Tristesse im Trendviertel
Soho hat den Ruf als eine der schicksten Einkaufsgegenden in New York. Aber jetzt steht fast ein Viertel aller Läden leer.
Soho hat den Ruf als eine der schicksten Einkaufsgegenden in New York. Aber jetzt steht fast ein Viertel aller Läden leer.
Bei Saks Off 5th in Frankfurt und Wiesbaden werden jetzt teure Marken verramscht. Wer will in Zukunft überhaupt noch regulär einkaufen?
Rot als Leitmotiv: Die Männermode bleibt in der Krise. Da helfen auch ein paar neue Trends nicht. Teilweise verschlimmern sie nur die trüben Aussichten.
Sonnenbrille von Prada oder Gucci? Das ist bei den neuen Modellen gar nicht mehr auf den ersten Blick zu erkennen. Besonders in der deutschen Hauptstadt boomt die neue Brillenkultur.
Drei, die wissen, wer sie sind und was sie wollen: Wie Anna Viebrock, Thomas Demand und Alexander Kluge die Fondazione Prada in Venedig in einen Ort verwandeln, an dem man überall einen neuen Blick kennenlernt.
Edelmode und teure Accessoires verkaufen sich wieder blendend. Denn man kann sie jetzt auch online bestellen. Die Käufer aus aller Welt freut’s. Und auch die Aktionäre.
Als wir unsere Modestrecke fotografierten, war Alpha Dia noch unbekannt. Dann wurde er plötzlich angefeindet. Das neue Jahr hat ihn schließlich zum Star gemacht.
Das Fehlen der Zehen soll man nicht sehen: Ernst-Wilhelm Händler beobachtet die Münchner Gesellschaft genau und schaffte es damit auf die Longlist des Deutschen Buchpreises.
Viele Modeschöpfer zelebrieren auf der Milano Moda Donna das Mehr-ist-mehr-Prinzip, Gucci zeigt das Maximum an Maximalismus. Doch Karl Lagerfeld verweigert sich der neuen Opulenz. Er ist nicht der einzige.
Die Männermode gibt sich mädchenhaft bis unentschlossen. Das klingt nach Krise. In Mailand stellt man sich die Frage, was überhaupt männlich ist.
Die meisten Marken mögen es noch nicht verstanden haben, aber man braucht gar nicht etliche Kleider – ein paar richtige genügen. Ein Plädoyer für mehr Stil in der Mode.
Boxprofi Jack Culcay ist ein Kämpfer, der die Show nicht mag. Der Hesse kann an diesem Wochenende Weltmeister werden - während er vor dem Computer sitzt.
In Mailand zeigt der Künstler Thomas Demand eine Schau, die Werke aus der Komfortzone holt - um sie zusammenkrachen zu lassen. Nebenbei verrät er gehütete Geheimnisse von Kollegen.
Christophe Chemin ist Künstler in Berlin und arbeitete in den vergangenen Jahren mit Fotografien, Zeichentechniken, Collagen. Bis eine große Mailänder Modemarke auf ihn zukam.
Von Adolph von Menzel bis zu Trevor Paglen: Die große Ausstellung „L’image volée“ in Mailand zeigt, warum die Kunst die besten Strategien gegen die Überwachungsgesellschaft kennt.
Paris schert sich nicht um Krisendebatten. Das beste Gegenmittel des Prêt-à-porter: solide Kollektionen – und eine Methode, die dem Gigantismus der Luxuskonzerne entgegenwirken soll.
Die italienischen Marken strengen sich an, in der Zukunft anzukommen. Manche übertreiben es.
Der Großmufti Saudi-Arabiens hat das Schachspielen für unislamisch erklärt, weil es vom Beten ablenke. Die Begründung seiner Fatwa ließe sich aber auch auf so einiges anderes anwenden.
Chinas Elite protzt mit dem Kleinen – der Smart kommt in Mode. Nanjing ist inzwischen sogar die Stadt mit der höchsten Smart-Dichte der Welt. Wie ein kleiner Wagen große Begeisterung verursacht.
Was tragen eigentlich männliche Stars auf dem roten Teppich? Der Schauspieler Clemens Schick lässt sich von Prada einkleiden. Über das wachsende Geschäft der Modemarken mit „Freunden des Hauses“.
Ferrari hat mit seinem Börsendebüt andere Luxusmarken aus Italien überholt. Auch der Mutter-Konzern Fiat Chrysler profitiert vom Gang aufs Parkett. Kann der Rennwagen das Tempo halten?
In Mailand geben junge Designer das Tempo vor. Die Alten folgen mit schnellen Schnitten.
Die Modekarawane ist weitergezogen: Vom herbstlich angehauchten London in das weitgehend sonnige Mailand. Aber wer schaut schon aufs Wetter, wenn er am Catwalk sitzt? Neun Eindrücke von den Fashion Weeks.
Mit viel Selbstironie hat Leandra Medine ihren Blog „The Man Repeller“ zu einer Instanz in der Modewelt gemacht. Ihre Leserinnen sind jung, emanzipiert und intelligent – wie die Autorin selbst.
Gian Giacomo Ferraris, Vorstandsvorsitzender von Versace, macht das Modehaus fit für den Markt und reif für die Börse. Ein neues Konzept soll dabei helfen.
Ob gefälschte Prada-Handtasche, Selfie-Stick oder Schleimball: In der Urlaubszeit verkaufen Straßenhändler so allerhand Plunder. Dabei tummeln sich die unterschiedlichsten Typen von Souvenir-Verkäufern am Strand oder Straßenrand. Eine Übersicht.
Die Mailänder Herrenmode geht nach Süden, erkennt den Gebrauchswert – und entdeckt das Mädchen im Mann.
In den Outlet-Shops in Metzingen wird immer mehr gestohlen. Viele der Diebe sind in Banden organisiert, sie arbeiten mit ausgefeilten Tricks. Die Läden wehren sich mit ausgeklügelten Überwachungssystemen.
Die beiden Bronzen von Riace gelten als Meisterwerke der Antike - und als ein großes Rätsel: Wen haben sie dargestellt? Jetzt gibt es eine neue Theorie zu ihrer Bestimmung. Die Spur führt nach Athen.
Mit allen Mitteln suchen die Prêt-à-porter-Schauen nach der Kundin. Das hilft vielleicht dem Verkauf, aber nicht der bildstarken Vision.
Mode aus Mailand ist vor allem Exportgut. Gerade deshalb setzen die Designer auf italienische Werte: Schneiderkunst, Dekor – und Familie.
Wie schafft man die Illusion von Weite in einem winzigen Schaufenster? Der Möbeldesigner Martino Gamper hat diese Herausforderung des Luxuskonzerns Prada angenommen. Im Interview spricht er über seine Entwürfe und das Schaufenster als Mini-Architektur.
Bottega Veneta mag es locker, Versace geschäftsmäßig, Prada schwarz und Gucci feminin – Eindrücke von der Mailänder Männermode-Woche.
Damit sich niemand beim Einkaufen langweilt, setzt das Himalayas Center in Schanghai neben Luxusläden auf Kunst – und widmet jetzt dem Maler und Bildhauer Sean Scully eine große Schau.
Die Umsätze im Markt für Herrenbekleidung sind in den letzten fünf Jahren kräftig gewachsen. Aber nicht etwa, weil Frauen ihre Männer zum Einkaufen geschleppt hätten. Diese Zeiten sind passé.