Große Bedenken gegen Bargeldobergrenzen
Das Aus für den 500-Euro-Schein ist beschlossen, über Obergrenzen für Barzahlungen denkt der Staat nach. Befürworter wollen so kriminelle Machenschaften eindämmen. Doch die Reihe namhafter Kritiker wächst.
Das Aus für den 500-Euro-Schein ist beschlossen, über Obergrenzen für Barzahlungen denkt der Staat nach. Befürworter wollen so kriminelle Machenschaften eindämmen. Doch die Reihe namhafter Kritiker wächst.
Niedrige Zinsen, strikte Regulierung, innovative Finanz-Start-ups: Deutsche Banken verdienen immer weniger und müssen dringend neue Geschäftsmodelle finden. Das kostet aber Geld. Ein Teufelskreis.
Wegen des gefallenen Ölpreises kassieren die Forscher der Bundesbank ihre eigene Prognose. Nicht nur für dieses Jahr.
Die gemeinsame Bankenaufsicht habe sich bewährt, heißt es auf dem Bundesbank-Symposium. Aber was folgt nun? Skeptiker aus deutschen Reihen gibt es immer noch.
In Brüssel findet der Europäische Wirtschaftsgipfel statt, in Frankfurt am Main veranstaltet die Deutsche Bundesbank das Symposium „Bankenaufsicht im Dialog“ und in Braunschweig lädt die Salzgitter AG zur Hauptversammlung.
Der frühere Chefvolkswirt der EZB beklagt provinzielle Debatten über den Präsidenten der Notenbank. Und erklärt, welche Entwicklung er für gefährlich hält.
Die Deutsche Bundesbank weist erstmals einen negativen durchschnittlichen Einlagenzins für Firmenkunden aus. Wie lange werden Privatkunden noch verschont?
Das Forschungsinstitut Empirica und das Bankhaus Metzler weisen auf Risiken hin. Sollte der Staat den Banken Grenzen für die Beleihung von Häusern und Wohnungen setzen?
Warum hieß der 500er in Spanien Bin Laden? Hat die EZB eigentlich längst mit der Abschaffung begonnen? Und wie groß müsste Dagobert Ducks Geldspeicher sein?
Angesichts der Dauerkritik am Zinstief gerade aus Deutschland hat Bundesbank-Präsident Jens Weidmann die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank verteidigt. Schon wieder.
Noch nie gab es so viel Bargeld wie jetzt. Die Bundesbank hat den Hauptgrund für die stark gestiegene Nachfrage nach dem Euro bereits ausgemacht.
Die F.A.Z. hat das Risikoverhalten aller deutschen Sparkassen ausgewertet. Es zeigt sich: Vor allem in einem Wirtschafts-Vorzeige-Bundesland haben sich die meisten schwarzen Schafe versteckt.
Die Deutschen trauen sich wieder etwas mehr in Aktien und Investmentfonds. Dem verdanken sie einen Großteil des Vermögenszuwachses.
Die Sparzinsen sind negativ. Schuld daran ist der EZB-Präsident, heißt es. Stimmt das?
Die Ungleichgewichte im EZB-Target-System nehmen wieder erstaunlich stark zu – eine Folge der EZB-Geldflut. Ist das ein Grund zur Sorge?
Für jeden Interessenten nur eine Münze: In der Bundesbank in Frankfurt wird die Fünf-Euro-Münze ausgegeben. Auch am zweiten Tag ist die Nachfrage ungebrochen.
Ihre technische Entwicklung dauerte acht Jahre, jetzt sorgt sie für Schlangen vor den Bundesbankfilialen: Die neue 5-Euro-Münze ist da – die Nachfrage könnte bald das Angebot übersteigen.
Die Immobilienpreise in Deutschland sind kräftig gestiegen. Die Banken haben ihre Kreditvergabe dafür zum Teil erheblich ausgeweitet. Ist das ein Grund zur Sorge?
Bundesanleihen gelten als sicher und werden in einem unsicheren Marktumfeld stark gesucht. Anleger erhalten nun erstmals aber auch für diese Anlagen im Durchschnitt keine positive Rendite mehr.
Reinhard Cluse, Europa-Chefvolkswirt der UBS, ist optimistisch: Dank Draghis lockerer Geldpolitik sieht er die Inflation bald bei zwei Prozent. Das ist sogar gut. Denn dann gibt’s mehr Zinsen.
Die Union hat für die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank gekämpft. Doch jetzt fordern gerade Unionspolitiker mehr Druck auf die Notenbank – und eine andere Geldpolitik. Was ist da los?
Ausgerechnet die Deutschen kritisieren heute die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank. Dabei haben doch gerade wir immer größten Wert auf diese Unabhängigkeit gelegt. Was ist passiert?
Die Sorge ums Geld ist so alt wie dieses. Das gilt auch für Notenbanken. Die Deutsche Bundesbank hortete einst Ersatzgeld in einem Bunker an der Mosel.
Die Bundesbank befürchtet, dass Finanzinstitute die Belastungen durch die Niedrigzinsen an ihre Privatkunden weitergeben werden.
Die Aufseher fordern von den Geldinstituten, ihre Kosten zu senken. Aus EZB-Sicht sind die extremen Niedrigzinsen nicht schuld an der Bankenmisere. Doch welche Möglichkeiten gibt es, um Ausgaben zu senken?
Weil sie Angst vor Einbrechern hatte, hat eine Greisin Geldscheine im großen Wert zerrissen und die Schnipsel versteckt. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof tat sich schwer mit einem Urteil zu einem verbreiteten Phänomen.
Weil sie Angst vor Einbrechern hatte, hat eine Greisin Geldscheine im Wert von mehr als 18.000 Euro zerrissen und die Schnipsel in einem Gefrierfach versteckt. Nun klärt ein Gericht die Frage, ob die Bundesbank die Scheine ersetzen muss.
Ex-EZB-Chefvolkswirt Issing hält die Durchführung von ’Helikoptergeld’-Maßnahmen für eine Bankrotterklärung der Geldpolitik.
Banken in Deutschland haben Baukredite für 1,23 Billionen Euro vergeben. Das ist der höchste Stand seit der Finanzkrise. Vor allem im vorigen Sommer hat die Kreditnachfrage auffällig zugelegt.
214.000 Euro haben die Deutschen durchschnittlich gespart. Die Schere zwischen Reich und Arm geht nicht weiter auf. Doch an Italien kommt Deutschland noch lange nicht ran.
In einem Bunker an der Mosel hat die Bundesbank im Kalten Krieg eine geheime Ersatzwährung versteckt - für den Fall eines Krieges, einer Hyperinflation oder einer Falschgeldflut. Jetzt wird der Bunker Museum.
In dem Bunker Bis stapelten sich im Klaten Krieg 15 Milliarden D-Mark einer geheimen Ersatzwährung für den Krisenfall. Nun öffnet der ehemalige Geheimbunker seine Tore für Besucher.
Die Deutsche Börse will mit der Londoner Börse fusionieren, Hauptsitz soll London werden. Frankfurt gewinne dabei dennoch, erklärt Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter im Gespräch mit der F.A.Z.
Erstmals null Prozent Leitzins, höherer Strafzins auf Einlagen und noch mehr Anleihekäufe – wohin führt diese Geldpolitik? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Bargeldloses Zahlen wird immer einfacher. Es reicht, mit dem Handy an der Kasse vorbeizugehen.
Im baden-württembergischen Gammesfeld steht die wohl kleinste Bank der Republik. Es gibt dort weder Computer noch einen Geldautomaten - und beides wurde bislang kaum vermisst. Doch jetzt kommen neue Regulierungsvorschriften.