Fahndung nach dem CSI-Effekt
Erfolgsserien wie CSI erfreuen sich großer Beliebtheit. Doch plaudern die Krimis zu viel über die Arbeit der Polizei aus? Die Frage offenbart ein Methodenproblem.
Erfolgsserien wie CSI erfreuen sich großer Beliebtheit. Doch plaudern die Krimis zu viel über die Arbeit der Polizei aus? Die Frage offenbart ein Methodenproblem.
Nur weil die öffentliche Fahndung heute einen größeren Wirkungskreis hat als früher, ist das noch kein Grund, auf dieses Instrument zu verzichten.
Seit dem frühen Morgen durchsucht die Polizei Wohnungen von Verdächtigen in den zwei Bundesländern. Sie sollen in die Türkei und nach Syrien ausgereist und vor kurzem nach Deutschland zurückgekehrt sein.
Der Hamburger Rondenbarg steht im Mittelpunkt der Aufarbeitungen der Ausschreitungen beim G-20-Gipfel. Es gab erst einen Prozess gegen einen Aktivisten, der dort festgenommen wurde. Jetzt versucht die Polizei an den Kern der autonomen Szene heranzukommen.
Fast fünf Monate nach den Krawallen in Hamburg geht die Polizei gegen radikale G-20-Gegner vor. In mehreren Bundesländern führten die Beamten Hausdurchsuchungen durch – auch in Hessen.
Fünf Monate nach den gewaltsamen Konfrontationen beim G-20-Gipfel in Hamburg haben Ermittler bundesweit Wohnungen von Linksautonomen durchsucht. An den Razzien waren Beamte der Sonderkommission „Schwarzer Block“ beteiligt.
Französische Ermittler haben in der vergangenen Woche den Unternehmenssitz von Airbus bei Paris gefilzt. Das Unternehmen selbst gibt sich wortkarg.
Drei Männer aus Augsburg stehen im Verdacht, im Juni versucht zu haben, nach Syrien auszureisen. Die Behörden wollen mit der Razzia die Hintergründe der Reise klären.
Die sechs tatverdächtigen Syrer, die im Rahmen einer bundesweiten Razzia festgenommen wurden, sind wieder frei – trotz ihrer mutmaßlichen Nähe zum „Islamischen Staat“. Ihnen konnten keine konkreten Anschlagspläne nachgewiesen werden.
Im Oktober wurde Werner Mauss wegen Steuerhinterziehung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Wegen der Spendenaffäre um den ehemaligen Spion hob der Bundestag jetzt die Immunität eines Abgeordneten auf.
Bei mehreren deutschlandweiten Razzien wurden am Dienstagmorgen auch in Kassel Terrorverdächtige verhaftet. Sie werden der Planung eines Terroranschlags verdächtigt.
Nach der Durchsuchung der Chefetage wehrt sich Volkswagen gegen den Vorwurf, Betriebsratschef Osterloh ein zu hohes Gehalt gezahlt zu haben. Auch mit Blick auf die Steuern sei man sauber.
Ermittler durchsuchen die Büros der Commerzbank in Frankfurt und Wohnungen beschuldigter Personen. Es geht um dubiose Dividenden-Steuer-Geschäfte, die sich hinter dem Kürzel Cum-Ex verbergen.
Mit Raubkopien soll die Internet-Plattform „usenetrevolution.info“ einen Millionenschaden angerichtet haben. Jetzt wurde das Portal von den Behörden abgeschaltet. Im Zentrum der Ermittlungen steht ein 49 Jahre alter Mann aus dem Wetteraukreis.
Bei einer Messerstecherei im Bremer „Viertel“ sind am Donnerstag mehrere Männer aufeinander losgegangen, ein 20 Jahre alter Mann wurde getötet. Die Polizei hat jetzt Fahndungsfotos eines Verdächtigen veröffentlicht.
Es gab zwar keinen Hinweis auf eine geplante Straftat, trotzdem haben sich die Behörden zum Eingreifen entschlossen. Auf die Spur kam die Polizei durch Ermittlungen in anderer Sache.
Im Kampf gegen Kinderpornografie ist der brasilianischen Polizei ein Coup gelungen: Bei einer Razzia hat sie über hundert Verdächtige festnehmen können – darunter auch Polizisten.
