Noch einmal Silber für Deutschland
Am letzten Tag gewinnt Anja Wicker eine weitere Silbermedaille. Insgesamt holt das deutsche Team 17 Medaillen bei den Paralympischen Spielen.
Wegen der hohen Temperaturen fordern Parasportler einen Terminwechsel für ihre Spiele. Denn zu nasser Schnee verhindert gerechte Wettkämpfe. Der internationale Verband sieht das Problem, aber keine Lösung.
Am letzten Tag gewinnt Anja Wicker eine weitere Silbermedaille. Insgesamt holt das deutsche Team 17 Medaillen bei den Paralympischen Spielen.
Russische Athleten, ukrainischer Protest, Krieg im Iran. Bei den Paralympischen Spielen in Italien sind die politischen Krisen allgegenwärtig – trotzdem bleibt etwas.
Nach einer Enttäuschung am Morgen darf das deutsche Langlauf-Team doch noch jubeln. Anna-Lena Forster fährt dagegen am Gold-Hattrick vorbei.
Am Sonntag enden die Winter-Paralympics in Norditalien. Nun steht fest, wer die deutsche Fahne bei der Abschlussfeier trägt. An der Zeremonie wird das Team mit mehreren Sportlern teilnehmen.
Die Katastrophe von Tschernobyl nimmt Oksana Masters früh die Gesundheit und ihre Familie. Sie kommt ins Waisenhaus und erlebt eine traumatische Kindheit. Durch den Sport kann sie sich neu erfinden.
Alpin-Ass Anna-Lena Forster rast bei den Paralympischen Spielen in Italien zum Erfolg im Riesenslalom. Dahinter steckt auch technischer Fortschritt.
Einen Tag, nachdem Leonie Walter Silber aberkannt worden war, gewinnt sie die Bronzemedaille. Bei Kathrin Marchand spielt der Körper nicht mehr mit, als der ersehnte Erfolg zum Greifen nah ist.
Monoskiathletin Anna-Lena Forster gewinnt in der Kombination ihre zweite Medaille bei den Paralympics – und ärgert sich über ihren ersten Lauf. Auch in anderen Disziplinen ist das deutsche Team erfolgreich.
Das IPC will russischen Veteranen die Rückkehr in den internationalen Sport ermöglichen und rechtfertigt das mit dem Ursprung seiner Bewegung. Russland findet derweil Verwendung für verletzte Soldaten.
Kathrin Marchand ist die erste Athletin, die an Olympischen Spielen, Sommer- und Winter-Paralympics teilnimmt. Die Deutsche spricht über Aufklärung im Internet, Hasskommentare und das Leben vor und nach dem Schlaganfall.
Denkbar knapp gewinnt die Dominatorin Anna-Lena Forster die erste Goldmedaille für das deutsche Team bei den Paralympics. Auch bei den Biathleten gibt es Grund zur Freude.
Zum ersten Mal seit 20 Jahren spielt ein deutsches Team bei den Paralympics im Eishockeyturnier mit. Nach dem unverhofften Erfolg zeigt sich, wie hart der Verteilungskampf um Fördermittel unter Para-Sportlern ist.
Videos statt Fahnenträger, Boykott aus Protest: Bei der Eröffnungsfeier zum Start der Winter-Paralympics ist diesmal vieles anders. Das deutsche Team erlebt die Zeremonie fernab von Verona.
Weil seine Anreise angesichts der amerikanischen und israelischen Angriffe auf sein Heimatland unmöglich ist, kann der iranische Skisportler Abulfazl Chatibi nicht an den Paralympics teilnehmen.
Theo Bold sieht kaum etwas – und gehört zu den besten Para-Skilangläufern Deutschlands. Weil er von einer besonderen Verbindung profitiert. Und im entscheidenden Moment auf seinen Bruder hört.
Bei den Paralympics treten die Snowboarder wie Christian Schmiedt auf einem eigens für sie errichteten Kurs an. Nach einigen Stürzen wird das Training abgebrochen.
Die Paralympics sollen eine positive Botschaft in die Welt tragen. Sie droht unterzugehen – schuld daran ist nicht zuletzt das Internationale Paralympische Komitee.
