Kein Sportfest der Reichen
Manche Länder treten bei Olympia selten in Erscheinung. Nun entdecken sie den Wert der Paralympics für sich. Warum ist es für sie leichter, dort ihre Nische zu finden?
Manche Länder treten bei Olympia selten in Erscheinung. Nun entdecken sie den Wert der Paralympics für sich. Warum ist es für sie leichter, dort ihre Nische zu finden?
Der Corona-Berater der japanischen Regierung kritisiert Thomas Bach. Er verstehe nicht, warum er bei der Eröffnungsfeier der Paralympics teilgenommen habe. „Ich frage mich, warum er sich die Mühe machen musste“, sagte Omi.
Mit der Eröffnungsfeier heißt die Stadt Tokio die Paralympischen Spiele willkommen – zum zweiten Mal. In der Vorbereitungsphase habe ein Umdenken in der Gesellschaft stattgefunden, sagt die Präsidentin des Organisationskomitees.
„Dieses Mal müssen wir die Gesellschaft ändern“: Die Messlatte für die Paralympics liegt hoch. Doch die zugespitzte Corona-Lage in Tokio bringt Sportler und Spiele in eine schwierige Situation.
Die Paralympics in Tokio haben noch nicht begonnen, da gibt es bereits den ersten Corona-Fall im Athletendorf. Doch die Organisatoren sind überzeugt, dass auch diesmal alles sicher sein wird.
Weil sich die Corona-Lage in der japanischen Hauptstadt weiter zuspitzt, werden auch die Paralympischen Spiele in Tokio ohne Fans auf den Rängen ausgetragen werden. Eine Ausnahme soll es jedoch geben.
Ein Expertenteam der Regierung vergleicht die Infektionslage in Tokio mit einer Katastrophe, die „außer Kontrolle“ ist. Die steigenden Zahlen könnten auch Auswirkungen auf die Paralympics haben.
IOC-Präsident Bach lobt die Athleten und weist Hinweise auf eine indirekte Wirkung der Wettkämpfe auf den Infektionsanstieg brüsk zurück. Der oberste Corona-Berater der Regierung sieht das anders.
Während die Olympischen Spiele laufen, steigen die Corona-Fallzahlen in Japan weiter. Die Regierung verlängert den Virusnotstand. Diskussion über die Paralympics kommen auf.
Die Absage Nordkoreas für die Olympischen Spiele lenkt den Blick auf die Risiken der Großveranstaltung inmitten der Pandemie – und auf das geringe Interesse Pjöngjangs am innerkoreanischen Dialog.
Nach den ausländischen Fans, den Athletenfamilien und den internationalen Helfern hat Japan nun auch die Hälfte der offiziellen Besucher von den Sommerspielen in Tokio ausgeladen. Aus Angst vor Virus-Mutanten befürworten die meisten Japaner die Absage der Spiele.
Aus Sorge vor dem Infektionsrisiko müssen die Olympischen Spiele in Tokio ohne ausländische Gäste auskommen. Für Japan ist das wirtschaftlich ein schwerer Schlag. Bereits gekaufte Tickets werden zurückerstattet.
Während IOC-Präsident Thomas Bach bezüglich der Teilnehmer beruhigt, visiert OK-Chefin Seiko Hashimoto den Ausschluss ausländischer Zuschauer an. Denn die Stimmung in Japan ist eh schlecht genug.
Der Eklat um die abfällige Bemerkung über Frauen ist für Japans Olympia-Macher Yoshiro Mori noch nicht beendet. Denn trotz der Entschuldigung werden die Rufe nach dem Rücktritt des Sportfunktionärs lauter.
In den Vereinigten Staaten ist die Kritik an dem Cas-Urteil zur Halbierung der Doping-Sperre gegen Russland besonders heftig. Anti-Doping-Chef Travis Tygart macht für die Entscheidung auch das IOC und die Welt-Anti-Doping-Agentur verantwortlich.
Friedlich protestieren während Olympia ohne Angst vor Repressalien: Amerikanische Sportlerinnen und Sportler dürfen bei Wettkämpfen gegen Diskriminierung demonstrieren. Doch der Vorstoß geht noch weiter.
Mareike Miller, Kapitänin der deutschen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft, spricht über den Ausschluss ihrer Mannschaftskameradin und zur ungewissen Zukunft ihrer Sportart bei den Paralympischen Spielen.
