„Druck, Stress, Angst“
In Japan laufen Massen zusammen, als das olympische Feuer eintrifft. In Amerika sprechen sich fast drei Viertel von 300 Athleten für eine Verschiebung der Spiele aus. Das IOC reagiert und setzt sich selbst eine Frist.
In Japan laufen Massen zusammen, als das olympische Feuer eintrifft. In Amerika sprechen sich fast drei Viertel von 300 Athleten für eine Verschiebung der Spiele aus. Das IOC reagiert und setzt sich selbst eine Frist.
In der Coronakrise treten Sportler wie Hartung als Vorbilder in Erscheinung, die ihr Schicksal in die Hand nehmen. IOC-Chef Bach muss jetzt schnell handeln, falls er Herr der Lage bleiben will. Er setzt sich eine Frist.
Max Hartung hat Fakten geschaffen. Thomas Bach spielt auf Zeit. Der DOSB will seine Athleten befragen. Die Meinungen über die Austragung der Sommerspiele gehen auch bei den Sportlern auseinander.
Nun fordert auch der amerikanische Leichtathletikverband eine Verschiebung der Olympischen Spiele und erhöht den Druck auf IOC-Präsident Bach. Der spielt weiter auf Zeit.
Eva Pfaff, ehemalige Profi-Tennisspielerin und jetzt Sportpsychologin, spricht im Interview über die Fixierung von Athleten auf Olympia, die tickende Uhr im Kopf und den Schmerz, die Trainingsstätte zu verlieren.
Das Olympische Feuer kommt aus Griechenland in Japan an. Ob die Spiele wie geplant stattfinden, ist unklar. Die Kritik wird immer lauter an der Taktik des IOC. Nun äußert sich Präsident Thomas Bach in einem Interview.
Thomas Bach will Tokio 2020 unbedingt retten. Doch auch dieser Pragmatiker, der sich so gerne in seiner Bedeutung sonnt, kann nur auf ein Wunder hoffen. Er kämpft um alles – und kann doch nur verlieren.
Wegen der anstehenden Olympischen Spiele schlagen Sportler nun Alarm. Eine Telefonkonferenz mit Athletensprechern nutzt Thomas Bach aber lediglich zur Belehrung. Der IOC-Präsident gerät immer heftiger unter Beschuss.
Der Druck auf das IOC wächst: Wegen des Festhaltens am Sommertermin für die Olympischen Spiele äußern nicht nur aktive Sportler schwere Vorwürfe. Auch eine Deutsche findet deutliche Worte. Es gibt aber auch moderatere Töne.
Während Zehnkampf-Weltrekordler Kevin Mayer inständig um Verschiebung der Spiele bittet, scheint auch dem IOC klar geworden zu sein: Der Termin für Olympia in Tokio ist wohl nicht mehr fix zu halten.
Max Hartung, Säbelfechter und Athletensprecher, spricht im Interview über die Olympischen Spiele als Sinnbild der globalisierten Welt, die jetzt herausgefordert wird. Ist Tokio 2020 überhaupt noch möglich?
Thomas Bach ist ein begnadeter Sportfunktionär – und der mächtigste der Welt. Wenn Krisen von außerhalb den olympischen Suppentopf erreichen, zeigt sich Bachs Maß. So auch mitten in der Corona-Pandemie.
Wie konnte die Welt es zulassen, dass die Sportverbände so groß wurden, dass sie anfingen, sich über alles zu erheben? In der Corona-Krise erweckt IOC-Präsident Thomas Bach den Eindruck, als drehte sich diese Erde um die fünf Ringe.
Athleten sollten besser nicht hinhören, wenn IOC-Präsident Bach so tut, als wäre bei den Spielen in der Coronavirus-Zeit alles in Ordnung. Erreicht die Wirklichkeit die Bewohner des Olymps gar nicht mehr?
IOC und Uefa halten es nicht für nötig, in der Coronavirus-Krise offen und ehrlich zu kommunizieren. Das bestätigt das Bild, das Sportfunktionäre in den vergangenen Jahren oft abgaben. Vor allem die Sportler sind zu bedauern.
Absage? Verlegung? IOC-Präsident Bach beharrt darauf, dass solche Gedanken mit Blick auf die Sommerspiele in Tokio abwegig sind – trotz der Coronavirus-Epidemie. Der mächtige Fernsehsender NBC gibt Einblick in seinen Versicherungsschutz.
Mit offiziellen Kohlenstoffpartnern verschafft sich das Internationale Olympische Komitee eine nominelle CO2-Neutralität. Seine Spiele aber hinterlassen marode Sportanlagen und ausgetrocknete Brunnen.
