Drei zu null für die Freiheit?
Kurz vor dem Tag der Arbeit war der Bundesgerichtshof fleißig. In drei Fällen hat er zu Presse- und Kunstfreiheit und dem Urheberrecht scheinbar klar entschieden. Doch eines bleibt offen.
Kurz vor dem Tag der Arbeit war der Bundesgerichtshof fleißig. In drei Fällen hat er zu Presse- und Kunstfreiheit und dem Urheberrecht scheinbar klar entschieden. Doch eines bleibt offen.
Stefan Dräger beliefert die Welt mit Ausrüstung gegen die Corona-Pandemie. Ein Gespräch über das Geschäft mit der Seuche und Lebensweisheiten vom Großvater.
Die Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway hat im ersten Quartal ein höheres Ergebnis erzielt. Doch der Druck auf den amerikanischen Starinvestor Warren Buffet steigt.
Traditionell gibt es in Berlin am 1. Mai große Demonstrationszüge und laute Proteste. Trotz Corona will sich die linke Szene nicht einschränken lassen – und versammelt sich vielerorts. Auch in Leipzig und Hamburg kommt es zu Versammlungen.
Peking reagiert mit immer schrilleren Tönen auf Kritik an seinem Umgang mit der Covid-19-Pandemie. Dahinter steckt Kalkül. Doch die Strategie birgt Risiken.
Elon Musks Starlink-Satelliten sind das größte ästhetische Verbrechen, das vorstellbar ist. Eine Beschimpfung.
Offenbarungen im Hintergrund: Der Rückzug ins Homeoffice geht nicht immer gut aus.
Großkundgebung mit Volksfestcharakter: So bestreitet der oberste Gewerkschafter sonst den 1. Mai. Diesmal gibt es Reiner Hoffmann nur im Netz. Eine große Bühne hat er trotzdem.
Mit drei neuen Likör-Varianten wollen sich die Niederländer von De Kuyper endgültig im Highend-Markt etablieren: Die feinen Tropfen sind nach dem Vorbild der Parfümeure abgestimmt. Wir liefern drei Cocktail-Rezepte mit.
Die Pressefreiheit geht vor: Das Nachrichtenportal darf einen älteren Buchbeitrag zu Sex mit Kindern abdrucken, auch wenn sich der Politiker in der Zwischenzeit mehrmals davon distanziert hat.
Die amerikanischen Qualitäts-Medien stehen angesichts der Corona-Pandemie vor einem Dilemma: Um Ausgewogenheit zu dokumentieren, müssen sie auf Desinformationskampagnen reagieren. Wer profitiert?
Der 1. Mai ist für die linke und linksradikale Szene wichtig. Dieses Jahr soll es dezentrale Aktionen geben. Schließlich wolle man „den Menschen nicht vorschreiben, wie sie ihren Hass auf dieses System ausdrücken“.
Brücke, Spielplatz oder Flussbad – immer häufiger setzen private Initiativen auf Crowdfunding, um ihre Stadt mitzugestalten. Dabei zahlt sich für den Erfolg etwas ganz besonders aus.
Das Statistikamt meldet den stärksten monatlichen Umsatzrückgang für den Einzelhandel seit 13 Jahren. Doch es gibt auch Profiteure der Krise.
Das wertvollste amerikanische Unternehmen sieht unter dem Strich bislang „minimale Auswirkungen“. Und sein Cloud-Geschäft wächst weiter rasant.
In Deutschland wird bald mehr als die Hälfte aller Haushalte Anschluss ans sehr schnelle Internet haben. Viele Haushalte entscheiden sich aber für günstigere Tarife mit geringeren Übertragungsraten.
Joe Biden wird ein sexueller Übergriff im Jahr 1993 vorgeworfen. Die führenden Frauen in der Demokratischen Partei, Hillary Clinton und Nancy Pelosi, unterstützen ihn dennoch demonstrativ.
Wer wissen will, wie viel Lärm beim Bau von Windkraftanlagen im Meer entsteht, kann die genauen Daten jetzt im Internet finden.
