„Jürgen Klopp beschädigt seine Reputation“
Der Autor Rainer Wieczorek schreibt über den Fußball zwischen Tradition und Moderne. Ein Gespräch über Jürgen Klopps fehlende Selbstreflektion, abstrakte Malerei und Taktik zwischen Jazz und Fahrstuhlmusik.
Erst wenn Goldsteak, Dubai und der letzte AMG abgehakt sind, bleibt die bange Frage: Wohin mit dem Geld? Erling Haaland beantwortet sie unerwartet – mit 1,3 Millionen Kronen für ein Buch von 1594.
Der Autor Rainer Wieczorek schreibt über den Fußball zwischen Tradition und Moderne. Ein Gespräch über Jürgen Klopps fehlende Selbstreflektion, abstrakte Malerei und Taktik zwischen Jazz und Fahrstuhlmusik.
Vor 50 Jahren gewann die Eintracht den DFB-Pokal – mit „Charly“ Körbel als jüngstem Spieler. Hier spricht er über Momente mit Fritz Walter und Uwe Seeler sowie die Möglichkeiten des heutigen Fußballs.
Von wegen „fade“: Die EM bietet ein Sammelsurium an Frisuren. Ob bunt oder blond oder ein frisurgewordener Unfall. Da ist für jeden was dabei.
Ein politisches Drama spielt sich ab, und die deutschen Teams legen los: Rädelsführer Breitner trifft zum 1:0 gegen Chile, ein Streich-Treffer und ein Eigentor reichen der DDR gegen Australien.
Die Größen des deutschen Fußballs verneigen sich im Waldstadion vor dem verstorbenen Eintracht-Idol. Alle Redner heben die sportlichen Künste und die menschliche Wärme Bernd Hölzenbeins hervor.
Bei Eintracht Frankfurt und in der Fußball-Nationalmannschaft trat der Hesse als begnadeter Dribbler, Vorbereiter und Torschütze auf: Nun ist der Weltmeister von 1974, das „Schlitzohr“, im Alter von 78 Jahren gestorben.
Der Mann am Eingang zur Trauerfeier in der Arena wünscht viel Spaß, vielleicht aus Gewohnheit. Der, um den es geht, hätte sich daran vermutlich nicht gestört, denn Franz Beckenbauer verkörperte Leichtigkeit.
Die Serie „Gute Freunde“ erzählt vom Aufstieg des FC Bayern als Geschichte von fünf sehr unterschiedlichen Kumpels. Aus der etwas biederen Inszenierung ragt Max Hubacher als Uli Hoeneß heraus.
Auf dem Münchner Filmfest stellt die Ufa ihr Serial „Gute Freunde – Der Aufstieg des FC Bayern“ vor. Ufa-Boss Nico Hofmann bangt, was Uli Hoeneß dazu sagt. Und der Produzentin Gabriela Sperl hören alle zu.
Wie kann es mit dem zerstrittenen PEN weitergehen? Man müsste nur die Grundidee des Trainingslagers aus dem Fußball auf den deutschen Literaturbetrieb übertragen. Ein Vorschlag mit Doppelzimmerbelegung.
Sie kennen sich seit mehr als 55 Jahren und waren einst „unzertrennbar“. Dann kam es zum Bruch zwischen Uli Hoeneß und Paul Breitner. Nun aber gibt es eine Versöhnung – und Pläne für die Zukunft.
Im F.A.Z.-Interview erklärt Uli Hoeneß, was er anders als Borussia Dortmund machen würde, dass der FC Bayern keinen Großeinkauf mehr in diesem Jahr wagen wird und warum er einst Maradona nach München holen wollte.
Wie war Niki Lauda wirklich? Was macht Roger Federer aus? Warum hat Dirk Nowitzki Basketball verändert? Wo schlägt das Herz des Fußballs? Wunderbare Sportbücher für Weihnachten.
Die Legenden des deutschen Fußballs kommen zur Eröffnung der „Hall of Fame“ zusammen. Besonders emotional wird es bei der Auszeichnung für einen, der bei der Gala in Dortmund nicht dabei sein kann.
Nach zehn Jahren als Markenbotschafter kündigte Paul Breitner 2017 überraschend beim FC Bayern. Nun gibt es Hinweise darauf, warum er seinen Vertrag damals so plötzlich beendete.
Sportlich läuft es wieder. Dennoch erlebt der FC Bayern ein reichlich turbulentes Wochenende. Präsident Uli Hoeneß denkt erstmals an einen Rückzug – und legt im Streit mit Paul Breitner mit markigen Worten nach.
Zuletzt wurden Arjen Robben und Franck Ribéry von den Bossen des FC Bayern noch einmal mit Lob überschüttet. Für einen ist es definitiv die letzte Saison in München – was nach eigener Aussage schon länger feststeht.
