Und Wladimir Putin gratuliert
Russische Athleten, ukrainischer Protest, Krieg im Iran. Bei den Paralympischen Spielen in Italien sind die politischen Krisen allgegenwärtig – trotzdem bleibt etwas.
Wegen der hohen Temperaturen fordern Parasportler einen Terminwechsel für ihre Spiele. Denn zu nasser Schnee verhindert gerechte Wettkämpfe. Der internationale Verband sieht das Problem, aber keine Lösung.
Russische Athleten, ukrainischer Protest, Krieg im Iran. Bei den Paralympischen Spielen in Italien sind die politischen Krisen allgegenwärtig – trotzdem bleibt etwas.
Das IPC will russischen Veteranen die Rückkehr in den internationalen Sport ermöglichen und rechtfertigt das mit dem Ursprung seiner Bewegung. Russland findet derweil Verwendung für verletzte Soldaten.
Videos statt Fahnenträger, Boykott aus Protest: Bei der Eröffnungsfeier zum Start der Winter-Paralympics ist diesmal vieles anders. Das deutsche Team erlebt die Zeremonie fernab von Verona.
Weil seine Anreise angesichts der amerikanischen und israelischen Angriffe auf sein Heimatland unmöglich ist, kann der iranische Skisportler Abulfazl Chatibi nicht an den Paralympics teilnehmen.
Die Paralympics sollen eine positive Botschaft in die Welt tragen. Sie droht unterzugehen – schuld daran ist nicht zuletzt das Internationale Paralympische Komitee.
Die Rückkehr der Russen spaltet die paralympische Bewegung. Auch die deutschen Para-Athleten boykottieren die Eröffnungsfeier. Der Weltverband versucht Ruhe in Zeiten des Tumults vorzutäuschen – und scheitert.
Die deutschen Para-Athleten werden bei den Paralympics in Mailand und Cortina nicht an der Eröffnungszeremonie teilnehmen. Hintergrund ist die Teilnahme der Delegationen aus Russland und Belarus.
Der israelisch-amerikanische Angriff auf Iran überschattet die Paralympics schon vor ihrem Beginn. Israelischen Sportlern im Ausland wird zu erhöhter Wachsamkeit geraten.
„Nein, nein, nein – so geht das nicht!“ Das IPC verbietet der ukrainischen Mannschaft das Tragen von Teamkleidung, auf der die Umrisse des Landes abgebildet sind.
In der Diskussion über einen möglichen Ausschluss Irans von der Fußball-WM im Sommer nimmt der Olympia-Beauftragte Berlins, Kaweh Niroomand, eine klare Haltung ein. Die FIFA „beobachtet“ die Lage.
IOC-Präsidentin Kirsty Coventry gibt bei der Abschlusskonferenz der Olympischen Winterspiele ein schwaches Bild ab. Am Ende bleiben zu viele Fragen unbeantwortet.
Internationale Sportorganisationen behandeln das Massaker der iranischen Machthaber an Bürgern des Landes mit Routine. Wie sie damit umgehen, bleibt noch unklar.
Das Internationale Paralympische Komitee findet keinen Austragungsort für die Para-Schwimm-EM. Grund ist die geplante Teilnahme russischer Athleten.
Obwohl der russische Angriffskrieg auf die Ukraine andauert, dürfen russische Judoka künftig wieder unter ihrer Nationalflagge antreten. Der ukrainische Verband protestiert.
Russen und Belarussen steigen als „neutrale“ Athleten nun auch in Team-Wettbewerben wieder in den Sattel. Die Rückkehr ist kein Einzelfall. Der Reitsport folgt einer Bewegung.
Die Haltung im Weltsport wandelt sich schleichend: Russland möchte diesen Prozess beschleunigen mit der Bildung eines Blocks gegen den Westen. Leidtragende sind die Athleten.
Das Nationale Paralympische Komitee der Ukraine reagiert empört auf die Entscheidung, die Sanktionen gegen die Dachverbände aus Russland und Belarus aufzuheben. Russlands Sportminister ist hocherfreut.
