Seinen Trost kann man sich backen
„Wir sind erst drei Stunden in Deutschland, und schon ist alles falsch“: In ihrem Jugendroman „Elektrische Fische“ erzählt Susan Kreller von einer unfreiwilligen Reise.
„Wir sind erst drei Stunden in Deutschland, und schon ist alles falsch“: In ihrem Jugendroman „Elektrische Fische“ erzählt Susan Kreller von einer unfreiwilligen Reise.
Irlands Finanzminister Paschal Donohoe erklärt das rasante Wachstum in seinem Land. Zugleich verteidigt er die sehr niedrige Steuerlast von Unternehmen vor Kritik aus der EU. Ein Gespräch.
Mit einem Sieg gegen Gibraltar sichert sich die Schweiz den Sieg in der Gruppe D vor den Dänen. Die Skandinavier qualifizierten sich trotz eines Unentschiedens gegen Irland für die EM. Derweil bejubelt Italien ein Schützenfest.
In Nordirland hilft nur noch Galgenhumor: Die britische Provinz fühlt sich von allen Seiten verkauft. Die bitterste Ironie ist die Zwickmühle, in die Boris Johnson die nordirischen Konservativen gebracht hat.
In „Dublin Murders“ wirft ein Fall zwei Ermittler auf ihre eigene Kindheit zurück. Die Serie ist düster, psychologisch dicht, das Gegenteil der heiteren Geschichten, die bei uns sonst von der grünen Insel erzählt werden.
Gehen die Briten ohne Vertrag aus der EU, verliert die Firma Ille aus Altenstadt Umsatz. Mindestens ihren Standort in Nordirland müsste sie schließen.
Hier ist noch viel salzige Seeluft nach oben: Im „Irland-Krimi“ verleiht Désirée Nosbusch einer Polizeipsychologin eine glaubwürdige Erscheinung, muss die grüne Insel aber mit wenig Personal bespielen.
Bislang war das Dublin-Abkommen einfach nicht tot zu kriegen. Denn ein noch so mangelhaftes Abkommen war besser als gar keines. Ist jetzt etwas Besseres gefunden worden?
Auch Tage nach dem Fund von 39 Toten in einem Lastwagen im englischen Grays bleibt die Herkunft der Leichen unklar. Die Ermittler konzentrieren sich mittlerweile auf Vietnam. Derweil wird gegen den Fahrer Anklage erhoben.
Klare Verhältnisse in den ersten Viertelfinalspielen der Rugby-Weltmeisterschaft: Topfavorit Neuseeland überrollt Irland. England setzt sich ebenfalls klar gegen Australien durch.
Sein Treffen mit Boris Johnson führte zu einem Stimmungswechsel in Brüssel – und hat damit das neue Brexit-Abkommen ermöglicht: Doch die persönlichen Berechnungen des irischen Premierministers im Spiel sind dabei nicht zu unterschätzen.
Noch nie hat Irland das Halbfinale einer Weltmeisterschaft erreicht – das soll sich ändern. Im Viertelfinale wartet auf die Iren niemand geringes als Weltmeister Neuseeland – und die „All Blacks“ scheinen nervös.
Der Backstop heißt offiziell nicht mehr so, aber faktisch ändert sich wenig – London und Brüssel haben sich in der Irland-Frage geeinigt. Ein Überblick über die erzielten Kompromisse.
Die wirtschaftliche Bedeutung Nordirlands ist gering, trotzdem ist die Provinz der größte Stolperstein für den Brexit. Nun gibt es einen Deal – und noch viele Fragezeichen in der Praxis.
Bis in die Nacht haben Großbritannien und die EU ergebnislos verhandelt – seit Mittwochmorgen laufen die Gespräche wieder. Bis zum Nachmittag muss ein Vertragsentwurf stehen – sonst droht eine Fristverlängerung.
Es dauert bis in die Nachspielzeit. Dann aber jubelt Spanien. Das EM-Ticket ist sicher. Irland verpasst indes die vorzeitige Chance gegen die Schweiz.
Das Verhalten der Briten macht einen ungeregelten Brexit immer wahrscheinlicher. Besonders EU-Ratspräsident Donald Tusk ist verärgert über Johnsons „blödes Spiel mit dem Schwarzen Peter“.
An Forderungen und Gegenforderungen mangelt es im Brexit-Streit nicht. Doch eine Einigung zeichnet sich zehn Tage vor dem Brüsseler Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs immer noch nicht ab.
