Jetzt wollen die Banken das Klima retten
Deutsche Bank, Commerzbank und andere deutsche Finanzinstitute wollen überprüfen, wie schädlich ihr Geschäft für das Klima ist. Bekommen manche Kunden bald keine Kredite mehr?
Deutsche Bank, Commerzbank und andere deutsche Finanzinstitute wollen überprüfen, wie schädlich ihr Geschäft für das Klima ist. Bekommen manche Kunden bald keine Kredite mehr?
Die Sitzung des Commerzbank-Kontrollgremiums an diesem Mittwoch ist abgesagt: Die Arbeitnehmervertreter und die Gewerkschaft Verdi wittern eine Allianz zwischen den Großaktionären Bund und Cerberus.
Nach kurzer Pause sind Aktionäre global wieder im Angriffsmodus. In Deutschland erinnert Cerberus daran, dass sich kein Konzern ausruhen kann. Er wirft dem Commerzbank-Vorstand eine zu hohe Kostenbasis, eine verfehlte Strategie und Untätigkeit vor.
Die Commerzbank wird heftig durchgeschüttelt, der Personalabbau naht. Spekuliert wird über die Streichung von mehr als 7000 Stellen. Die Personalchefin Sabine Schmittroth wird hart im Wind stehen.
Die Insolvenz von Wirecard kann für den Finanzplatz Frankfurt fatale Folgen haben. Oder werden sich Deutsche Bank und Commerzbank die Probleme der Münchener zunutze machen?
In den Verhandlungen mit den Banken erhält der Zahlungsdienstleister Wirecard eine Atempause, aber nur für kurze Zeit: Schon am Freitag beraten sie abermals.
Der Goldpreis erreicht fast 1800 Dollar – auch wegen neuer schlechter Nachrichten zur Pandemie. In Deutschland scheint die Angst der Anleger diesmal allerdings nicht so groß zu sein.
Der Skandalkonzern Wirecard kämpft ums Überleben und blamiert Deutschland. Warum ist dieses Schurkenstück erst jetzt aufgeflogen?
Wir sind stark genug für die Corona-Rezession, sagen Deutsche Bank und Commerzbank. Aber die wahre Gefahr kommt erst noch.
Der Anteil von Frauen in Führungspositionen steigt. Aber wie ein Blick auf vier Konzerne in der Region zeigt: Bis sie genauso viel Macht wie die Männer haben, wird es dauern – ein ganzes Jahrhundert, wenn es im gegenwärtigen Tempo weitergeht.
Umgerechnet 42 Millionen Euro muss die Commerzbank in London hinblättern – weil die Bank auch auf wiederholte Hinweise ihre Geldwäsche-Prävention nicht verbesserte. Nun sei aber alles gut, heißt es in Frankfurt.
Die Commerzbank trennt sich von ihrem Gebäude mit dem English Theatre Frankfurt im Untergeschoss. Nun sorgt sich die Intendanz um die Zukunft des Hauses. Die Kulturdezernentin hat eine klare Meinung dazu.
Mit dem zweiten Brief binnen einer Woche legt der zweitgrößte Aktionär der Commerzbank mit seiner Kritik am Vorstand nach. Eine außerordentliche Hauptversammlung fordert der Finanzinvestor aber noch nicht.
Die Forderung nach Sitzen im Aufsichtsrat der Großbank ist formal abwegig. Inhaltlich aber ist die Kritik des Finanzinvestors angesichts des schwächelnden Wachstums gerechtfertigt.
In einem Brandbrief forderte Commerzbank-Anteilseigner Cerberus zwei Sitze im Aufsichtsrat und kritisierte die Bank scharf. Die Antwort des Aufsichtsratsvorsitzenden Stefan Schmittmann dürfte dem Investor nicht gefallen.
Die Lufthansa dürfte in der Corona-Krise kein Einzelfall bleiben. An welchen Unternehmen sollte sich der Staat überhaupt beteiligen, und welche Kontrollrechte sollte er dann übernehmen?
Der amerikanische Finanzinvestor verlangt zwei Sitze im Aufsichtsrat der Commerzbank. Cerberus hält rund 5 Prozent der Aktien. Ob er genug Unterstützer findet?
