Herber Kursverlust für Luxusgüterriese LVMH
Der Abwärtstrend des französischen Luxusgütergiganten LVMH verschärft sich. Am Dienstag war der kleine Konkurrent Hermès sogar erstmals mehr an der Börse wert.
Der Abwärtstrend des französischen Luxusgütergiganten LVMH verschärft sich. Am Dienstag war der kleine Konkurrent Hermès sogar erstmals mehr an der Börse wert.
Egal ob Oscars oder Modewochen – dort, wo der modische Zeitgeist geformt wird, sieht man derzeit viel Schößchen. Was hinter der Neuentdeckung der alten Sanduhrfigur steckt.
Früher waren Modenschauen nur für einige wenige zugänglich. Heute lancieren die Marken aus diesem Anlass Filme und verlegen den Laufsteg auf die Straße. Sechs Eindrücke von den Fashion Weeks in Mailand und Paris.
Chloé, Dior, Courrèges und Dries van Noten: In der Krise besinnen sich die Modehäuser auf die einzige, die ihnen jetzt helfen kann: die zahlende Kundin. Wie sieht das aus?
Der Prêt-à-porter in Paris hat begonnen. Hier zeigen die Designer ihre Mode für den nächsten Herbst. Besonders beachtenswert sind die vielen Jacken – mit Rüschenkragen, Schultern aus Zeitungspapier oder gleich ganz aus Vorhangquasten.
Seit 1924 hielt der faschistische Diktator Benito Mussolini die Ehrenbürgerschaft des Städtchens Salò. Nun hat sich der 28 Jahre alte Bürgermeister dafür eingesetzt, dass der Titel entzogen wird.
In Paris wurden 200 Objekte aus dem Nachlass von Karl Lagerfeld versteigert. Dabei erzielten manche Memorabilien erstaunliche Preise – zum Beispiel ein Paar seiner typischen fingerlosen Handschuhe.
Viele Designer kennen sich nicht nur mit Kleidung aus, sondern auch mit Kunst und Kultur. Deswegen hat der Louvre sie nun erstmals für eine Ausstellung eingeladen. Was erhofft sich das meistbesuchte Museum der Welt von all der Mode?
Die hohe Schneiderkunst altert: Das zeigte die Haute Couture diese Woche in Paris beispielhaft. Die Marken gingen auf Nummer sicher. Nur beim neuen Valentino-Designer war große Entschlossenheit zu spüren.
Überdimensionale Eulenbrillen, federige Mäntel und Kermit, der Frosch: In New York werden Mode und Möbel aus dem Nachlass von Iris Apfel versteigert. Ein Blick in das eklektische Erbe der Stilikone.
Von wegen Chanel oder Dior – zu den „Inauguration Balls“ trug Melania Trump ein Kleid ihres Stylisten. Ein Zeichen von Zurückhaltung? Keineswegs: Große Modemacher wollen nicht mit der First Lady zusammenarbeiten.
Sie haben das Label aufgebaut, nun verlassen sie es: Die Gründer der amerikanischen Luxus-Modemarke Proenza Schouler widmen sich neuen Projekte. Wie dreht das Designerkarussell sich weiter?
Der Aufstieg der chinesischen Mittelschicht und die Einschränkungen der Corona-Zeit haben viele Luxusmarken beflügelt. Doch jetzt steckt die Branche in der Krise. Das liegt nicht an den Superreichen.
Was soll man bloß schauen? Gar nicht so leicht bei der Bilderflut. Unsere Autoren haben deshalb eine Auswahl getroffen, mit der sie zu Land, zu Wasser und in der Luft intelligent unterhalten werden.
Südkoreas Präsident steht politisch mit dem Rücken zur Wand. Als Befreiungsschlag in eigener Sache rief er das Kriegsrecht aus, musste es aber in der Nacht zurücknehmen. Die Opposition fordert die Amtsenthebung von Yoon.
Eine Ex-Angestellte des französischen Luxus-Schuhherstellers soll illegal Artikel in die USA verkauft haben. In ihrer Wohnung fanden Ermittler auch Luxusprodukte ihres neuen Arbeitgebers.
