Der deutsche Champ holt auf
Trinken statt spekulieren: Warum der deutsche Riesling heute besser ist als vor hundert Jahren – und trotzdem relativ preisgünstig.
Trinken statt spekulieren: Warum der deutsche Riesling heute besser ist als vor hundert Jahren – und trotzdem relativ preisgünstig.
100 Jahre nach dem letzten Jahrgang wird der „Monte Vacano“ neu aufgelegt: Der Spitzenriesling vom Gräfenberg, der bislang den Familien Vocano und Weil vorbehalten war, wird nun ausgeschenkt.
Leicht, knackig frisch und vielseitig: Unser Wein-Kolumnist Stephan Reinhardt schreibt über die Einzigartigkeit des Kabinett-Rieslings.
Im Rheingau beginnt die Lese der Paradesorte. Trotz Sonnenbrandschäden, Reifeverzögerungen und Corona-Hemmnissen ist die Stimmung unter den Winzern gut.
Seit 1224 betreibt das Fürstenhaus zu Castell-Castell Weinbau. Die Domäne gilt als Wiege des Silvaners. Wir haben mit Ferdinand Fürst zu Castell-Castell und seinem Weingutsleiter Peter Geil einige ihrer traditionsreichen Weine probiert.
Frankfurt ist nicht nur eine Stadt des Apfelweins, sondern auch des Rieslings. Diese Botschaft will Weinkönigin Greta Brodrück unter das Volk bringen. Auf Wunsch auch mit Dirndl und Krone.
Für knapp 100 Jahre hatte eine Rheingauer Tradition geruht, nun kehrt sie zurück: Mit dem „Monte Vacano Riesling“ präsentiert das Weingut Robert Weil in Kiedrich einen neuen Spitzentropfen mit einer erstaunlichen Geschichte. Er hat das Potenzial zur Legende.
Viele machen machen derzeit Urlaub in der Heimat. Das ist der ideale Zeitpunkt, den Rheingau und seine Restaurants und Gasthäuser zu entdecken. Ein kulinarischer Streifzug durch die bunte Welt der Rheingauer Gastronomie.
Einen schlechten Wein kann kein Glas der Welt retten. Aber einem gelungenen Wein kann das Glas den letzten Schliff geben. Denn die Form beeinflusst den Geschmack.
Wäre er nicht Frankfurter Oberbürgermeister, dann gäbe er einen ziemlich guten Reiseführer ab: Mit Lesern der F.A.Z. fährt Peter Feldmann zu den Orten von Demokratie und Wein in der Region.
Der Weinbauverband will aus dem Kollaps ganzer Absatzkanäle Lehren ziehen. Er erwägt, die Winzer für ein ganz besonderes Projekt zu gewinnen.
In jedem Handwerk und jeder Kunstrichtung gibt es besondere Talente, die Großartiges erschaffen – so auch unter den Winzern. Unser Weinkolumnist stellt Ihnen zwei dieser Koryphäen vor.
Für ein 100 Jahre alten Wein aus der Schatzkammer des Schloss Johannisberg hat ein unbekannter Käufer 18.000 Euro bezahlt. Das war nicht der einzige Höhepunkt während der Eltville Weinversteigerung im Kloster Eberbach.
Robert Schätzle war auf dem besten Weg, die Welt transgenetisch zu verändern. Dann besann er sich eines Besseren und macht jetzt in seinem Gut Schloss Neuweier Weine, die kaum zu verbessern sind. Die Kolumne Geschmackssache.
Was von der Tafel übrig bleibt: Unser Restaurantkritiker und unser Weinkolumnist ziehen Bilanz. Welche Köche und welche Winzer verdienen dieses Jahr besonderes Lob?
Trumps Unmut über die deutsch-französische Airbus-Kooperation wird auf dem Rücken deutscher Winzer ausgetragen. Nun sollten diese vor allem auf den Heimatmarkt setzen.
Nachlese zur verrücktesten Auktion des Jahres: Der Käufer, der Winzer, das Weingut – und wie kam dieser hohe Preis zustande? Unser Wein-Kolumnist klärt auf.
