Kaeser will Boniverbot bei Siemens Energy lockern
Der Vorstand von Siemens Energy darf wegen staatlicher Hilfen keine Boni erhalten. Der Aufsichtsratschef Joe Kaeser will dieses Verbot jetzt lockern – um die Manager an das Unternehmen zu binden.
Der Vorstand von Siemens Energy darf wegen staatlicher Hilfen keine Boni erhalten. Der Aufsichtsratschef Joe Kaeser will dieses Verbot jetzt lockern – um die Manager an das Unternehmen zu binden.
Die türkische Börse lief 2024 gut, aber ausländische Anleger haben sie nicht im Blick. Wird die Türkei in der Finanzwelt 2025 wieder wichtiger?
Die Forderungen nach einem EU-Verteidigungsfonds mehren sich. Manche fordern gar einen Topf von 500 Milliarden Euro. Das ist politisch heikel und ökonomisch gefährlich.
Kredit bekommt vor allem, wer sich als verlässlicher Schuldner erwiesen hat. Eine schlechtere Schufa-Bewertung ist eher ungünstig. Nun können Verbraucher solche Bonitätsmakel schneller loswerden.
Narzisstische Chefs schaffen es zunächst oft, ihre Mitarbeiter mitzureißen. Doch mit der Zeit zeigen sich starke negative Auswirkungen – Kündigungen inklusive.
Die Luxusflaute und latente politische Unsicherheit lasten auch auf dem Aktienmarkt. Die Wirtschaft in Frankreich ist in großer Sorge.
Eigentlich wollte der Präsident seinen Verteidigungsminister Lecornu befördern. Doch Bayrou machte Druck. Letztlich entschied sich Macron doch um.
Eine der großen Ratingagenturen stuft Frankreichs Kreditwürdigkeit herab. Moody’s erwartet eine erhebliche Schwächung der öffentlichen Finanzen des Landes in den kommenden Jahren. Frankreich steht noch ohne Haushalt für 2025 da.
Es verwundert nicht, dass Frankreichs Regierung ausgerechnet über die Haushaltsfrage gestürzt ist. Das Vertrauen der Märkte hängt am seidenen Faden.
Die hohen Staatsschulden und Regierungskrisen veranlassen Anleger, von Staaten wie Deutschland und Frankreich höhere Zinsen zu fordern. Banken gelten zuweilen als bessere Schuldner. Das ist gewöhnungsbedürftig.
Die Zweifel an der Kreditwürdigkeit des Landes wachsen. Einen Haushalt für 2025 kann es auch beim Sturz der Barnier-Regierung geben. Die Instabilität dürfte die Wirtschaft jedoch schwächen.
Frankreichs Regierung macht ein weiteres Zugeständnis an Le Pen – doch das reicht dieser nicht. Nun wollen die Rechtspopulisten einen Misstrauensantrag stellen. Die Minderheitsregierung steht nach drei Monaten vor dem Aus.
In Frankreich versucht Premierminister Barnier mit Zugeständnissen eine Regierungskrise abzuwenden. Trotz der politischen Turbulenzen belässt die Ratingagentur S&P Frankreichs Kreditwürdigkeit bei „AA-“.
Die Auskunftei gewährt Verbrauchern weiteren Einblick in gesammelte Daten, etwa über Kredite und Verträge. Für ihre App Bonify hatte es zuletzt Kritik gegeben.
Deutschland bleibt in der IMD-Rangliste der digitalen Wettbewerbsfähigkeit auf Rang 23. Als Schwachstellen gelten die Digitalfähigkeiten der Menschen und die Anpassungsfähigkeit an den technischen Fortschritt.
Frankreichs Sparhaushalt zerschellt an den politischen Realitäten. Der Barnier-Regierung droht im Dezember der Sturz.
Das Geschäft mit der Energiewende stärkt den Vorstand. Er will die Staatsgarantien möglichst bald beenden.