Der britische Premierminister will den Norden aus der Zollunion mit dem Süden herauslösen. Damit zieht er eine neue Grenze in Irland. Das gefährdet die Existenz vieler Landwirte – und den mühsam errungenen Frieden.
Noch ist es eine unsichtbare Grenze, die Nordirland von der Republik Irland trennt. Mit dem Brexit würde sie zur EU-Außengrenze. Für die Bewohner von Pettigo bedeutet das, dass der Nordirlandkonflikt wieder aufleben könnte.
Im irischen Dorf Pettigo, das sowohl in Nordirland, als auch in der Republik Irland liegt, herrscht Ungewissheit, wie es weitergeht, wenn der Brexit vollzogen wird. Pauline Stahl hat sich vor Ort umgesehen.
Trotz des bevorstehenden Brexits behauptet sich die City als führendes Finanzzentrum. Befürchtungen, der Austritt aus der EU könne den Finanzplatz London ruinieren, bewahrheiten sich bisher nicht.
Der britische Premierminister Boris Johnson fordert die EU zu Entgegenkommen auf. Sollte das nicht passieren, werde Großbritannien ohne Abkommen austreten. EU-Vertreter zeigen jedoch wenig Zuneigung für den britischen Vorschlag.
„Unausführbar und ungenießbar“ – die irische Wirtschaft hält wenig von Johnsons neuem Brexit-Vorschlag. Der Guinness- und Baileys-Produzent rechnet bei Kontrollen mit hohen Kosten.
Der neue Plan des britischen Premierministers bringt Bewegung in die Brexit-Verhandlungen. Die Hürden auf dem Weg zu einer Verständigung mit den 27 EU-Partnern bleiben aber hoch.
In seiner Rede auf dem Parteitag der Konservativen bekräftigt der Premierminister, Großbritannien werde am 31. Oktober aus der EU austreten – mit oder ohne Vertrag. Neue Vorschläge würden noch am Mittwoch in Brüssel vorgelegt.
Stellt der britische Premierminister an diesem Mittwoch seine Brexit-Lösung für Irland vor? Jenseits des Tory-Parteitags ist Boris Johnson mit mehreren Anschuldigungen konfrontiert. Dass er einer Geliebten Fördergelder verschafft haben soll, ist noch die harmloseste.
Im Streit um künftige Kontrollen an der irischen Grenze erwartet der britische Premier deutliche Zugeständnisse aus Brüssel und Dublin. Sollte die EU seinen Vorschlag nicht annehmen, werde er keine weiteren Verhandlungen führen.
Der britische Premier hält Grenzkontrollen auf der irischen Insel für unausweichlich – und sieht die Verantwortung bei der EU. Irlands Außenminister hält gegenüber der F.A.Z. vehement dagegen und droht: „Dann wird es keinen Deal geben“.
Anike Tyrell will einer alten Tradition zu neuem Glanz verhelfen: Vor sechs Jahren eröffnete sie die Kristallmanufaktur J. Hill’s Standard, wo Glas noch von Hand graviert wird. Nun ist ihre Kollektion in New York zu sehen.
Ein Austrittsabkommen ohne Backstop ist aus europäischer Sicht zwar schlechter als eines mit, aber besser als gar keines. Die Verhandlungen an diesem Punkt scheitern zu lassen, wäre ein Fehler.
Irland bestätigt beim WM-Auftakt seine Rolle als Mitfavorit. Doch für die „Men in Green“ geht es nicht nur um den Titel, sondern auch um Politik: für die Einheit der Insel – gegen den Brexit.
Das aus Nordiren und Iren zusammengesetzte Team von Irland nimmt seine Auftakthürde bei der Rugby-WM gegen Schottland souverän. Auch England gewinnt deutlich.
Jeder will mehr Steuern von Apple und Google. Aber der Versuch kann nach hinten losgehen – so wie die neueste Idee von Finanzminister Scholz.
Die EU bleibt bei dabei: Grenzkontrollen zwischen Irland und Nordirland gilt es zu vermeiden. Dies sei auch unabdingbarer Teil des Austrittsvertrags.
Britische Fachleute hoffen immer noch auf eine „unsichtbare Grenze“ in Irland. Diese wäre extrem wichtig für den Frieden auf der irischen Insel. Dafür braucht es aber jede Menge technische Vorkehrungen – und ein schnelles Handeln.