Juristischer Teilerfolg für Russland
Russland drängt zurück auf die internationale Sportbühne, auch im Behindertensport. Über die Sperre für die russischen und belarussischen Parasport-Verbände muss nun neu entschieden werden.
Russland drängt zurück auf die internationale Sportbühne, auch im Behindertensport. Über die Sperre für die russischen und belarussischen Parasport-Verbände muss nun neu entschieden werden.
Der ukrainische Verbandspräsident Waleri Suschkewitsch spricht im Interview über den Erfolg ukrainischer Behindertensportler, Paris 2024 und den russischen Einfluss auf den paralympischen Sport.
Das IOC plant die Wiedereingliederung russischer und belarussischer Sportler. Die ukrainische Empörung nimmt zu. Nun äußert sich Wolodymyr Selenskyj – und schreibt einen Brief an Emmanuel Macron.
Was passiert, wenn der Kopf nicht mehr mitmacht? Mentale Probleme sind zu einem finanziell attraktiven Geschäft geworden, bei dem auch Sportstars gerne mitmischen wollen. Doch das birgt Gefahren.
Weil sie nicht in der Lage seien, ihren Verpflichtungen nachzukommen, suspendiert das Internationale Paralympische Komitee Russland und Belarus. Die Reaktion aus Russland folgt prompt.
Nach zweijähriger Corona-Pause findet endlich wieder der international besetzte Mainhattencup statt. Getanzt wird in allen Varianten, die der Rollstuhl ermöglicht. Das Leistungsniveau ist hoch.
Ukrainische Paraathleten sind bei den Deaflympics nicht nur dabei, sondern auch Spitzenreiter im Medaillenspiegel – mit großem Abstand vor den USA. Es ist ein Triumph, der nicht von ungefähr kommt.
Zum Ende von Olympia und Paralympics in Peking sollte feststehen: Nie wieder China, nie wieder Russland! Wer den Sport befreien will, muss ihn überall aus der politischen Instrumentalisierung befreien.
Die Paralympischen Spiele in Peking sind Geschichte. Die Bilanz fällt nicht nur wegen des Krieges in der Ukraine zwiespältig aus. Gastgeber und das Paralympische Komitee zeigen sich fasziniert.
Anastasiia Laletina hat sich aus den Paralympischen Winterspielen in Peking zurückgezogen. Der Vater der Parasportlerin ist von russischen Truppen gefangen genommen worden.
Der Sport beklagt sich oft, dass er übergangen wird. Trotzdem haben sich erst rund dreißig Vertreter im Lobbyregister des Bundestags gemeldet. Warum ist der DOSB nicht dabei?
Das Innenministerium droht allen aus Berlin unterstützten Sportverbänden mit einem Förderstopp. Denn Reisen zu Wettkämpfen mit Athleten aus Russland und Belarus sind ab sofort nicht zuwendungsfähig.
Nach einem Herzschlagfinale gewinnt die deutsche Biathletin Leonie Walter Gold bei den Paralympics in Peking. Chinas erstaunliche Leistungssteigerung hat für DBS-Präsident Beucher derweil einen „faden Beigeschmack“.
Die Sportler aus der Ukraine siegen bei den Paralympics für ihr Land, dessen Namen die Welt jeden Tag hören soll. Auch ein russischer Turner setzt Zeichen auf dem Treppchen – für Putins Kriegsmaschinerie.
Russlands Präsident hat den Weltsport über 15 Jahre umgarnt, umschmeichelt und gekauft. Nun behaupten einige, er sei nicht mehr „der gleiche Mann“. Dabei war, ist und bleibt Putin Putin.
Unter dem Eindruck des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine beginnen die paralympischen Winterspiele von Peking. Der Präsident des IPC, beendet seine Rede mit einem emotionalen Appell – Namen aber nennt er nicht.
Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbands, über die Rolle rückwärts des IPC, bewegende Momente mit dem ukrainischen Kollegen und den Irrweg des Sports mit den Spielen in China.
Noch vor einem Monat war Wladimir Putin Tribünengast bei der Eröffnung der Olympischen Winterspielen in Peking. Immer wieder gab es Treffen mit IOC-Präsident Thomas Bach. Nun müht der sich um Distanz.
