Ein Bikini-Model mit Beinprothese
Durch eine Krankheit verlor Brenna Huckaby ein Bein. Nun startet sie bei den Winter-Paralympics. Zuvor zeigt sich die junge Amerikanerin im Badeanzug – und verfolgt mit der Aktion ein ganz bestimmtes Ziel.
Durch eine Krankheit verlor Brenna Huckaby ein Bein. Nun startet sie bei den Winter-Paralympics. Zuvor zeigt sich die junge Amerikanerin im Badeanzug – und verfolgt mit der Aktion ein ganz bestimmtes Ziel.
Die russischen Olympioniken bekommen ihre Flagge zurück: Kurz nach der Schlussfeier von Pyeongchang beendet das IOC die Verbannung von Russlands Olympischem Komitee. Dopingjäger kritisieren die Entscheidung.
Salto rückwärts des Chefjuristen: Nach dem Sieg der russischen Sportler greift IOC-Präsident Thomas Bach das Sportschiedsgericht an. Er fordert „dringende“ Reformen.
Nach dem Startverbot für die Sommer-Paralympics 2016 folgt das Internationale Paralympische Komitee für Pyeongchang dem Vorbild des IOC und lässt ausgewählte russische Sportler unter neutraler Flagge zu. Eine Einschränkung gibt es aber.
Andrew Parsons ist Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees. Im F.A.Z.-Interview spricht er über russischer Sportler bei den Winterspielen, Nordkorea und die Zukunft des Para-Sports.
Dürfen russische Sportler an den Paralympics teilnehmen? Zunächst bleiben sie gesperrt. Und der Weltverband erhöht demonstrativ den Druck. Im Januar gibt es die „wirklich die letzte Chance“.
Russland leugnet weiter die Existenz eines staatlichen Dopingsystems. Die Wada bleibt hart und hebt die Sperre der Anti-Doping-Agentur Rusada nicht auf. Der Druck auf das IOC wächst.
Witali Mutko bestreitet weiter eine staatliche Beteiligung am systematischen Doping in Russland – jetzt gibt er der Wada sogar eine Mitschuld am Betrug.
Andrew Parsons ist neuer Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees und tritt damit die Nachfolge von Sir Philip Craven an. Für das IPC ist der Wechsel von Craven zu Parsons eine Zäsur.
Der Internationale Paralympische Verband (IPC) gibt Russland eine Chance: Behindertensportler aus dem bislang suspendierten Verband erhalten eine Qualifikationschance für die Spiele von Pyeongchang.
Die Suspendierung des Russischen Paralympischen Komitees bleibt vorerst weiter bestehen. Zugleich erhöht das Internationale Paralympische Komitee den Druck auf Russland, die Kriterien zur Wiederaufnahme zu erfüllen.
Das Bundesverdienstkreuz erhält IPC-Präsident Sir Philip Craven für sein Lebenswerk im Dienst des Behindertensports. Es sollte ihm aber auch Rückenwind geben bei der Lösung der Russenfrage. Die Deutschen fordern indes, weitere Missstände anzugehen.
Der fünfmalige Paralympics-Sieger Michael Teuber spricht im F.A.Z.-Interview über seinen Kampf für Inklusion und Gleichstellung im Hochleistungssport, Verhinderer in den Verbänden und einen erhofften Meilenstein.
Der internationale Sport scheint auch nach dem zweiten McLaren-Bericht über massives Staatsdoping bei der These von den schwarzen Schafen zu bleiben. Manche Experten fordern aber drastische Maßnahmen.
Russland hat ein sportliches Betrugssystem entwickelt, wie man es so nur von der DDR kannte. Um solche Machenschaften zu unterbinden, ist nur eine Sperre für das komplette Olympiateam eine wirkungsvolle Abschreckung.
Russland reagiert gereizt auf die neuen Anschuldigungen über systematisches Doping und fordert von Chefermittler McLaren konkrete Beweise. Von anderer Seite werden dagegen bereits harte Konsequenzen verlangt.
Männliches Erbgut bei Eishockeyspielerinnen, unmöglich hoher Salzgehalt: Der McLaren-Bericht belegt ein vom Staat gesteuertes Doping in Russland zwischen 2011 und 2015. Mehr als 1000 Athleten sind reingewaschen worden.
