Türkische Notenbank fällt Säuberung zum Opfer
Präsident Erdogan will eine lockerere Geldpolitik. Der Rauswurf des Notenbankpräsidenten reicht ihm offenbar nicht, denn jetzt müssen auch der Chefvolkswirt und weitere Entscheider ihre Posten räumen.
Präsident Erdogan will eine lockerere Geldpolitik. Der Rauswurf des Notenbankpräsidenten reicht ihm offenbar nicht, denn jetzt müssen auch der Chefvolkswirt und weitere Entscheider ihre Posten räumen.
Seit dem 1. Juli kauft die Ungarische Zentralbank Industrieanleihen. Nichts Neues? Doch - denn mit Geldpolitik hat das Programm nichts mehr zu tun.
Lange kämpften die Notenbanken gegen zu hohe Inflation. Nun ist sie zu niedrig, die Preise steigen nicht mehr schnell genug. Das bringt alles durcheinander.
„Die EZB wird bisher allein gelassen“, mahnt Jean-Claude Trichet und warnt zugleich vor einer Rezession. Besonders an die Adresse Deutschlands richtet er einen dringenden Appell.
Die Vereinigten Staaten werfen China im Handelskonflikt vor, den Wechselkurs der Landeswährung Yuan zu manipulieren. Der Blick auf die Daten zeigt: So einfach ist es nicht.
Wie reagieren die Banken, wenn die EZB die Zinsen weiter senkt? Verbraucherschützer sehen rechtliche Grenzen.
Amerikas Präsident Donald Trump hat weitere Zölle gegen China angekündigt. Das setzt den Yuan-Kurs unter Druck, was China wieder zupass kommt - und Trump wettern lässt.
Scheinbar spricht alles für Gold: Der amerikanische Präsident hat Freude an Unordnung, Notenbanken senken die Zinsen. Doch wer genauer hinschaut, sieht: So solide ist Gold gar nicht.
Der amerikanische Präsident heizt den Handelsstreit schon wieder an. Immer wieder sucht er die Schuldigen im Ausland. Der Kurs ist gefährlich.
Die negativen Zinsen würden nur die Banken zahlen, beschwichtigte EZB-Präsident Mario Draghi einst. Inzwischen ist klar: Die Banken drehen an der Gebührenspirale – und die Sparer müssen sich auf Negativzinsen einstellen.
Frankfurt ist die teuerste Stadt für Girokonten, am wenigsten zahlen die Dresdener. Nur noch 100 Banken in Deutschland bieten Girokonten ohne Kontoführungsgebühr an.
Bei der Debatte über die auch vor dem Bundesverfassungsgericht verhandelten Anleihekäufe durch die Europäische Zentralbank wird übertrieben – sowohl von den Befürwortern als auch von den Gegnern dieses geldpolitischen Instruments. Ein Vergleich mit Amerika lohnt.
Das Bundesverfassungsgericht verhandelt über das umstrittene Anleihekauf-Programm der EZB. Dabei wird deutlich: Wenn Juristen und Ökonomen miteinander sprechen, prallen Kulturen aufeinander.
Das Bundesverfassungsgericht in Karlruhe prüft die Anleihenkäufe der EZB. Im Interview erklärt Kläger Peter Gauweiler, warum er gegen die Notenbank vorgeht.
Eine europäische und internationale Koordination in der Bankaufsicht ist unerlässlich - aber der Sparer darf nicht darunter leiden.
Deutschlands höchste Richter weisen Klagen gegen die Bankenunion zurück. Doch wie viel Macht bleibt nationalen Aufsichtsbehörden tatsächlich noch?
Das Karlsruher Urteil ist ein weiterer Warnschuss. Jedes Handeln muss demokratisch rückgekoppelt sein – das gilt gerade auch für die EU. Sie ist kein Selbstzweck, sondern für den Menschen da.