Der Weinjahrgang 2018 ist da. Der zarte Riesling kommt mit der Dürre und Hitze des letzten Jahres nicht gut zurecht. Am besten probiert man ihn dort, wo er entstanden ist: bei den Weinmachern im Rheingau.
Wer trotz des Klimawandels im Rheingau weiter Riesling ernten will, sollte dem Rat der Rebenzüchter folgen. Lockere und kleine Beeren sind der Schlüssel zum Erfolg.
Das größte private Weingut der Region und Deutschlands größter Discounter kooperieren langfristig. Der VDP-Adler hat damit einen Horst im Aldi-Regal.
Im Rheingau schreitet der Konzentrationsprozess unter den Weingütern weiter fort. Die Rebfläche nimmt sogar wieder zu. Die Winzergenossenschaften verlieren jedoch weiter an Bedeutung.
Wie kommt ein eher unauffälliges China-Restaurant zu einer der besten Weinkarten Berlins? Ganz einfach: Indem sein Besitzer sich weigert, seinem Vornamen Folge zu leisten. Die Kolumne Geschmackssache.
Eine Flasche öffnen und trinken ist einfach. Doch was tun, wenn sie nur halbleer ist und noch ein paar Tage halten soll? Und wie lässt sich ein guter Tropfen mehrere Jahrzehnte lang lagern?
Die besten Weine des durchwachsenen vergangenen Jahres stammen von Mosel, Saar und Ruwer. So mancher Riesling bringt uns direkt ins Nirwana.
Wer trinkt Wein – und wenn, welchen? Mit dieser Frage befasst sich eine Weinkundenanalyse aus dem Rheingau. Deren Erkenntnisse sind für die Winzer allerdings zum Teil ernüchternd.
Die Region um Mainz ist für ihre Winzer bekannt – und doch fehlt der Wein in so manchem Regal im Ausland. Warum sie im Nachbarland deutsche Rieslings schätzen, aber nicht trinken.
Wer sich über die frühe Weinernte dieses Jahr freut, kann noch lange nicht auf die Qualität der Traubenerzeugnisse schließen. Denn eine Sache ist noch wichtiger als ein warmer Sommer.
Vom Rand der Wüste Gobi kommen Chinas beste Weine. Das Klima ist so rau, dass die Reben nur mit viel Aufwand über den Winter kommen. Trotzdem gibt es auf dem Weingut Kanaan etwas, das an Rhein und Mosel erinnert.
Im Rheingau kann von einer Krise der Winzergenossenschaften gesprochen werden. Sie haben es versäumt, sich rechtzeitig zu einer schlagkräftigen Einheit zusammenzuschließen. Den Familienbetrieben geht es hingegen gut.
Die gute Fee ist schon da gewesen: Die Saar ist nur der Wurmfortsatz der Mosel? Welch ein Schwachsinn. Wer die Rieslinge von Florian Lauer getrunken hat, weiß es besser – und will vorerst nichts anderes mehr.
Anleger reißen sich um deutschen Wein. Zur Auktion in Trier kommen sie aus aller Welt. Hier kommen edle Tropfen für mehrere Tausend Euro unter den Hammer.
Sie sind unter 35 Jahre jung und Botschafter der modernen, hochwertigen und dynamischen Weinerzeugung in Deutschland: Die Mitglieder der Generation Riesling, die in diesem Jahr ihren zehnten Geburtstag feierte.
Aromastarke Rebsorten wie Sauvignon blanc und Scheurebe liegen bei Winzern und Kunden im Trend - aber der Rheingau bleibt sich treu. Warum machen die Winzer das?
Weißwein, der wie Rotwein ausgebaut wird: Das mag nicht jeder. Die Zahl der Anhänger von „Orange Wine“ ist denn auch überschaubar.
Bei einer Weinauktion in Rheinland-Pfalz hat ein Riesling einen Rekord aufgestellt: Er erzielte den höchsten Preis, der jemals für einen neuen Wein gezahlt wurde.
Die Hessische Bergstraße, Deutschlands kleinstes Weinbaugebiet, pflegt die Artenvielfalt, besinnt sich auf historische Rebsorten und sieht sich damit für den Klimawandel gewappnet.