Geldpolitische Grobmotorik
Keines der vorgebrachten Argumente für eine umfassende Lockerung der Geldpolitik in der Eurozone überzeugt: Kräftige Zinssenkungen und Anleihekaufprogramme haben nur in wirtschaftlichen Notzeiten ihren Platz.
Keines der vorgebrachten Argumente für eine umfassende Lockerung der Geldpolitik in der Eurozone überzeugt: Kräftige Zinssenkungen und Anleihekaufprogramme haben nur in wirtschaftlichen Notzeiten ihren Platz.
Schafft Notenbankpräsident Mario Draghi es, neben einer Zinssenkung auch noch Anleihekäufe durchzusetzen?
Null- oder gar Negativzinsen sind für die Banken nicht nur schlecht. Die Kreditinstitute machen es sich zu leicht, wenn sie die Schuld für die eigene Misere nur bei der EZB und der Zinsentwicklung suchen.
Die Inflation könnte wieder unter ein Prozent fallen. Was heißt das für die Zinsentscheidung der EZB in der nächsten Woche?
Der Kurs der zuletzt gebeutelten Gemeinschaftswährung erholt sich. Auch das britische Pfund legt aufgrund eines Teilerfolgs der Brexit-Gegner zu. Die Aktienmärkte entspannen sich ebenfalls.
Durch die Geldpolitik entsteht Europas Banken ein Nachteil von 40 Milliarden Euro gegenüber Amerika, klagt der Chef der Deutschen Bank. Die künftige EZB-Präsidentin hält sich zurück.
Es ist ungewöhnlich, dass sich ein Bankchef für höhere öffentliche Ausgaben einsetzt. Christian Sewing geht es mit seinem Aufruf vor allem darum, Geld in Technologieinvestitionen zu lenken.
Auch für rein online geführte Girokonten müssen Bankkunden jetzt oftmals mehr zahlen. Eine neue Welle der Gebührenerhöhungen scheint bevorzustehen. Wen trifft es besonders?
Schwache Konjunktur bei Inflation unter zwei Prozent und deswegen negative Zinsen und EZB-Sondermaßnahmen? Das Mandat der EZB lautet nicht auf Inflation, sondern auf Preisstabilität. Ein Gastbeitrag.
Ewald Nowotny, Chef der österreichischen Notenbank, zieht Bilanz nach elf Jahren im EZB-Rat. Ein Gespräch über den Teamgeist in der Finanzkrise und eine Zukunft ohne Zinsen.
Angela Merkel hat ihren einzigen Auftritt in der Zeit des Wahlkampfs in Sachsen wahrgenommen. Es war allerdings kein Wahlkampfauftritt.
Der Franken wertet auf und schwächt die Schweizer Exportindustrie. Reichen die Devisenkäufe der Notenbank, um noch niedrigere Zinsen zu vermeiden?
Weil sich Energie verbilligte, stiegen die Preise für die Lebenshaltung im August laut vorläufiger Daten weniger stark als in den Vormonaten. Tomaten und Paprika jedoch verteuerten sich stark.
Der Vorstandsvorsitzende des Versicherungsriesen sieht Deutschland als größten Nutznießer negativer Zinsen. Trotzdem übt er scharfe Kritik an der lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank.
Die Europäische Zentralbank erwägt neue Anleihekäufe. Eine Studie der Ratingagentur Scope zeigt, dass die Rolle als Gläubiger von Staaten die Geldpolitik erschwert.
Die Ungarische Nationalbank weist Kritik an ihrem jüngsten Anleihenkaufprogramm zurück. Dieses sei keineswegs industriepolitisch motiviert, sondern integraler Bestandteil der Geldpolitik.
Die Aussichten für die Konjunktur trüben sich ein. Bundesbankpräsident Weidmann hält einen Großeinsatz der Geldpolitik aber für falsch. Im Interview spricht er über den drohenden Abschwung, übertriebene Angst vor Inflation – und warum die Zinsen noch tiefer sinken können.