Regel 50 der Olympischen Charta verbietet Sportlern den politischen Protest in der Arena. Die Stimmen, die eine Abschaffung der Regel fordern, mehren sich. Auch John Carlos unterstützt die Initiative.
Wie die Olympischen Spiele wurden auch die Paralympics verschoben: Kugelstoßer Kappel hält die Entscheidung für absolut richtig, stellt aber Forderungen vor der Austragung im kommenden Jahr.
Auch die Paralympics spielen auf Zeit – und mit der Gesundheit mancher Athleten? Immerhin gehören einige Sportler aufgrund ihrer körperlichen Einschränkung zu einer Risikogruppe.
Das Olympische Feuer kommt aus Griechenland in Japan an. Ob die Spiele wie geplant stattfinden, ist unklar. Die Kritik wird immer lauter an der Taktik des IOC. Nun äußert sich Präsident Thomas Bach in einem Interview.
Wer entscheidet, ob ein Sportler etwa Rollstuhlbasketball spielen darf? Und wer, ob das auch zur Teilnahme an den Paralympischen Spielen berechtigt? Diese Diskussion könnte einige Athleten nun hart treffen.
Im Sommer sollen die Olympischen Spiele in Tokio stattfinden. Doch die Ausbreitung des Coronavirus macht den Organisatoren zu schaffen. Schon jetzt hat die Krankheit konkrete Auswirkungen auf Wettbewerbe.
Die Vorbereitung auf die Paralympics deckt Schwächen der japanischen Gastgeber auf. Die größte Sorge sind behindertengerechte Hotelzimmer – aber auch das Verständnis für Behinderte könnte besser sein.
Tragischer Unfall bei den Vorbereitungen auf die Ruder-WM in Linz: Ein Para-Ruderer kam ums Leben, nachdem sein Boot gekentert war.
Im August 2016 hatte das Internationale Paralympische Komitee das russische Paralympic-Komitees suspendiert. Nachdem die Wada den ersten Schritt ging, wird die Sperre nun aufgehoben.
Beim Neujahresempfang des Deutschen Olympischen Sportbundes gab es abermals Kritik am sogenannten E-Gaming. Der DOSB-Präsident sprach sich außerdem für eine Para-Schwimm-WM in Deutschland aus.
Der Beschluss der Wada, die Suspendierung der russischen Agentur Rusada aufzuheben, ruft weltweite Kritik der Anti-Doping-Kämpfer hervor. Doch es gibt auch Zustimmung – aus Russland.
Kein körperloses Spiel, nicht mal in der Pause: Weil er eine der Athletinnen geschlagen hat, ist ein chinesischer Trainer von den WM im Rollstuhl-Basketball nach Hause geschickt worden.
Juri Ganus soll die Rusada zurück in die Familie der Anti-Doping-Kämpfer führen. Doch zunächst braucht es dafür wohl das Einverständnis Putins. Die Wada setzt auf Verständigung, aber nicht um jeden Preis.
Der Chef des Deutschen Behindertensportverbands sieht „wunderbare“ Paralympics – mit 19 Medaillen für die Deutschen. Doch er blendet die Kehrseite der Spiele nicht aus und kritisiert die internationalen Verbände deutlich.
Vor dem Ende der Winterspiele in Pyeongchang blickt IPC-Präsident Andrew Parsons in die Zukunft. Dabei gibt es viel Lob für Deutschland. Im Bezug auf die Russen hat er einen Wunsch.
Der Konflikt um Russlands Staats-Doping scheint festgefahren. Doch nun bietet ein IOC-Mitglied die überraschende Patentlösung an. Es ist nicht das erste Mal, dass Nenad Lalović mit Wladimir Putin zu tun hat.
Die Bindung der Paralympics an den großen olympischen Bruder kann auch Nachteile und sogar Konflikte mit sich bringen. Nicht zuletzt im deutschen Lager gibt es zum Start in Pyeongchang Unverständnis und auch Wut.
Bei den Olympischen Winterspielen marschierten die Athleten aus Nord- und Südkorea noch gemeinsam ein bei der Eröffnungsfeier. Bei den Paralympics in Pyeongchang ist das nun anders.
Der Start der umstrittenen russischen Athletin Michalina Lisowa bei den Paralympics sorgt für Aufregung. Nun äußert sich der Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees zur brisanten Personalie.