Die beiden anderen Rating-Agenturen S&P und Moody’s bewerten die Auswirkungen eines Kaufs durch Unicredit auf das höhere Commerzbank-Rating unterschiedlich. Bei Fitch ist Unicredit nun sogar besser bewertet als Italiens Kreditwürdigkeit.
Paris blickt gebannt auf die am Abend anstehende Ratingentscheidung von Moody’s. Zugleich werden Forderungen nach dem Verkauf von Staatsbeteiligungen erhoben.
Frankreich droht eine höhere Steuerlast. Das wäre schlecht für Frankreichs Wirtschaft und schlecht für Europa.
Die Märkte warten auf die EZB-Entscheidung. Bei den Unternehmen steht Boeing mit Anleiheplänen im Fokus.
Strafzölle +++ ZWE-Studie +++ Deutsche Zuwanderungspolitik +++ Gewalt gegen Frauen
Die Ratingagentur Independent Credit View unterscheidet sich in ihrer Methodik von ihren US-Wettbewerbern. Das liefert interessante Einblicke in die Bonität von Staaten. Und gibt Investoren in Anleihen wertvolle Hinweise.
Bei den Zinsen für Ratenkredite langen die Banken ganz schön zu. Trotzdem spürt man so langsam auch dort die EZB-Zinswende. Es gibt zudem ein paar Tricks, wie jeder seine Zinsen drücken kann.
Immer mehr Bundesländer beauftragen Ratingagenturen mit einer Einschätzung ihrer Bonität. Mit Scope gewinnt eine deutsche Agentur an Ansehen in dem von US-Agenturen dominierten Markt.
Die Sorgen vor einer Übernahme durch die Unicredit sind rational schwer begründbar. Stattdessen könnte man es auch begrüßen, dass die italienische Großbank hierzulande Chancen wittert – ganz ohne deutsche Subventionen.
Die Risikoaufschläge auf EU-Anleihen erreichen eine ähnliche Höhe wie jene der Hochschuldenländer Portugal und Belgien. Das macht neue EU-Schulden teurer – und damit unwahrscheinlicher.
Die mittelprächtige Bonität der EU lässt erkennen, dass neue Gemeinschaftsschulden nicht nur politisch, sondern auch ökonomisch gefährlich wären.
Unicredit macht gute Gewinne und hat hohe Polster, doch die Staatspapiere deckeln das Rating. Finanzanalysten stört das wenig. Warum ist das so?
Steigende Staatsschulden, steigende Steuern und sozialpolitische Rückschritte bieten keinen Rahmen, in dem die Wirtschaft gedeiht. Hoffentlich setzt sich diese Erkenntnis in Frankreich durch.
Banken- und Länderrisiken zu entflechten, dieses Ziel wurde nach der Finanzkrise verfehlt. Unicredit steht dennoch robust da und verdient keine Grenzzäune durch die Politik.
Für Unternehmen war globales Handeln noch nie ungefährlich, zeigt ein Blick in die Geschichte. Doch Frequenz, Varianz und Größe der Risiken nehmen zu. Das muss Folgen haben.
Die Wirtschaft spricht schon lange von Afrika als dem Kontinent der Chancen. Diese könnten aber nicht ausreichend gehoben werden, weil es an Geld mangele. Und das überall.
Bei der Frankfurter Messe wird an allen Ecken und Enden gespart. Nicht, weil die Geschäfte schlecht laufen, sondern um den ökologischen Fußabdruck zu verkleinern.
Bundeskanzler Olaf Scholz sichert der um ihre Existenz kämpfenden Meyer Werft die Unterstützung des Bundes zu. Letzte Details sind allerdings noch zu klären.
Das Haushaltsloch der Ukraine beträgt 15 Milliarden Dollar. Deswegen ist sie auf die schnelle Freigabe russischer Gelder angewiesen. Doch reicht das aus, um die finanziellen Probleme des Landes zu lindern?