Das Scheitern der Deutschen
Die deutsche Bewerbungsarie um Olympia erzählt über Jahrzehnte vom Verlieren am laufenden Band. Warum tut sich die Sportführung, im Gegensatz zu ihren Athleten, so schwer im Wettbewerb um die Spiele?
Die deutsche Bewerbungsarie um Olympia erzählt über Jahrzehnte vom Verlieren am laufenden Band. Warum tut sich die Sportführung, im Gegensatz zu ihren Athleten, so schwer im Wettbewerb um die Spiele?
Weniger als sechs Monate sind es noch bis zum geplanten Olympia-Start in Tokio. Nun wird offenbar der Präsident des Vorbereitungskomitees zurücktreten. Yoshiro Mori hatte sich abfällig über Frauen geäußert.
Nach überstandener Corona-Infektion hofft Para-Tischtennisspielerin Juliane Wolf auf eine schnelle Rückkehr in den Sport. Doch mit einer Herzmuskelentzündung kommt der nächste Rückschlag. Es beginnt ein mühsamer Heilungsprozess.
Zwischen Boykott und Begeisterung: In einem Jahr beginnen die Olympischen Winterspiele in China. Doch die Menschenrechtslage ist „dramatisch“. Wie reagiert das IOC?
Richard Pound denkt an einen Vorrang bei der Corona-Schutzimpfung für Olympiateilnehmer. Wenn der Sport schon Bedeutung erfahren soll, gilt es, Sportlehrer, Trainer und Übungsleiter zu immunisieren. Sie helfen, dass Millionen gesund bleiben.
Die Olympischen Spiele in Tokio gelten schon jetzt als die teuersten Sommerspiele. Trotz Sparmaßnahmen sorgen die Folgen der Pandemie für immense Kosten. Doch die Veranstalter glauben an das Milliarden-Investment.
Friedlich protestieren während Olympia ohne Angst vor Repressalien: Amerikanische Sportlerinnen und Sportler dürfen bei Wettkämpfen gegen Diskriminierung demonstrieren. Doch der Vorstoß geht noch weiter.
Während der DOSB-Präsident vor einer Strukturschwächung des Sports warnt, stellt das Innenministerium mehr Geld in Aussicht, als der Verband vorrechnet.
Durch die Corona-Krise erwarten den deutsche Sport Mitgliederschwund und Millionenverluste. Dennoch entwickelt er hochfliegende Ambitionen. Deutschland soll sich verstärkt um Großveranstaltungen bewerben.
Jochen Wollmert gehört zu den besten Para-Tischtennis-Sportlern des Landes. Seine große Karriere will er mit einer Medaille krönen.
Blake Leeper setzt die Leichtathletik im Grenzbereich ihres Regelwerks unter Druck. Nun muss der Athlet nicht mehr beweisen, durch seine Prothese keinen Vorteil zu haben.
Laut einer Studie kostet die Corona-Pandemie deutsche Olympia-Athleten ein Viertel ihrer Einnahmen. Für die Sportler ist dies besorgniserregend, die Politik nennt die Situation „höchst alarmierend“.
Die Bewerbung Rhein-Ruhr will ein neues deutsches Wirtschaftswunder antreiben. Moderne Verkehrssysteme sollen ebenso entstehen wie ein Schub für Energiewende und Digitalisierung.
Mareike Miller, Kapitänin der deutschen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft, spricht über den Ausschluss ihrer Mannschaftskameradin und zur ungewissen Zukunft ihrer Sportart bei den Paralympischen Spielen.
Eine Initiative will die Olympischen Sommerspiele 2032 nach Deutschland holen – in das Rhein-Ruhr-Gebiet, um genau zu sein. Damit sind die Hoffnungen eines großen Rivalen im eigenen Land vorerst aus der Welt.
Dreistigkeit bestimmt den Umgang der russischen Leichtathletik mit ihrer Vergangenheit und den Sanktionen. Nun muss der Weltverband sie endlich ausschließen. Russlands Verband ist nicht reformierbar.
Noch nie gab es Olympische Spiele im Nahen Osten. Das will Scheich Joaan bin Hamad bin Khalifa Al-Thani ändern. Qatar wäre ein möglicher Gegenkandidat einer deutschen Bewerbung um Olympia 2032.
Rainer Schmidt ist Theologe, Tischtennisspieler und mehrfacher Medaillengewinner bei den Paralympics. Hier schreibt er über die Entdeckung seines Körpers, seine Definition von Inklusion und das schönste Sporterlebnis seines Lebens.