Der Ökonom sieht derzeit keine Notwendigkeit für einen Großeinsatz der Geldpolitik. Käme es zu einer echten Rezession, wäre aus seiner Sicht die Bundesregierung gefordert.
Die Währungshüter erwarten keine Besserung der wirtschaftlichen Entwicklung im Euroraum. Daher bereiten sie Zinssenkungen und zusätzliche Anleihekäufe vor. Schon im September könnten die Maßnahmen der Europäischen Zentralbank starten.
Die Kulturtage der Europäischen Zentralbank in Frankfurt könnten Europa als Kulturgebilde ins Bewusstsein rücken. Könnten. Sie sind aber bloß noch ein nettes Festival am Main.
Die Politik will Minuszinsen auf Sparguthaben verbieten. Das klingt nach einem populären Vorstoß, stößt aber auf breite Ablehnung. Nicht nur die Banken sind dagegen.
Die Bauzinsen sinken immer weiter. Erste Banken stellen sich offenbar auf negative Zinssätze ein. Sollten diese Realität werden, steht die Finanzwelt vor großen Schwierigkeiten.
Mit seinem Vorstoß, negative Zinsen auf Spareinlagen zu verbieten, ist Bayerns Ministerpräsident der Applaus vieler Sparer sicher - verfassungsrechtlich ist das jedoch nicht unumstritten.
Schwere Zeiten für Sparer: Der deutsche Staat kann für 30 Jahre zinsfrei Geld leihen. Olaf Scholz und Markus Söder denken über drastische Schritte nach.
Wer Geld verleiht, wird bestraft. Schuldenmachen wird belohnt. Negative Anleihezinsen werden zur Normalität. Das kann böse enden.
Bayerns Ministerpräsident will ein Gesetz in den Bundesrat einbringen, um Bankeinlagen von Normalsparern bis 100.000 Euro vor Strafzinsen zu schützen. Allerdings haben Gerichte bereits juristische Grenzen für Minuszinsen auf Kontoguthaben gezogen.
Die Zinsflaute nagt an den Erträgen der Kreditinstitute. Für Bankkunden heißt das: Kostenlos war gestern. Es gibt aber noch Ausnahmen.
Nach dem Schock der vergangenen Woche erholen sich die globalen Aktienmärkte. Grund dafür sind jedoch allein Aussichten auf staatliche Konjunkturhilfen – und auf Maßnahmen der Notenbanken.
Die Preise im Euroraum stiegen im Juli äußerst schwach. Dabei liegt die für Deutschland gemessene Inflation deutlich unter der Rate des nationalen Index. Grund sind die hierzulande beliebten Pauschalreisen.
Überall stemmen sich Notenbanken gegen den Abschwung, demnächst dürfte die EZB mit neuen Maßnahmen folgen. Gut ist das nicht – denn Schuld sind andere.
Der Handelsstreit drückt die Aktienkurse und die Renditen sicherer Anleihen auf Rekordtiefs. Wie es an den Finanzmärkten weiter geht, könnte sich auch an der wichtigen Dax-Marke von 11.500 Punkten entscheiden.
Finnlands Zentralbankchef Rehn erwartet neue Maßnahmen der Europäischen Zentralbank schon im September. Die Anleihemärkte unterbrechen vorerst ihre Rekordjagd.
Überweisungen außerhalb der Eurozone können sehr teuer werden. Je nach Bank variieren die Preise stark, was oftmals an den versteckten Währungsaufschlägen liegt. Bei einer Bank sind die Kosten sogar um ein Drittel gestiegen.
Auch der Verband des privaten Bankgewerbes äußert sich nun zu dem umstrittenen Thema negativer Zinsen. Die Europäische Zentralbank könnte den Einlagenzinssatz im September weiter in den negativen Bereich schieben.
Die Commerzbank revidiert ihr Bild von China komplett, senkt die Wachstumsprognose für Deutschland und erwartet im September ein umfangreiches Lockerungspaket der EZB. Andere Banken widersprechen nicht grundlegend.
Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank stößt an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Das ganze System steht vor dem Kollaps.