In den Wind geblasen
Ein Festival ganz ohne Berührungsängste: Jedes Jahr im Juli verwandelt sich der südfranzösische Badeort Juan-les-Pins in eine Oase des Jazz.
Ein Festival ganz ohne Berührungsängste: Jedes Jahr im Juli verwandelt sich der südfranzösische Badeort Juan-les-Pins in eine Oase des Jazz.
Jasmin Wagner war in den neunziger Jahren ein Star unter dem Künstlernamen Blümchen. Seit einigen Jahren ist sie Schauspielerin – und sammelt schon mal Babynamen für die vier Kinder, die sie bekommen möchte.
Der Autor des „Kapitals im 21. Jahrhundert“ will nicht von der Regierung ausgezeichnet werden. Damit reiht er sich ein in eine Riege prominenter Trotzköpfe.
Salzburg im Ausnahmezustand: Im Schloss Leopoldskron präsentiert Chanel seine Mode. Chefdesigner Karl Lagerfeld macht sich einen Spaß daraus, mit Trachtenelementen zu spielen – und setzt neben Tweedkostümen auch Lederhosen in Szene.
Schon seit Marlene Dietrich prägen Stars auf der Leinwand die Mode. Heute sind die großen Modemarken eng mit der Filmindustrie verquickt. Der neue Film „Yves Saint Laurent“ rückt eine ganze Branche in ein neues Licht.
Was wäre die Welt ohne Coco Chanel? Hamburgs Museum für Kunst und Gewerbe gibt mit einer opulenten Ausstellung des Werks der Modeschöpferin mehr als eine Antwort.
Ihre Großmutter war die große Frau der surrealistischen Mode, sie selbst wurde als Model und Schauspielerin berühmt: Marisa Berenson über Elsa Schiaparelli und ihre eigenen Zeiten in der Mode.
Sie verkehrte mit Künstlern wie Dalí, Giacometti, Man Ray und Cocteau - die Modedesignerin Elsa Schiaparelli. Am 23. Januar versteigert Christie’s in Paris ihren Nachlass.
Jil Sander verlässt abermals das von ihr vor 45 Jahren gegründete, gleichnamige Unternehmen. Ihr modischer Stil war beispielhaft für den Kulturwandel der deutschen Nachkriegsgesellschaft.
„Die fabelhafte Welt der Amélie“ machte die französische Schauspielerin zu einem Weltstar. Dennoch weiß man wenig über Audrey Tautou - denn sie widersetzt sich den Regeln ihrer Branche. Ein Treffen in Berlin.
Premieren gibt es viele in der Haute-Couture-Woche, eine reizt aber ganz besonders: Christian Lacroix stellt in Paris seine Kollektion für die Marke Schiaparelli vor.
Wie riechen eigentlich Flughäfen? Oder das „Kleine Schwarze“? Ein Gespräch mit Chef-Parfumeur Thierry Wasser von Guerlain in Paris, einem der ältesten Dufthäuser der Welt.
Von Vionnet bis Schiaparelli – immer mehr historische Modehäuser werden heute wieder zu neuem Leben erweckt. Warum das Geschäft mit den „sleeping beauties“ boomt.
Nach mehr als 100 Modeschauen in acht Tagen geht die Pariser Fashion Week an diesem Mittwoch zu Ende. Dort sucht das Prêt-à-porter nach neuen Wegen - und gibt sich überraschend nahbar.
Von der Old Couture zur Haute Couture: Eine alte Kunst ist wieder da. Die Designer in Paris schauen mit Vergangenem in die Zukunft.
Chanel macht mit einer Foto-Ausstellung Station in Berlin – und Bruno Pavlovsky, der Mode-Chef, erklärt die Luxusmarke.
Elsa Schiaparelli war neben Coco Chanel die große Modeschöpferin des 20. Jahrhunderts. Vier Jahrzehnte nach ihrem Tod wird sie zu neuem Leben erweckt.
Oft kolportiert wurde Marilyn Monroes Ausspruch, sie habe nachts im Bett nichts an außer ein paar Tropfen Chanel NO 5. Bis heute gilt das mehr als 90 Jahre ...
Jenseits üblicher Modefotografie: Cathleen Naundorf setzt in der Galerie Bernheimer in München ihre Modelle als wolkige Träume in Tüll dem nagenden Zerfall der Zeit aus.
Papier für Papier: Die Kunstsammlung des Ballets-Russes-Stars Serge Lifar hat in Genf nicht nur Fans entzückt. Ein historischer Augenblick für die Moderne.
Sie schenkte den Frauen bequeme Hosen, Modeschmuck aus falschen Perlen und das kleine Schwarze: Der Look von Gabrielle Coco Chanel zählt noch immer zu den meistkopierten der Welt.
Schon in der Schule zeichnete Jean Paul Gaultier Frauenbeine in Netzstrümpfen, später verhalf ihm Madonna im goldenen Korsett mit Strapsen zum Durchbruch. Den Ruf des Enfant terrible der französischen Modeszene hat er sich bis heute erhalten.
Von pompösem „Modeschöpfer-Blödsinn“ will Jil Sander nichts wissen. Die deutsche Designerin glaubt nun mal, es sieht schlicht und einfach besser aus, sich schlicht und einfach zu kleiden.
Die aufregenden Metamorphosen einer Mode-Ikone: Justine Picardie erzählt das Leben der Coco Chanel, indem sie sich den Schlüsselorten der Biographie widmet und sie auf sich wirken lässt.
Seit dem Tod Coco Chanels vor vierzig Jahren laufen aus vielen Quellen die Bäche zusammen, um den Mythos, den die letzte große Couturière um sich selber spann, gründlich zu unterspülen. Wie sich dabei zeigte, ist die Wahrheit viel aufregender als das sentimentale Konstrukt, das die Sechzigjährige ihren ersten Biographen diktierte.
Ein neues Buch enthüllt, dass Coco Chanel als Agentin für die Nazis arbeitete. Das passt in das Bild einer Frau, die kühl und berechnend ihren Erfolg vorantrieb. Das Modehaus jedoch sieht seine Fassade nicht bröckeln.
Es war 1940, als Coco Chanel ihren Offizier traf. Sie war 57 Jahre alt. Ihr Geschäft lief leidlich, fünf Jahre zuvor war ihr Geliebter Paul Iribe an Herzversagen gestorben. "Es gibt nichts Schlimmeres als das Alleinsein", sagte sie zu Freunden. Baron Hans Günther von Dincklage, den sie vermutlich vor dem Krieg schon einmal getroffen hatte, muss ihr wie eine Lichtgestalt vorgekommen sein.
Hal Vaughan spürt Coco Chanels Rolle in den Jahren der Okkupation nach, Eddi Hartmann untersucht die Strategie hinter den Jugendprotesten und Marianne Koch gibt wertvolle Hinweise, wie man sein Herz schützt.
Um Gabrielle Chanel wird es nicht still. Nach zwei Verfilmungen ihres Lebens erscheinen immer weitere Monographien über jene Frau, die den einen Coco und den anderen Agentin F-7124 mit dem Codenamen Westminster war. Damit bezog sich die deutsche Abwehr auf den britischen Liebhaber der Pariser Modedesignerin, den zweiten Herzog von Westminster, Hugh Richard Arthur Grosvenor, genannt Bendor.
War die größte Modeschöpferin des vorigen Jahrhunderts eine Nazi-Agentin? Hal Vaughan spürt der Frage nach, welche Rolle Coco Chanel in den Jahren der Okkupation spielte.