Die Bankenaufsicht der EZB ist mit dem Grundgesetz vereinbar. Das Urteil des Verfassungsgerichts darf aber kein Freibrief für weitere Zugeständnisse sein.
Nach Ansicht des Bundesverfassungsgerichts sind die Aufsicht der Europäischen Zentralbank über die großen Banken der Euro-Zone und die Schaffung einer europäischen Behörde für die Abwicklung maroder Institute mit dem Grundgesetz vereinbar.
Eine große Sparkasse sorgt für Aufregung, weil sie alte und besonders hoch verzinste Bonusverträge gekündigt hat. Es ist nicht das erste Geldinstitut, das sich dabei auf den Niedrigzins beruft – und es wird auch nicht das letzte sein.
Die Fed und die EZB halten die Inflationsrate für zu niedrig. An den Finanzmärkten traut man vor allem der EZB nicht zu, ihr Ziel zu erreichen.
Die Europäische Bankenunion verstößt nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichts nicht gegen das Grundgesetz. Allerdings verlangen die Richter eine strikte Einhaltung der Regeln.
Japans Zentralbank setzt ihre extrem lockere Geldpolitik unverändert fort. Allerdings wurde in der Stellungnahme zur Zinsentscheidung eine neue Passage aufgenommen.
Bankenunion und Anleihekäufe: Das Bundesverfassungsgericht äußert sich in dieser Woche dazu, ob es zentrale Entscheidungen während der Eurokrise für rechtens hält.
Ein Expertengremium unter der Leitung von EZB-Chef Mario Draghi warnt vor einer Überhitzung des Immobilienmarktes in Europa.
Wie kommt man an einem heißen Sommertag in Frankfurt am schnellsten von A nach B? Der Vergleich zeigt: Neben der Schnelligkeit sollte man die jeweiligen Vor- und Nachteile der Geräte beachten.
Anlegern steht eine ereignisreiche Woche bevor. Die Bilanz-Saison geht weiter, in Amerika kommt es zum Zinsentscheid der Fed und neben Gesprächen zum Handelsstreit stehen noch wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda.
Asoka Wöhrmann leitet die Fondsgesellschaft DWS. Im Interview mit der F.A.S. spricht er über die Folgen der EZB-Politik, die Tücken des Goldes und den Dax auf 20.000 Punkten.
Überarbeitet die Europäische Zentralbank ihre Strategie? Ändert sie gar ihr Inflationsziel? Volkswirte sehen wichtige Hinweise, dass es so kommt.
In Deutschland zahlen Verbraucher zwar immer mehr bargeldlos. Trotzdem gerät mehr Falschgeld in Umlauf. Vor einer bestimmten Banknote sollten Sie besonders vorsichtig sein.
Sparkassen und Banken kritisieren die Notenbank für ihre Signale, die Geldpolitik weiter zu lockern. Gleichzeitig hoffen sie auf Rabatte beim Strafzins auf ihre EZB-Einlagen.
Die Notenbank hat die Wirtschaft auf eine Lockerung ihrer Geldpolitik eingestimmt. Jetzt senken von der EZB befragte Ökonomen ihre Prognose für die Inflation der Verbraucherpreise, was fallende Zentralbankzinsen und neue Geldspritzen für die Finanzmärkte noch wahrscheinlicher macht.
Neil Dwane, Chefanlagestratege von Allianz Global Investors, über attraktive europäische Aktien, Gefahren in Amerika und Mario Draghis schwieriges Erbe.
Der EZB-Präsident kündigt neue Lockerungsmaßnahmen an. Schade – denn seine Begründung überzeugt nicht.
EZB-Chef Mario Draghi blickt skeptisch auf die Konjunktur und stellt eine deutliche Lockerung der Geldpolitik in Aussicht. An der Börse reagieren Anleger verhalten, Bankaktien gehören dagegen zu den Gewinnern.
Mario Draghi macht klar: Die Geldpolitik in der Währungsunion wird lockerer. Wahrscheinlich ist ein Maßnahmenpaket.