Die Liga rüstet sich für die Rückkehr der Zuschauer. Die DFL hat den Klubs einen Leitfaden an die Hand gegeben, nun sind diese am Zug. Es wartet viel Arbeit in der Sommerpause.
Tokio erlebt derzeit ein zweites Aufblühen der Corona-Ausbreitung mit teils mehreren hundert Neuinfektionen am Tag. Ob Olympia 2021 stattfinden kann, ist unklar. Eines der größten Hindernisse geht die Regierung nun an.
Regel 50 der Olympischen Charta verbietet Sportlern den politischen Protest in der Arena. Die Stimmen, die eine Abschaffung der Regel fordern, mehren sich. Auch John Carlos unterstützt die Initiative.
Der frühere Rennfahrer und Paralympics-Sieger Zanardi hatte sich mit seinem Handbike überschlagen und war seitlich in einen Lkw gekracht. Der Fahrer des Lastwagens ist am Boden zerstört.
Paratriathletin Christiane Reppe hat das strahlende Lachen zu ihrem Markenzeichen gemacht. Das lässt sie sich auch vom Coronavirus nicht verderben. Im nächsten Jahr will sie nach Tokio und Hawaii.
Thomas Bach sieht das IOC als Gestalter der „Post-Corona-Welt“. Doch die Diskussion über die Verantwortung seiner Organisation für Menschenrechte, Athletenbeteiligung und Führungsstandards fehlt weiterhin. Ein Gastbeitrag.
Vor 20 Jahren musste Edina Müller ihre Volleyball-Karriere beenden, weil ein Arzt einen folgenschweren Fehler machte. Seitdem ist sie querschnittsgelähmt. Doch den Sport gab sie nicht auf – jetzt auch mit Kleinkind an ihrer Seite.
In Japan mehren sich die Stimmen, die Olympische Spiele auch im kommenden Jahr für unmöglich halten. Einer weiteren Verschiebung erteilen die Organisatoren aber eine Absage.
Ihre Geschichte ist bewegend. Franziska Liebhardt ist nun nach einer Lungentransplantation vorsichtig optimistisch. Die Paralympics-Siegerin hatte fast acht Monate warten müssen.
Nach einer Lungentransplantation gewann Franziska Liebhardt Gold und Silber bei den Paralympics 2016. Was sie im Sport gelernt habe, trage sie nun durch ihre Krankheit, erzählt die 38 Jahre alte Physiotherapeutin in einem bemerkenswerten Interview.
Dank seines eisernen Willens kämpft der sehbehinderte Judoka Shugaa Nashwan nicht nur bei den Paralympics, sondern auch in der regulären Judo-Bundesliga. Andere Sinne helfen ihm dabei.
Vor sterbenden Klubs durch die Corona-Krise warnt der DOSB in einem Brandbrief an Politiker in Bund und Ländern. Das Anliegen stößt nicht überall auf positive Resonanz.
Die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio stellt Japan vor große Herausforderungen. Nun ist zumindest der neue Termin für die Eröffnung der Sommerspiele gefunden. Doch mehrere Fragen bleiben offen.
Noch halten IOC und Tokio still: Aber die Verschiebung der Olympischen Spiele 2020 auf den umstrittenen Sommertermin 2021 scheint „realistisch“. Das würde weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen.
Der frühere Biathlon-Star Magdalena Neuner macht sich große Sorgen und übt scharfe Kritik am Verhalten des IOC-Präsidenten in der Corona-Krise. Die ehemalige Radsportlerin Kristina Vogel indes versteht Thomas Bach.
Wie die Olympischen Spiele wurden auch die Paralympics verschoben: Kugelstoßer Kappel hält die Entscheidung für absolut richtig, stellt aber Forderungen vor der Austragung im kommenden Jahr.
Der Weltsport gerät durch die Verschiebung der Olympischen Sommerspiele aus den Fugen. Vor allem die Gastgeber leiden unter den wirtschaftlichen Folgen. Es entstehen wohl 2,5 Milliarden Euro Zusatzkosten.
Im letzten Moment einigen sich das IOC und Japan auf eine Verschiebung der Spiele ins Jahr 2021. Die Entscheidung stößt auch in Deutschland auf großen Zuspruch bei Athleten. Der Traum sei nicht zu Ende.