Er war ein beliebtes Ausflugsziel und nach dem deutschen Dichterfürsten benannt. Auf der Suche nach dem Brandstifter, der den Frankfurter Goetheturm auf dem Gewissen hat, veröffentlicht die Polizei jetzt ein Gedicht.
Eine Fahndung nach einem Kinderschänder mit Fotos des Missbrauchsopfers hat Erfolg gezeigt. Die Ermittler konnten einen 24 Jahre alten Mann festnehmen. Für die Familie des Opfers ist er kein Unbekannter.
Mit Fotos eines missbrauchten Mädchens, die auf einer kinderpornografischen Plattform aufgetaucht waren, suchte das BKA öffentlich nach dem Täter. Das ungewöhnliche Vorgehen hat zum Erfolg geführt.
Nach den Schüssen auf einen ICE am Montag, ist die Polizei immer noch auf der Suche nach den mutmaßlichen Tätern.
Nur wenige Wochen ist das Baby gewesen, dessen Knochen nahe Viernheim in einem Waldstück entdeckt worden sind. Wer die Mutter ist, weiß die Polizei nicht. Sie hofft auf die Bevölkerung.
Die Berliner Polizei hat nach dem Anschlag vom Breitscheidplatz offenbar nicht sofort nach dem Täter gefahndet. Der Abschlussbericht des Polizeipräsidenten soll noch weitere schwere Mängel feststellen.
Portugiesinnen sollen ihre Namen für Scheinehen mit Nigerianern hergegeben haben, damit diese eine EU-Aufenthaltskarte bekommen. Nun gab es Durchsuchungen – eine auch in Frankfurt.
Die Polizei sucht einen 53 Jahre alten Mann, in dessen Wohnung in Detmold eine 24 Jahre alte Mutter und ihr sechsjähriger Sohn tot entdeckt wurden. Die Mutter lebte mit dem Kind im selben Haus. Die Mordkommission ermittelt.
Der Konflikt zwischen Amerika und Russland spitzt sich zu. Auf die geplante Durchsuchung der russischen Handelsvertretung in Washington reagiert Moskau jetzt mit einer Protestnote – und Vorwürfen.
Der Innenminister hat das Portal „linksunten“ verboten. Wer sich auf der Seite einmal umgesehen hat, weiß, warum. Ihre Rückkehr haben die Betreiber schon angekündigt. Ungebrochen ist ihr Hass auf das „Schweinesystem“.
Die türkischen Behörden haben die Festnahme von 35 Medienvertretern angeordnet. Der Vorwurf: Sie haben einen bestimmten Messenger-Dienst benutzt.
In 14 Bundesländern werden Wohnungen durchsucht und Verdächtige vernommen. Im Fokus stehen Volksverhetzungen. Anlass ist der Aktionstag gegen Hasspostings.
Durch eine Fahndungsliste sollen Ausländer, die abgeschoben worden sind, an einer Wiedereinreise gehindert werden.
Innerhalb von zwei Wochen waren in Nürnberg zwei Prostituierte ermordet worden. Am Freitag wurde der Fahndungsdruck erhöht, jetzt ist ein Erfolg zu vermelden.
In den letzten zwei Wochen sind in Nürnberg zwei Prostituierte ermordet worden – vermutlich vom selben Täter. Die Polizei sucht ihn mit einem Fahndungsaufruf in Bordellen.
Mit einem Spezialfahrzeug musste die Kölner Polizei das Eisentor des Vereinsheims der Hells Angels durchbrechen. Bei der Razzia entdecken die Beamten eine Munitionskiste und eine großkalibrige Waffe.
Festnahmen in Barcelona, Durchsuchungen in Paris: Die Ermittlungen zur Organisierten Kriminalität, Geschäftszweig Fußball, werden immer interessanter. Und ein Ende ist längst nicht in Sicht.
Eine Razzia ist Ermittlungsarbeit und kein Gerichtsurteil. Das gilt auch für Daimler, wenngleich in der Öffentlichkeit das Urteil wahrscheinlich schon feststeht.
Zeitgleich zum Parteitag der AKP, bei der der türkische Präsident Erdogan zum Parteichef gewählt werden soll, wurden in Ankara bei einer Razzia zwei mutmaßliche „IS“-Terroristen getötet.