An diesem Freitag stellt die Welt-Anti-Doping-Agentur ihren zweiten McLaren-Report über Doping und Manipulation bei Olympia in Sotschi vor. Die Russen gehen schon vorher in die Offensive.
Nach dem Ausschluss aller russischen Athleten von den Paralympics ziehen fünf von ihnen vors Bundesverfassungsgericht. Sie beklagen auch Verfehlungen der deutschen Justiz.
Die Paralympics in Rio sind beendet. Doch zum Abschluss gab es nochmal ein rauschendes Fest. Und auch der furchtbare Tod eines Sportlers während der Wettkämpfe wurde nicht vergessen.
Nach all den Schwierigkeiten, die zu überwinden waren, erstrahlten die Paralympics in erstaunlicher Schönheit. Doch sind sie das bessere, ehrlichere Olympia? Das wäre mit zu viel Sehnsucht verbunden.
Der Iraner Bahman Golbarnezhad ist beim Straßenrennen bei den Paralympics in Rio de Janeiro schwer gestürzt. Trotz medizinischer Notversorgung am Unfallort konnte sein Leben nicht gerettet werden.
Die Paralympics in Rio begeistern Brasilien fast mehr als das olympische Original. Im Interview spricht IPC-Chef Sir Philip Craven über die plötzliche Volksnähe, der Alarmstufe Rot vor wenigen Wochen – und die Abwesenheit von Thomas Bach.
Mashal Alkhazai wird in den nächsten acht Jahren nicht mehr antreten dürfen. Der Gewichtheber wurde des Dopings überführt. Der Fall zeigt: Die Lücken im System sind groß. Das gibt selbst das Internationale Paralympische Komitee zu.
Mit seiner Zeit hätte es der Olympia-Sieger über 1500 Meter bei den Paralympics nur auf Platz fünf geschafft. Gleich vier sehbehinderte Läufer waren in der Startklasse T13 schneller als er.
Zweimal Gold und einmal Silber in nur einer Nacht: Die deutschen Sportler sind weiterhin erfolgreich in Rio. Und auch eine alte Bekannte darf noch einmal jubeln.
Bach weiß ganz genau, wo er in diesen Tagen zu stehen hat. Nicht in Rio bei den Paralympics. Die allgemeine Entrüstung ist nach Ansicht des IOC völlig daneben.
Zunächst steht bei den Paralympics die Politik im Mittelpunkt. Doch nun geht es um den Sport. Deutsche Athleten holen die ersten Medaillen.
Beim Einzug ins Maracana-Stadion läuft der weißrussische Sportfunktionär Fomotschkin aus Protest gegen den Ausschluss Russlands mit der weiß-blau-roten Flagge ein. Der Kreml lobt die „Großtat“.
Der Eröffnung der Paralympics in Rio de Janeiro blieb Thomas Bach fern. Wieder mal liegen die Worte und Werte des IOC-Präsidenten weit auseinander – ein Gesichtsverlust.
Budgetlücke, Angst vor leeren Rängen: Doch kurz vor der Eröffnung der Paralympics ist die Stimmung in Rio erstaunlich positiv. Viele Bedenken sind verflogen. Auch ein brasilianischer Fußballstar singt sich schon mal warm.
Heinrich Popow ist einer der Stars im deutschen Paralympics-Team: Der mehrfache Goldmedaillengewinner über 100 Meter spricht im Interview über Professionalisierung, den Ausschluss Russlands und die Debatte um „Prothesenspringer“ Rehm.
Die Paralympischen Spiele sollen den Paralympiern Infastruktur und Aufmerksamkeit garantieren. Doch das wäre ihnen in Rio de Janeiro beinahe zum Verhängnis geworden.
In Rio de Janeiro beginnen am Mittwoch die Paralympics. Rosinha Santos hat in ihrer brasilianischen Heimat den Aufstieg zu einer der populärsten paralympischen Sportlerinnen geschafft - trotz mehrerer Nachteile.
Der Einspruch war vergeblich: Russlands Sportler bleiben wegen systematischen Dopings für die Paralympics in Rio gesperrt.
Die Entscheidung, Russland von den Paralympics auszuschließen, ist gut für den Sport. Die Tür zu einem solchen Weg stand auch Bach mit dem IOC offen. Er zog es aber vor, sich durch den Hinterausgang davonzustehlen.