Paukenschlag im Konsumgüterkonzern: Der Großaktionär Michael Herz zieht sich aus dem Aufsichtsrat zurück. Für ihn rückt sein Bruder Wolfgang in das Gremium.
Je komplizierter, desto spannender: Mai Thi Nguyen-Kim betreibt Wissenschaftsjournalismus – nicht mehr nur für das Publikum von Youtube.
Günther Groissböck hätte bei den Bayreuther Festspielen den Wotan im neuen „Ring des Nibelungen“ singen sollen. Jetzt sitzt er im Tessin fest. Ein Gespräch über Schranken im Kopf und die schwäbische Hausfrau.
Unsere Autorin sagt nicht „Wir“, wenn sie über sich und ihren Freund spricht – irgendwie nerven solche Paare sie. Dabei gibt es auch ein dezentes „Wir“. Die Beziehungskolumne „Ich. Du. Er. Sie. Es.“
Die EU-Kommission schien den deutschen Medienstaatsvertrag kippen zu wollen. Nun hat sie ihn doch gebilligt – mit lauter hochmütigen Anmerkungen. Man fragt sich, worauf sich Brüssel etwas einbildet. Auf eine eigene Digitalpolitik, die es noch gar nicht gibt?
Die Wittener Tage für neue Kammermusik fanden dieses Jahr ausschließlich im Radio und im Internet statt. Die medialen Möglichkeiten sind dabei vorbildlich genutzt worden.
Immer wieder tritt Präsident Putin vor die Kamera, um den Russen Mut zuzusprechen. Doch das Schlimmste scheint immer noch bevorzustehen. Der Unmut in der Bevölkerung wächst.
Die Kritik an der Übernahme des amerikanischen Saatgutkonzerns Monsanto ist für Bayer längst nicht abgeklungen. Auf der ersten Online-Hauptversammlung loben die Aktionäre den Vorstand nun trotzdem. Das hat mehrere Gründe.
Unternehmen, die Staatshilfe brauchen, sollen keine Gewinne ausschütten. Das fordern der Wirtschafts- und der Finanzminister.
Zwischentöne sind wichtig, gerade jetzt. Während viele Designer in ihren jüngsten Frühjahrskollektionen auf Grau setzen, findet unsere Autorin in der Einsamkeit der Corona-Krise ausgerechnet in ihrem langlebigen grauen Pullover Trost.
Hunderttausende Vodafone-Kunden hatten am Montag und Dienstag zeitweise Probleme, ins Internet zu kommen - vor allem für Menschen im Homeoffice ein Ärgernis.
Warten auf den großen Online-Wurf: Die Theater des Landes überbieten sich gerade in der Ankündigung neuer digitaler Strategien. Was ist aber wirklich sinnvoll?
Netzwerk gegen Nazis: Der Autor Norman Ohler hat die unglaubliche Widerstandsgeschichte von Harro und Libertas Schulze-Boysen aufgeschrieben. Ein Gespräch.
Auf die Einschränkung des Alltags im Kampf gegen die Pandemie reagieren viele Menschen mit übertriebener sozialer Kontrolle. Dagegen hilft nur eines: Anstand.
Perfektionisten lassen ihre Finger von Kaffeeautomaten. Doch viele Koffeinfreunde mögen die Maschinen, weil sie so komfortabel sind. Einige machen sogar leckeren Espresso oder Filterkaffee. Diese vier Vollautomaten zum Beispiel.
Umweltministerin Svenja Schulze findet wieder Gehör für ihre Themen. Das Konjunkturprogramm für die Zeit nach Corona müsse ökologisch geprägt sein, fordert sie.
Auch Revolutionäre bleiben wegen Corona lieber zu Hause. Von dort machen sie trotzdem mobil.
Die katholischen Bischöfe Italiens haben das Gottesdienstverbot bislang anstandslos mitgetragen. Doch nun ist die Geduld der Bischofskonferenz am Ende.