Die seit der Finanzkrise teilverstaatlichte Commerzbank bekommt Ärger mit dem zweitgrößten Aktionär. Der seit Sommer 2017 an der Bank beteiligte Finanzinvestor Cerberus ist mit der Führung offenbar sehr unzufrieden und verlangt daher zwei Sitze im Aufsichtsrat.
Das Verhältnis der Metropolen Berlin und Frankfurt ist heikel. Jüngst lief es eher für die Hauptstadt gut. Mit dem Gewinn der Modewoche macht die Stadt am Main aber Boden gut.
Lufthansa-Chef Spohr redet zum ersten Mal über die Milliardenhilfe vom Staat und gibt eine Rückflug-Garantie für Reisende. Ein Gespräch über gestrichene Boni, das Ende der 9,99-Euro-Tickets und die gesunde Luft an Bord.
In der Krise legen sie fast jeden fünften Euro auf die hohe Kante. Was bringen da Kaufprämien und Konsumanreize?
Die Preise im Euroraum sind im Mai nur noch 0,1 Prozent gestiegen. Der Preisrückgang bei Energie glich den Anstieg für Obst und Gemüse aus. Aber wie lange wird das noch so gehen und was wird die EZB machen?
Die Bundesbank und die Commerzbank befassen sich in zwei Studien mit den Anleihekäufen der Europäischen Zentralbank – mitten im Streit um das kritische Urteil des Bundesverfassungsgerichts.
Der Staatseinstieg bei der Lufthansa ist umstritten. Der Luft- und Raumfahrtbeauftragte der Bundesregierung verteidigt die Krisenhilfe: Eine exportorientierte Wirtschaft brauche eine eigene Airline.
Gut zwanzig Jahre nach ihrer vollständigen Privatisierung steigt der Staat wieder bei der Lufthansa ein. Da die Luftfahrtbranche vor schwierigen Jahren steht, dürfte es kein Kurzstreckenflug werden.
Keine Deutsche hat mehr Einfluss in ausländischen Konzernen als Annette Messemer. Jetzt kontrolliert sie auch Frankreichs Großbank Société Générale.
In Zeiten der Pandemie ist an große Meetings kaum zu denken. Experten halten virtuelle Hauptversammlungen von Unternehmen jedoch dauerhaft für ungeeignet.
In guten Zeiten ist das deutsche Firmenkundengeschäft hart umkämpft und heiß begehrt. Doch jetzt in der Corona-Krise lohnt eine Umfrage: Ziehen sich ausländische Banken zurück – wie schon einmal in der Finanzkrise?
Analysten rechnen mit einem Verlust im Jahr 2020. Die Aktionäre verpassen dem Vorstand auf der Hauptversammlung einen Denkzettel. Der steht unter Handlungsdruck und kündigt neue Einschnitte für August an.
Nicht nur auf Würstchen und Suppe müssen Besucher in diesem Jahr verzichten: Die virtuelle Hauptversammlung der Commerzbank wirkt leblos und kühl – und nimmt Anteilseignern eine wichtige Bühne zur Beteiligung.
Klimaschützer waren gekommen, um die Geschäfte des Geldhauses am Tag der virtuellen Hauptversammlung zu kritisieren.
Die Aktienkurse der Banken stehen am Mittwoch unter Druck. Allen voran drücken die Sparmaßnahmen der Deutschen Bank deren Notierung deutlich.
Die Corona-Krise schlägt ins Kontor: Die Commerzbank muss im ersten Quartal 2020 vier Mal mehr für faule Kredite zurück legen als vor einem Jahr. Auf der Hauptversammlung will die Fondsgesellschaft Union Investment gegen einen Wahlvorschlag der Bundesregierung stimmen.
Die Commerzbank will ihre polnische Tochter zunächst doch nicht verkaufen. Eine „attraktive Bewertung“ sei durch die Corona-Krise derzeit nicht möglich.
Seit Jahren sterben die Bankfilialen. Jetzt mussten viele wegen Corona vorübergehend schließen, obwohl man sie dringend brauchte.
Auf die Banken kommt es in der Corona-Krise besonders an. Das macht Mitarbeitern Mut. Doch so manche Entscheidung ist eine Gratwanderung.