Anna-Lena Forster ist wie in Peking Fahnenträgerin bei den Winter-Paralympics. Ihr Partner ist der Sledgehockey-Spieler Jörg Wedde. Die Fahne werden sie allerdings nicht persönlich bei der Eröffnungsfeier tragen.
„Stolen Ends“ gehören zum Curling wie der „Hammer“. Doch bei den Paralympics passiert es wortwörtlich. Wer klaut zwanzig Kilogramm schwere Steine?
Wladyslaw Heraskewytsch wird bei den Winterspielen ausgeschlossen, weil er einen Helm mit Bildern von Kriegsopfern tragen will. Vor den Paralympics ruft er zum Protest auf – und verrät eigene Pläne.
Die Rückkehr der Russen spaltet die paralympische Bewegung. Auch die deutschen Para-Athleten boykottieren die Eröffnungsfeier. Der Weltverband versucht Ruhe in Zeiten des Tumults vorzutäuschen – und scheitert.
Die deutschen Para-Athleten werden bei den Paralympics in Mailand und Cortina nicht an der Eröffnungszeremonie teilnehmen. Hintergrund ist die Teilnahme der Delegationen aus Russland und Belarus.
Der israelisch-amerikanische Angriff auf Iran überschattet die Paralympics schon vor ihrem Beginn. Israelischen Sportlern im Ausland wird zu erhöhter Wachsamkeit geraten.
„Nein, nein, nein – so geht das nicht!“ Das IPC verbietet der ukrainischen Mannschaft das Tragen von Teamkleidung, auf der die Umrisse des Landes abgebildet sind.
In der Diskussion über einen möglichen Ausschluss Irans von der Fußball-WM im Sommer nimmt der Olympia-Beauftragte Berlins, Kaweh Niroomand, eine klare Haltung ein. Die FIFA „beobachtet“ die Lage.
Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, über verfehlte Ziele bei den Winterspielen, das Tempo der Spitzensportreform und wie von Olympia in Deutschland die ganze Gesellschaft profitieren soll.
Nach den freudlosen Corona-Winterspielen in Peking 2022 findet Olympia im nächsten Februar wieder in Europa statt. Doch nicht nur bauliche Probleme bereiten einige Wochen vor Beginn noch Sorgen.
Karl Quade gewinnt als Aktiver Gold bei den Paralympics, anschließend prägt er den deutschen Behindertensport als Funktionär wie kaum ein anderer. Nun stirbt er nach schwerer Krankheit.
Para-Sportler und -Sportlerinnen wie die Schwimmerin Elena Semechin haben eine größere Bühne verdient. Was sie im und abseits des Sports leisten, sollte für alle ein Vorbild sein.
Und wenn es eine Whatsapp-Gruppe ist: Berlins Bürgermeister Wegner gibt sich in Sachen Olympia längst nicht geschlagen. Auch Vertreter aus Parteien des „Nolympia“-Lagers sollen der Bewerbung Wucht verleihen.
Der DOSB steht vor dem wichtigsten Jahr seiner Geschichte, nicht nur wegen des Olympia-Projekts. Die bei der Mitgliederversammlung zur Schau gestellte Einigkeit muss auch weitere Belastungstests bestehen.
Der Ehrenpräsident des IOC sieht in der Bewerbung des DOSB um Olympische und Paralympische Spiele die Chance, Deutschland weit über den Sport hinaus zu bewegen. Vorher müsste der Dachverband im Machtkampf mit der Politik punkten.
DOSB-Präsident Thomas Weikert über den Zieleinlauf im deutschen Olympia-Rennen, das Ringen mit der Politik um die Spitzensportreform und eine Forderung an ihn, nicht noch einmal anzutreten.
Der DOSB plant eine pauschale Vergütung fürs Präsidium. Die Reform soll Ehrenamt attraktiver machen. Doch das Thema ist heikel.
Das Bündnis NOlympia strengt ein Volksbegehren gegen die Bewerbung Berlins für die Olympischen und Paralympischen Spiele an. Unterstützung erhalten die Gegner von einem Olympiasieger.
Die Sportfunktionäre grollen, die Sportausschussmitglieder fragen nicht weiter nach: In der Anhörung zum Sportfördergesetz bleibt Unterstützung der Parlamentarier für den DOSB aus.