Postboten dürfen nur unterdurchschnittlich oft krank sein
Die Post verlangt von ihren Angestellten, für einen unbefristeten Vertrag nur zehn Tage im Jahr krank zu sein. Ist das fair?
Die Post verlangt von ihren Angestellten, für einen unbefristeten Vertrag nur zehn Tage im Jahr krank zu sein. Ist das fair?
Die Post macht konkrete Vorgaben für Mitarbeiter, die unbefristet für das Unternehmen arbeiten wollen. An einem Punkt entzündet sich nun Streit.
Wer nicht so häufig krank ist oder als Postbote seine Zeitvorgaben einhält, hat bei der Deutschen Post eine bessere Chance, dass sein Arbeitsvertrag entfristet wird. Eine Personalpolitik, die auf Kritik stößt.
Post-Chef Frank Appel ärgert sich über rücksichtslose Zusteller der Konkurrenz und die Billig-Mentalität vieler Behörden. Sein Zehn-Millionen-Euro-Salär verteidigt er gegen Kritik: „Mein Gehalt wird letztlich vom Markt bestimmt“.
Vor der Wahl von Andrea Nahles zur SPD-Vorsitzenden ist dauernd von einer Erneuerung der Partei die Rede. Die wurde allerdings schon 2009 versprochen.
In Bremen sollen Briefträger nach älteren Menschen schauen und ihnen ein Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen. In anderen Ländern ist solch ein Service schon gang und gäbe.
Wer alt und einsam ist, freut sich über jeden Besuch – und niemand kommt regelmäßiger als der Postbote. Könnte er nicht gleich auch ein paar soziale Aufgaben übernehmen? Eine deutsche Stadt probiert das demnächst aus.
Schwirren bald nicht nur Vögel, sondern auch Paketcopter im Luftraum unserer Städte umher – und sind unsere Innenstädte dafür schon bereit? Über mögliche Konflikte beim Wohnen mit Drohnen.
Die Briefträger der Deutschen Post bekommen Unterstützung: Ein Gefährt namens „Postbot“ soll ihnen auf Schritt und Tritt folgen und bis zu 150 Kilogramm Postsendungen tragen können.
Noch immer kommt in Deutschland sechsmal die Woche der Postbote. Das ist anachronistisch und überflüssig.
Verstopfte Straßen, chronischer Parkplatzmangel, Gedrängel überall: Deutschlands Innenstädte sind überlastet, der Frust ist nicht nur bei Autofahrern groß. Welchen Ausweg gibt es?
Der Logistiker LGI will mit dem Start-up Pakadoo die Probleme bei der Paket-Zustellung lösen. Dafür müssen nur genügend Unternehmen mitmachen - viele haben schon angebissen.
Autos brennen, Büros werden angegriffen und Plakate zerstört. Viele Berliner haben sich längst daran gewöhnt, dass im Meinungskampf das Recht des Stärkeren gilt.
Ein Besuch bei Albrecht Glaser, den die Alternative für Deutschland zum Bundespräsidenten machen will. In langen, vorwurfsvollen Sätzen beschreibt er seine zum Teil abenteuerliche Weltsicht.
In Heidenau blieb es am Wochenende ruhig. Das ist endlich einmal eine gute Nachricht für Markus Ulbig, den Innenminister im Freistaat – denn die Polizei ist an ihre Grenzen gekommen.
Der Post-Streik ist schon einen Monat vorbei. Trotzdem sind noch nicht alle Pakete bei ihren Empfängern angekommen. Zum Teil ist gar nicht klar, wo sie stecken.
Manche Postboten kommen mit dem Kahn, andere mit der Seilbahn. Nun haben sich in Brandenburg zwei Kollegen mit ihren ungewöhnlichen Anfahrtswegen getroffen und ausgetauscht.
Die Post ist der Platzhirsch unter den Paket- und Briefzustellern. Doch mit den hohen Löhnen für ihre Postboten wird sie ihre Marktführerschaft bald verlieren.
Die Postboten streiken, Tausende sollen ihre Arbeit mittlerweile niedergelegt haben. Dadurch kommen viele Briefe später an. Schon jetzt sei ein Zehntel aller täglichen Sendungen betroffen.
Die Deutsche Post schmettert die Verdi-Offerte im Tarifstreit ab. Die Antwort der Gewerkschaft folgt prompt: Ein unbefristeter Ausstand der Postmitarbeiter beginnt heute Nachmittag.
Erst die Lokführer und Piloten, dann die Lehrer, bald die Erzieher. Die Deutschen sind von Streiks genervt. Warum gibt es gerade so viele? Da kommen drei Trends zusammen.
In Skandinavien ist der Staat einerseits allgegenwärtig, andererseits aber gar nicht mehr vorhanden. Nach den Anschlägen von Kopenhagen stellt sich die Frage: Sieht so das Sozialamt des Dschihadismus aus?
Die Aussicht auf einen dauerhaften Arbeitsplatz zieht viele bisher befristet beschäftigte Postboten in die umstrittenen neuen Zustellgesellschaften. Schon 2000 neue Arbeitsverträge wurden abgeschlossen. Gewerkschaften werfen der Post Lohndrückerei und Tarifflucht vor.
Postboten sollen auf ihrer Zustellrunde künftig nach älteren und behinderten Leuten sehen. Auf der Suche nach Einnahmequellen für sein Briefgeschäft testet der Konzern neue Angebote.
Die meisten Menschen im Amazonasdelta kennen São Paulo, Rio de Janeiro oder Brasília nur als krisselige Fernsehbilder. Sie leben im abgeschlagenen Teil Brasiliens. Doch wie das Land funktioniert, wird hier deutlicher als anderswo.
Im Internet ist schnell bestellt. Das Problem beginnt oft mit der Zustellung. In einem Probelauf bietet die Post jetzt spezielle Paketbriefkästen für zuhause an.
Als der vierte Mord der NSU-Serie vor Gericht aufgearbeitet wird, merkt man Beate Zschäpe an, dass sie das alles lieber nicht hören würde. Das Opfer Habil Kiliç wurde skrupellos hingerichtet.
An vielen Türen klingelt am Mittwoch kein Postbote. Verdi hat im Tarifstreit einige tausend Briefträger zu Warnstreiks aufgerufen. Millionen Briefe kommen deshalb bei ihren Empfängern später an.
Der dänische Islamkritiker Hedegaard ist Ziel eines Attentatsversuchs geworden. Als Postbote getarnt feuerte ein bisher unbekannter Täter auf den 70 Jahre alten Publizisten.
FAZ.NET dokumentiert die Rede der Schriftstellerin Inge Deutschkron zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Von der Zeit, als Unmenschen nur darüber nachdachten, wie man Leben zur Qual macht.
Kirchberg liegt am Rande des Harzes. Es ist eines der wenigen Dörfer der Region, das nicht schrumpft. Die Autobahn ist nah, das Internet ist schnell, und der Gemeinsinn gedeiht.