Immer mehr Menschen kaufen secondhand im Internet. Fanny Moizant und Sophie Hersan haben das früh erkannt und Vestiaire Collective in Paris gegründet. Heute ist es eine wichtige Säule im System der Luxusmode.
Über der Modesaison hingen Fragezeichen. Denn manchen Marken fehlen die Designer, und viele Modemacher beginnen von vorn. Trotzdem: Die Zukunftsentwürfe aus New York, London, Mailand und Paris lassen auf ein schönes Frühjahr hoffen.
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Eine Handtasche von Chanel kostet heute fast fünfmal so viel wie noch vor knapp 20 Jahren: Die Preise für Designerprodukte sind in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen. Woran liegt das?
Die Hoffnung auf eine Belebung der Luxusgüterbranche ist verlogen. Die Konsumflaute in China belastet und dauert an.
Am Anfang nur für Männer, mit zunehmender Emanzipation der Frauen immer größer: Das Ledermuseum in Offenbach erzählt die Geschichte der Tasche und damit auch viel Kulturgeschichte des Menschen.
Eine neue Studie aus den USA offenbart: Die meisten Protagonisten bekannter Serien und Filme leben in ihrer Welt weit über ihre Verhältnisse. Sehr weit sogar.
Die meiste Zeit seiner Karriere verbrachte Stefano Cantino bei Prada. Jetzt übernimmt er das Florentiner Traditionshaus. Die Krise dort belastet den gesamten Kering-Konzern schwer.
Hedi Slimane hört bei Celine auf, Chanel fehlt immer noch ein Chefdesigner – und wir haben mitgehört: Drei Gäste eines Defilees reden in der dritten Reihe über freie Posten in den großen Modehäusern.
Die französische Börse präsentiert sich nicht in Höchstform. Die politische Instabilität verschreckte Anleihe- und Aktienanleger. Doch daraus ergeben sich neue Chancen.
Die Prêt-à-porter-Schauen in Paris schließen an die Olympischen Spiele im Sommer an. Sport und trainierte Körper sind wieder angesagt – doch der Modewelt fehlt Avantgarde.
Ob Live oder auch nicht: Der Auftritt des amerikanischen Popstars war eine Gesamtkunstwerkschau – auch dank der strategischen Hintergrundarbeit eines Modehauses.
Mit einem Börsenwert von knapp 328 Milliarden Euro ist LVMH aber immer noch nach Novo Nordisk (umgerechnet 545 Milliarden Euro) und ASML (342 Milliarden) das drittwertvollste Unternehmen Europas.
Die südkoreanische First Lady Kim Keon Hee hat sich im Zusammenhang mit Bestechungsvorwürfen einer Justizbefragung stellen müssen. Zuvor hatte die Opposition eine Sonderermittlung im Dior-Taschen-Skandal gefordert.
Bei der Herstellung der Luxusgüter sollen mitunter Arbeiter unterbezahlt und Sicherheitsvorschriften verletzt worden sein. Geschäftsräume der Unternehmen in Italien seien bereits durchsucht worden.
Einfacher und besser kann man als Mann nicht gekleidet sein: Giorgio Armani gibt seit einem halben Jahrhundert die Trends der Männermode vor. Wir gratulieren dem italienischen Designer, der sich stets treu geblieben ist.
Kunstwerk oder alltägliches Kleidungsstück, asiatisches Traditionsgewand oder Allerweltsüberwurf? Am Kimono zeichnet sich die Debatte um kulturelle Aneignung besonders deutlich ab. Dabei gibt es gute Gründe, ihn zu tragen.
Gerade ist viel los in der Mode: Ein berühmter Designer muss sich nach einer Auszeit erst wieder beweisen, ein anderer verabschiedet sich erstmal für immer und eine talentierte Deutsche hat es nach Paris geschafft.
Fast jede Bevölkerungsgruppe begeht den 1. Mai anders. Was die Ursprünge der unterschiedlichen Traditionen sind.
Ein exzellent illustrierter Band führt vor, wie der Couturier Yves Saint Laurent an seinen Kreationen arbeitete und dabei Anregungen aus Malerei und Skulptur aufnahm.