Noch tiefere EZB-Zinsen werden immer wahrscheinlicher
Der Rat der Europäischen Zentralbank hat seine geldpolitischen Instrumente heute nicht geändert, stellt die Märkte aber auf fallende Zinsen ein.
Der Rat der Europäischen Zentralbank hat seine geldpolitischen Instrumente heute nicht geändert, stellt die Märkte aber auf fallende Zinsen ein.
Die Renditen der Staatsanleihen in der Eurozone sind am Mittwoch deutlich gefallen. Anleger warten nun die Sitzung der Europäischen Zentralbank ab.
Der Druck auf die Kreditinstitute ist groß: In Baden-Württemberg sind Strafzinsen auch für Privatkunden nun kein Tabu mehr. Den normalen Sparer soll das trotzdem nicht treffen.
Am deutschen Aktienmarkt fehlt nach der jüngsten Rally frischer Schwung. Der Dax pendelt in einer engen Spanne um den Schlusskurs vom Dienstag. Im Fokus stehen neben der Deutschen Bank auch Daimler und Covestro.
Robert Goldstein hat für die Vermögensverwaltung das einflussreichste Computerprogramm der Finanzwelt entwickelt. Fast die gesamte Branche und die Zentralbanken nutzen es. Das kann gefährlich werden.
Die Aussicht auf noch billigeres Geld von der Europäischen Zentralbank lässt den Schweizer Franken steigen. Auch der Dollarkurs legt dank der Schuldenbremse in Amerika zu. Das britische Pfund aber gibt seine Gewinne wieder ab.
Wir leben in einer verkehrten Welt: In Zeiten negativer Zinsen lohnt sich das Sparen nicht mehr. Es wird attraktiv, sich zu verschulden.
Gekappte Gewinnprognosen und enttäuschende Geschäftszahlen belasten den deutschen Aktienmarkt. Dreht die Börse wegen der Konjunktursorgen nach unten oder überwiegt bei Anlegern die Hoffnung auf weiter sinkende Zinsen?
Auch die Landesbausparkasse in Bayern sieht sich als Opfer der Null- und Niedrigzinsen. Ihr einziges Gegenmittel besteht darin, deutlich mehr Kredite an Immobilienfinanzierer zu vergeben.
Die Chefin des Internationalen Währungsfonds will sich nun auf ihre Kandidatur für den Spitzenposten der EZB konzentrieren.
Die mühsam erkämpfte Unabhängigkeit der Kreditinstitute wird weltweit – teils brutal, teils subtil – eingeschränkt. Gehen in Zukunft Geldpolitiker und Regierungen Hand in Hand?
Der Bundesverband der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken wehrt sich gegen eine mögliche weitere Verschärfung der Strafzinsen durch die EZB.
Der Preisauftrieb im Juni liegt zum Teil an den späten Pfingstferien. Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Preise für Energie und Nahrungsmittel. Bei den Energiekosten ist der Anstieg jedoch schwächer geworden.
Der scheidende britische Notenbankchef Mark Carney hat gute Chancen, Nachfolger von Christine Lagarde an der Spitze des Weltwährungsfonds IWF zu werden. Deutschland und Frankreich machen sich für ihn stark.
Das hoch verschuldete Italien nutzt das günstige Umfeld, um sich niedrige Zinsen für einen längeren Zeitraum zu sichern. Das Interesse der Anleger an der neuen Anleihe ist groß.
Anleger und Analysten zweifeln an den Umbauplänen der Deutschen Bank. Der Kurs ist nach einem anfänglichen Hoch eingebrochen. Doch es gibt auch positive Stimmen.
Die Brüsseler Wirtschafts- und Währungspolitik prägte die Amtszeit der Kanzlerin. Jetzt regelt Angela Merkel ihr Vermächtnis in der EU. Wie von der Leyen ins Spiel kam, folgte dabei einer langen Tradition.
