 3. Dezember denkbar.
Bei der Deutschen Bahn könnte es bald wieder Streiks geben - diesmal jedoch nicht von der Lokführergewerkschaft GDL, sondern von Mitgliedern der konkurrierenden Gewerkschaft EVG.
Das Bundesarbeitsgericht hat verbindliche Grundsätze für den Arbeitskampf aufgestellt, sie werden aber nicht beachtet.
Der Lokführer-Streik ist vorbei. Können sich Reisende nun wieder auf die Bahn verlassen? Öffentliche Äußerungen des mächtigen GDL-Chefs Claus Weselsky deuten darauf hin. Meint er es ernst?
Wer mit dem Zug zur Arbeit will, kann sich nun wieder auf den normalen Fahrplan verlassen, sagt die Bahn. Im Güterverkehr ist das anders.
Die Züge fahren wieder. Doch Claus Weselskys „Geste der Versöhnung“ ändert nichts an der Einstellung des GDL-Chefs: Er will den Arbeitskampf fortsetzen.
Der Lokführer-Streik ist beendet. Aber Bahnkunden müssen weiter mit Verspätungen rechnen. Die Bahn beziffert die Kosten des Ausstands auf über 100 Millionen Euro.
Die Züge fahren wieder. Und GDL-Chef Weselsky bietet neue Verhandlungen an. Aufrichtig? Die Deutsche Bahn hat der Lokführer schon einmal ausgetrickst.
Der Streik kostet die Bahn mehr Geld als die Forderungen der Lokführer - so sieht es die streikende Gewerkschaft. Doch das ist nicht die einzige Sorge der Bahn. In Norddeutschland stören Brandanschläge den Verkehr zusätzlich.
Ganz Deutschland ächzt unter dem Bahnstreik. Da kann ausgerechnet das streikwütige Frankreich ein Vorbild sein. Wie sich das Land mit den Eisenbahnern arrangiert hat.
Der Lokführerstreik endet vorzeitig am Samstag um 18 Uhr. Gewerkschaftschef Claus Weselsky hat seine Lokführer überraschend zurückgepfiffen. Der „längste Streik der Bahn-Geschichte“ ist nur noch „einer der längsten“. Doch Reisende müssen weiter auf der Hut sein.
Pendler müssen weiter gute Nerven haben: Auch heute fahren vor allem im Regionalverkehr kaum noch Züge. Die Bahn versucht weiter vor Gericht, den Streik zu beenden. Und fordert die GDL zu Gesprächen auf.
Der Lokführer Herbert Sylla darf nicht streiken. Denn anders als seine Kollegen gehört er zur Konkurrenz-Gewerkschaft EVG. Wie es ihm in diesen Tagen ergeht, schildert er im Interview mit FAZ.NET.
GDL-Chef Claus Weselsky hat auch für den nun begonnenen Streik viel Rückendeckung bekommen. Aber Kritik an seinem Kurs kommt nicht nur vom Amtsvorgänger. Auch die vielen Züge, die fahren, sind ein Zeichen.
Forscher fürchten Kosten von 100 Millionen Euro täglich für den längsten Streik der Bahn-Geschichte. Weitere Streiks dürften noch länger dauern.
Wieder einmal Streik. Und doch möchte die Bahn ein flächendeckendes Angebot aufrechterhalten. Zum eingeschränkten Zugverkehr kommen in Frankfurt noch Behinderungen durch Baustellen.
Aus der großen Koalition kommt scharfe Kritik am Vorgehen der GDL und ihrem Vorsitzenden Weselsky. Verkehrsminister Dobrindt warnte alle Tarifparteien, die öffentliche Akzeptanz für den Streik über Gebühr zu strapazieren. Die Bahn spricht von „reiner Schikane“.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund übt scharfe Kritik an der Lokführer-Gewerkschaft GDL. Die bereitet unterdessen den nächsten Streik vor. Vielleicht wird es der längste aller Zeiten.
Die Lokführergewerkschaft GDL will abermals den Zugverkehr lahmlegen. Dabei kann sie auf die Unterstützung des Beamtenbunds zählen. Dessen Vorsitzender Klaus Dauderstädt sagte der F.A.Z., das Handeln der GDL sei „völlig nachvollziehbar“.
Bahnfahrer sollten sich auf neue Streiks einstellen. Nachdem die Gespräche zwischen Bahn und Gewerkschaft abermals gescheitert sind, wollen die Lokführer wieder streiken. Einen Termin haben sie noch nicht genannt.