Erst werden die Russen zu neutralen Athleten, dann sind sie ganz raus bei den Paralympics. Denn der Verband befürchtet noch vor dem Start eine Implosion der Spiele – und spielt eine unglückliche Rolle.
Nach der scharf kritisierten Entscheidung, Russen und Belarussen bei den Paralympics starten zu lassen, revidiert das IPC seine Entscheidung. Zuvor sei die Lage in den „Athletendörfern eskaliert“.
Das IPC lässt russische und belarussische Sportler zu den Paralympics zu und wünscht sich, dass sich nun alle auf den Sport konzentrieren. Wie soll das funktionieren, wenn Putins Überfall nicht mal Krieg genannt wird?
Die Entscheidung sorgt für Empörung: Das IPC lässt Russen und Belarussen in Peking bei den Paralympics starten. Die Regeln ließen keinen Ausschluss zu, behauptet IPC-Präsident Parsons und empfiehlt den Ukrainern gute Leistungen.
Trotz des Krieges gegen die Ukraine dürfen russische und belarussische Sportlern in Peking teilnehmen. Das IPC entscheidet sich nur für einige Einschränkungen, die Kritik daran ist groß.
Ukrainischen Athleten ist nicht zuzumuten, zum sportlichen Wettkampf mit denjenigen anzutreten, deren nationale Insignien auch auf Panzern prangen, die ihre Städte in Schutt und Asche legen.
Alle Leichtathletik-Events finden ohne Teilnehmer aus Russland und Belarus statt. Die Volleyball-WM wird Moskau entzogen. Im Tennis gelten Ausnahmeregeln. Ein Überblick.
FIFA und UEFA schließen russische Fußballteams von allen Wettbewerben aus. Das IOC ruft dazu auf, Athleten und Funktionäre aus Russland und Belarus vom internationalen Sport auszusperren.
Während die Welt in Aufruhr ist, prüft der Sport Paragraphen. Die zweite Verbandsreihe setzt die Fifa unter Druck, während der Chef der deutschen Behindertensportler zum Boykott der Russen bei den Paralympics drängt.
Vettel fährt nicht in Sotschi, der DOSB empfiehlt seinen Sportlern, nicht in Russland anzutreten, die UEFA wird Sankt Petersburg das Champions League-Finale entziehen: So reagiert der Sport auf den russischen Angriffskrieg.
Die Winterspiele in Peking werden vor Publikum stattfinden – Zuschauer aus dem Ausland sind allerdings nicht zugelassen. Das gab das IOC am Mittwoch bekannt.
Die Paralympics in Tokio sind beendet. Im Interview spricht IPC-Präsident Andrew Parsons über die Rolle des Behindertensports, die nächsten Winterspiele in Peking und die Chancen neuer Sportarten.
Auch wenn der Kaiser kommt: Ein Massenphänomen sind die Paralympischen Spiele in Japan nicht geworden. So steht das gesellschaftspolitische Erbe des Sportwettkampfs auf dem Spiel.
Rollstühle auf Rampen? Nicht in Tokio. Den Paralympics werden Adrenalin-Sportarten vorenthalten, die bei Olympia Quote bringen und vor allem die jungen Zuschauer begeistern. Warum nur?
Die deutschen Rohlstuhl-Basketballerinnen haben das Finale bei den Paralympics verpasst. Auch für ein Tischtennis-Duo platzte der Traum von Gold. Zu einem besonderen Moment kam es im Leichtathletik-Stadion.
Der Syrer Anas Al Khalifa lebt als Flüchtling in Halle an der Saale. Seit einem Arbeitsunfall in Magdeburg 2018 sitzt er im Rollstuhl. Das Kanufahren hat ihm neuen Lebensmut gegeben.
Längst vergessen: 1964 war Japan mit seinen paralympischen Spielen der Zeit voraus. Und bei dem Nationalen Sportfest im Anschluss waren sogar Sportler aus Westdeutschland dabei.
Überraschend können die afghanischen Sportler Zakia Khudadadi und Hossain Rasouli doch an den Paralympischen Spielen in Tokio teilnehmen. In einer internationalen Aktion wurden die beiden aus Kabul herausgeholt und kamen über Paris nach Japan.