Die CDU-Vorsitzende stützt im F.A.Z.-Interview Christine Lagarde und Ursula von der Leyen. In der Geldpolitik hat sie ziemlich klare Vorstellungen für die Zukunft.
Erst nach einem katastrophalen Fall des Aktienkurses findet die Deutsche Bank die Kraft zum überfälligen Kurswechsel. Es bleibt zu hoffen, dass er nicht zu spät kommt.
Die niedrigen Zinsen haben nicht nur Folgen für die Sparer. Sie begünstigen auch mächtige Digitalkonzerne – und machen alle anderen ärmer. Ein Gastbeitrag.
Mit der Auswahl Ursula von der Leyens und Christine Lagardes für so einflussreiche Ämter zeigt Europa, dass es ihm ernst ist mit Gleichberechtigung und Parität. Man kann das wirklich nur feiern.
Der Leitzins hierzulande ist historisch tief. Dennoch schafft es die Inflation nicht, das angepeilte Zwei-Prozent-Ziel zu erreichen. Eine alternative Geldpolitik könnte helfen.
Christine Lagarde ist bereit, die Komfortzone zu verlassen. Die Beziehung zwischen Frankfurt und EZB könnte mit ihr als Präsidentin einen neuen Weg einschlagen.
Noch immer wird um die Besetzung der Spitzenposten in der EU gerungen. Aber welche Befugnisse gehen eigentlich mit welchem der Ämter einher?
Manche Baukredite gibt es jetzt schon für 0,5 Prozent im Jahr. Auch Autokredite werden billig wie nie in der Geschichte. Ein Vorgeschmack auf die neue EZB-Präsidentin Christine Lagarde?
Die zehnjährige Bundesanleihe kostet Banken mittlerweile mehr, als wenn sie das Geld bei der Zentralbank parken. Den Trend wird das indes derzeit nicht stoppen.
Mögliche Druckwellen bei der Bombenentschärfung im Frankfurter Ostend gefährden Autos, Schiffe und EZB kaum. Gleichwohl müssen 16.000 Anlieger am Sonntag ihre Wohnungen verlassen.
Mit Christine Lagarde als EZB-Chefin wird die Geldpolitik locker bleiben. Ihre Kompetenz ist unbestritten. Kritiker erinnern aber an ihre Rolle in der Euro-Krise.
Nachdem in Brüssel die Vergabe der Spitzenposten ausgehandelt sind, zeigen sich die Börsianer in Frankfurt in Kauflaune.
Der in Princeton lehrende deutsche Ökonom Markus Brunnermeier kennt sich in der Geldpolitik aus wie wenige andere. Er erklärt, was der Wechsel an der EZB-Spitze bedeutet.
Die Märkte erwarten eine neue Lockerungsrunde in der EZB-Geldpolitik - auch unter einer neuen Chefin Christine Lagarde.Das liegt auch an den enttäuschenden Konjunkturdaten.
Der bisherige Vizechef des IWF, David Lipton, soll kommissarischer Nachfolger von Christine Lagarde werden. Der Posten wird frei, weil Lagarde EZB-Präsidentin werden soll und ihr Amt bis zur Ernennung ruhen lässt.
Die Unabhängigkeit der Notenbanken ist ein hohes Gut. Wird eine EZB-Chefin Christine Lagarde sie verteidigen?
Wieder stehen das Handeln der EZB und die Kontrolle der EU im Fokus des Verfassungsgerichts. Dabei geht es um das vertraglich vereinbarte Ziel der Zentralbank.
Erst Verteidigungsministerin, demnächst wahrscheinlich Kommissionspräsidentin der EU: Ursula von der Leyen soll Nachfolgerin von Jean-Claude Juncker werden. Eine Hürde muss sie aber noch nehmen.
Christine Lagarde soll Präsidentin der Europäischen Zentralbank werden – damit zieht Bundesbankchef Jens Weidmann den Kürzeren.