Das Internationale Paralympische Komitee hat entschieden, Russland mit allen Rechten wieder bei den Paralympics starten zu lassen. Und bietet dem Kriegsherrn Wladimir Putin damit eine Bühne.
Paralympische Sportler aus Russland und Belarus dürfen wieder an allen Wettbewerben teilnehmen. Der IPC-Beschluss entsetzt nicht nur deutsche Para-Vertreter.
„Schwer verständlich“: Das IPC ebnet den Weg für die Rückkehr von Russland und Belarus bei den Paralympics 2026 unter eigener Flagge. Noch gibt es aber Hürden.
Die 17. Paralympics sind mit einer glanzvollen, aber verregneten Schlussfeier zu Ende gegangen. Präsident Andrew Parsons will den Schwung der Spiele in Paris nutzen.
Auch die Paralympischen Spiele werden von der Debatte über Transgender-Athleten erfasst. Der deutsche Verband fordert klare Regeln. Die sehbehinderte Valentina Petrillo will ein positives Beispiel sein.
Der Krieg in ihrer Heimat holt die ukrainischen Para-Athleten auch in Paris ein: Im paralympischen Dorf, im Wettkampf, auf dem Podium – überall begegnen sie den Sportlern des russischen Aggressors.
Früher war es verboten, die Olympischen Ringe bei den Paralympics zu zeigen. Selbst Tattoos mussten absurderweise abgeklebt werden. Nun sind die Ringe für alle erlaubt – und das ist genau richtig.
Im einstigen Zentrum der französischen Revolution werden die Paralympics in Paris feierlich eröffnet. Die Organisatoren hoffen, dass „nun auch der Funke zur Inklusionsrevolution überspringt“.
Diede de Groot und Ryley Batt gelten neben Markus Rehm als Top-Athleten bei den Paralympics in Paris. Der Weitspringer zählt zu den deutschen Gold-Kandidaten. Für einen Sieg gibt es 20.000 Euro.
Wie auch bei den Olympischen Spielen müssen Russen bei den Paralympics unter neutraler Flagge antreten. Die Ukraine nimmt derweil mit einer Rekordzahl an Athleten teil.
Eine niedersächsische Firma stellt Bälle für eine beliebte Sportart unter Blinden her. Doch dann weigert sich das Unternehmen, eine israelische Bestellung anzunehmen.
Sportler aus Russland und Belarus dürfen an den Olympischen Spielen in Paris teilnehmen – als neutrale Athleten. Das Internationale Olympische Komitee schafft Fakten in einer lange währenden Debatte.
Der Start von sogenannten neutralen Athleten aus Russland und Belarus bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris ist ein weiteres Stück näher gerückt
Russlands Para-Athleten dürfen an den Paralympics 2024 in Paris teilnehmen – unter neutraler Flagge. Doch eine Bedingung lehnt das russische paralympische Komitee schon jetzt kategorisch ab.
Der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, Friedhelm Julius Beucher, kritisiert die Entscheidung, Russland zu den Paralympics zuzulassen und beklagt im Interview einen Werteverlust.
Die russischen Para-Athleten werden in Paris 2024 an den Start gehen können: Das IPC hat eine Teilnahme als angeblich neutrale Athleten beschlossen. Der Deutsche Behindertensportbund reagiert bestürzt.
Russische Athleten dürfen zurück: im Nachwuchsfußball und bei den Paralympiern. Jahre finanzieller Hingabe zahlen sich aus. Die Sportverbände opfern die oft beschworene „Wertegemeinschaft“.
Der mehrfache Weltmeister Heiko Kröger kämpft dafür, dass Segeln ins paralympische Programm zurückkehrt. Doch warum eigentlich nicht sogar zu den Olympischen Spielen?
Russland drängt zurück auf die internationale Sportbühne, auch im Behindertensport. Über die Sperre für die russischen und belarussischen Parasport-Verbände muss nun neu entschieden werden.