Das Recht auf freie Meinungsäußerung sei ein wertvolles Gut. Dessen Einschränkung bei Olympischen Spielen, wie von IOC-Chef Bach propagiert, wollen die Athleten Deutschland nicht hinnehmen.
Der deutsche Sport propagiert eine Bewerbung um Olympische Spiele in Deutschland als Heilsversprechen. Als größtes Hindernis gilt die Kanzlerin. Aber auch der Sport ist darauf gar nicht vorbereitet.
Wegen eines Interessenskonflikts darf Sebastian Coe nicht IOC-Mitglied werden, Gianni Infantino gilt diesbezüglich als unproblematisch. Die Jugendwinterspiele 2024 werden ins südkoreanische Pyeongchang vergeben.
Ganz gleich, wer sich im Doping-Skandal zu welcher Strafe durchringt: Die russischen Betrüger werden ihren toxischen Ruf nicht loswerden. Und die Rückgratlosigkeit des IOC ist offenkundig. Seine Reputation ist genauso ruiniert.
Andrea Gotzmann ist Vorstandsvorsitzende der Nationalen Anti-Doping-Agentur. Im Interview spricht sie über den Auftritt von IOC-Präsident Bach beim Anti-Doping-Gipfel, deutsche Pionierarbeit und den möglichen Olympia-Ausschluss Russlands.
Die Anti-Doping-Konferenz in Kattowitz bringt frischen Wind in den Kampf gegen Manipulationen im Sport. Fast ein Tabu bleibt aber die Frage, wie der internationale Sport mit den gefälschten Daten aus russischen Laboren umgehen soll.
Mehr von allem: Bei der Anti-Doping Konferenz in Polen stellt der designierte Präsident der Wada große finanzielle Forderungen für den Kampf gegen Doping. Und der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees sagt prompt zu.
Halt den Mund und lauf: Weil die Politisierung des Sports zugenommen hat, pochen Verbände auf das Verbot politischer Gesten in Arenen. Dabei sind sie selbst nicht neutral.
Das Internationale Olympische Komitee soll sich zur Wahrung von Menschenrechten verpflichten, auch um Machtmissbrauch oder sexualisierter Gewalt entgegenzuwirken, fordern Athletenverbände. Das IOC reagiert auf F.A.Z.-Anfrage indes sehr zurückhaltend.
Nach der Sperre von Alberto Salazar, dem Kopf des Nike Oregon Projects, soll die Welt-Anti-Doping-Agentur nun auch die Athleten der Trainingsgruppe überprüfen. Das zumindest fordert der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees.
„Bing Dwen Dwen“ heißt der Glücksbringer für die Olympischen Winterspiele in Peking. Auch das Maskottchen für die Paralympischen Winterspiele wird vorgestellt.
Eine Moderatorin stellt eine kritische Frage, Thomas Bach, Alfons Hörmann und Wolfgang Schäuble antworten: Doch was die Größen aus Sport und Politik zu sagen haben, ist auch nicht ganz pfiffig.
Nachdem sich Bakery Jatta erstmals öffentlich geäußert hat zu der Diskussion um seine Person, äußert nun DOSB-Präsident Hörmann Unverständnis bezüglich der Proteste konkurrierender Vereine. IOC-Chef Bach ermahnt die Medien.
Der Stabhochspringer wurde als geschäftstüchtiger Salamitaktiker zur Legende. Als Sportpolitiker wurde er bisher in keinen Skandal verwickelt. Nun muss er sich aber gegen Vorwürfe wehren. Sergej Bubka hat viel zu verlieren.
Mit einem brachialen Finale geht die IOC-Session zu Ende. Die Olympier versetzen dem Boxverband Aiba den K.o.-Schlag und reformieren die Vergabe der Spiele. Präsident Thomas Bach ist auf dem Gipfel seiner Macht.
Für die nächsten sieben Jahre muss das IOC mit seiner Wahl für Olympia 2026 leben. Es kann froh sein, dass es die überhaupt hatte. Mailand und Stockholm erreichten nur mit Ach und Krach die Zielgerade.
Die „Athleten Deutschland“ hatten vom IOC gefordert, einen „fairen Anteil“ aus den Werbeeinnahmen zu bekommen. Präsident Bach spricht sich dagegen aus, verspricht aber dennoch Wohltaten.
Das Internationale Olympische Komitee will zum Verbandssumpf im Amateur-Boxen Stellung nehmen. Eines steht fest: Der in Ungnade gefallene Aiba-Präsident legt sich nicht freiwillig auf die Bretter. Dabei geht es um viel.
Gegen 21 Athleten wird in der Affäre um Eigenblutdoping ermittelt. IOC-Präsident Thomas Bach fordert die Justiz auf, an allen Beteiligten ein Exempel zu statuieren. Aber es gibt auch gute Nachrichten.