Der Bayern-Präsident muss sich als „Feigling“ und „Lügner“ beschimpfen lassen. Das trifft Uli Hoeneß ins Mark. Er kann sich auf seine urgewaltige Außenwirkung nicht mehr verlassen – und gibt ein Versprechen.
Dass Bayern-Präsident Uli Hoeneß Paul Breitner nicht gerade als „moralische Instanz“ akzeptiert, könne er verstehen, sagt Bayer Leverkusens Sport-Geschäftsführer Rudi Völler in einem Interview, in dem er auch über seine eigenen Zukunftspläne spricht.
Bei der Versammlung des FC Bayern wirft ein Mitglied dem Präsidenten allerhand vor. Danach gibt es Pfiffe für Uli Hoeneß. Dessen Antwort auf die Kritik besteht nur aus einem einzigen Satz.
Der Kaiser will’s richten: In der Diskussion um den Platz auf der Ehrentribüne des FC Bayern zwischen dem Klub und Paul Breitner bietet nun Franz Beckenbauer seine Hilfe an. Ob das hilft?
Der FC Bayern stürmt gegen Benfica Lissabon ins Achtelfinale der Champions League, Robben, Lewandowski und Ribéry schießen die Tore. Dem Münchner Trainer verschafft der Sieg Spielraum.
Das eigentliche Problem der Breitner-Affäre ist, dass Hoeneß und Rummenigge die Außenwelt gar nicht mehr oder verzerrt wahrnehmen. Meinungsabweichler dürfen bei diesen Bayern nicht mal mehr auf die Ehrentribüne.
Gute Freunde kann niemand trennen? Für Uli Hoeneß und Paul Breitner gilt das nicht. Längst herrscht ein frostiges Verhältnis zwischen den bajuwarischen Alpha-Tieren. Wie konnte es nur so weit kommen?
Nach dem verbalen Rundumschlag von Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge bei der legendären Pressekonferenz übte Paul Breitner scharfe Kritik. Nun erhält er einen Anruf – mit Konsequenzen.
Paul Breitner kennt Uli Hoeneß seit 52 Jahren. Doch für dessen Polterauftritt hat er gar kein Verständnis. Nun erklärt Breitner mit deutlichen Worten, was ihn an der denkwürdigen Pressekonferenz der Bayern-Bosse störte.
Beckenbauer, Breitner, Hoeneß – für alte Münchner Helden gab es immer eine neue Verwendung. Die Retro-Bayern taugen als demoskopisches Aushängeschild eines Landes, dem allzu viel Verjüngung schon immer suspekt war.
Die ZDF-Dokumentation „Geh doch nach drüben“ will den Alltag im ehemals geteilten Deutschland zeigen. Das misslingt, der Sender häckselt deutsche Geschichte klein.
„Wetten, dass ..?“, Deutschlands letztes Familien-Lagerfeuer, wärmte eine ganze Nation – und erhitzte die Kritiker. Das größte Lob der Sendung kam von Marcel Reich-Ranicki. 33 Jahre im Schnelldurchlauf.
Fußball-Franken ist sich seit Wochen sicher: Der Club taumelt von Misserfolg zu Misserfolg und wird absteigen. Aber er wird, wie immer, zurückkommen. Und dann wird alles anders und alles besser. Ein Gastbeitrag.
Auch die allerlangweiligsten nationalen Ereignisse werden neuerdings zu TV-Events verarbeitet. Und weil hierzulande ja genug langweilige Dinge passieren: Anregungen für weitere 90-Minüter, mitsamt Besetzungsvorschlägen (spielen ja eh immer dieselben).
Schon als Ulmer Junge war Uli Hoeneß ein ehrgeiziger Allesbesserkönner. Unser Autor begleitete den Aufstieg des Bayern-Präsidenten, der ab Montag vor Gericht steht.
Weltfußballer? „Wer soll das bitteschön werden außer Franck Ribéry?“, fragt Paul Breitner. Ja, wer? Selten war die Auswahl an Fabelfußballern so groß. Wir stellen sie vor.
Nach dem Duell ist vor der Wahl: Was haben ARD, Pro Sieben, RTL und ZDF aus dem Aufeinandertreffen von Angela Merkel und Peer Steinbrück gemacht? Die Sender sehen sich selbst als Sieger, soviel ist schon mal klar.
Die Bundesliga ist zum 50. Geburtstag im Stimmungshoch und feiert sich selbst. Reinhard Rauball ist als Ligapräsident unangefochten. Er will das Wachstum der Bundesliga fortsetzen - die Chancen stehen gut.
Der Fall Hoeneß ist nur einer von vielen. Die Summe der Einzelfälle legt den Schluss nahe, dass Steuerehrlichkeit in Privatangelegenheiten keine Voraussetzung ist, um beim FC Bayern München ein Amt zu bekleiden. Der Draht zwischen dem Fußballklub und der Staatskanzlei war schon immer kurz.