Medaillen mit Kanzleramtsvorbehalt
Die Sportfunktionäre grollen, die Sportausschussmitglieder fragen nicht weiter nach: In der Anhörung zum Sportfördergesetz bleibt Unterstützung der Parlamentarier für den DOSB aus.
Die Sportfunktionäre grollen, die Sportausschussmitglieder fragen nicht weiter nach: In der Anhörung zum Sportfördergesetz bleibt Unterstützung der Parlamentarier für den DOSB aus.
Mit Verzögerung bricht sich der Unmut beim DOSB Bahn über den Affront des Bundeskanzleramts. Doch zur Durchsetzung der eigenen Interessen im Umgang mit dem Sportfördergesetz braucht es natürliche Autorität und Kompetenz.
Das Ja zu Olympia in München feiern Verbände und Politik als großen Erfolg. Es kommt von der Basis. Wer mit einem nachhaltigen Konzept werben will, muss sie nicht nur bei der Sanierung maroder Sportstätten unterstützen.
Die Bürgerinnen und Bürger der bayerischen Landeshauptstadt wollen, dass München ins Rennen um die Ausrichtung Olympischer Spiele geht. Nach dem Referendum ist die Rede von einem „Traumergebnis“.
Die Bürger Münchens entscheiden, ob ihre Stadt ins Rennen um die Ausrichtung Olympischer Spiele geschickt wird. Vieles spricht dafür, manches dagegen. In jedem Fall setzt das Votum einen Trend über Bayern hinaus.
„The Powerhouse of True Sports“: Die Olympiapläne an Rhein und Ruhr, um die es zuletzt recht ruhig geworden war, kommen etwas sperrig daher. Eine „leading city“ soll das ändern. Da kommt nur eine infrage.
2015 lehnten die Hamburger Olympische Spiele in ihrer Stadt ab. Jetzt tritt die Hansestadt mit einem neuen Konzept an. Warum sollte sich die Haltung der Bürger geändert haben?
Die Hauptstadt ist das Schwergewicht unter den deutschen Kandidaten für die Bewerbung um Olympische Spiele. Aber hinter der mit Verve vorgetragenen Kampagne lauert ein spezifisches Risiko.
Im Vorfeld sorgt ein Brief für Aufregung, FIS-Präsident Johan Eliasch gilt als Befürworter. Doch bei der Abstimmung fällt die Entscheidung gegen eine Rückkehr russischer Athleten zur Olympia-Saison.
Auf ihrer Konferenz sind die Sportminister von der Lust der Deutschen auf Sommerspiele überzeugt. Sie äußern aber auch Kritik am DOSB: Der Prozess der Standortauswahl müsse „nachvollziehbar“ sein.
Ein DJ, ein Zehnkämpfer und die deutschen Ruderer werden geehrt. Doch was bedeutet es, wenn schon Selbstverständliches mit Preisen bedacht wird? Echtes Fair Play sieht anders aus.
Die vier deutschen Anwärter bleiben im Rennen um eine Olympia-Bewerbung. Der Berliner Senat setzt für die eigene Bewerbung derweil eine Steuerungseinheit ein, die bis zu sechs Millionen Euro erhalten soll.
Das Internationale Paralympische Komitee hat entschieden, Russland mit allen Rechten wieder bei den Paralympics starten zu lassen. Und bietet dem Kriegsherrn Wladimir Putin damit eine Bühne.
Paralympische Sportler aus Russland und Belarus dürfen wieder an allen Wettbewerben teilnehmen. Der IPC-Beschluss entsetzt nicht nur deutsche Para-Vertreter.
„Schwer verständlich“: Das IPC ebnet den Weg für die Rückkehr von Russland und Belarus bei den Paralympics 2026 unter eigener Flagge. Noch gibt es aber Hürden.
Nach München hat Hamburg als zweiter der vier Kandidaten für eine deutsche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele ein Referendum terminiert.
Nach Paralympics-Gold im Vorjahr gewinnt Taliso Engel nun den Titel bei der Para-Schwimm-WM – in Bestzeit. Die Barrieren seiner Sehbehinderung durchbricht er aber nicht nur im Wasser.
Im Sportausschuss des Bundestages werben die vier potentiellen Olympia-Städte unter Zeitdruck für ihre Konzepte. Über dem Bewerbungsprozess liegt eine offene Frage.
Durch den Sport hat sich Niko Kappel einst bewiesen, dass er keine Sonderbehandlung braucht. Jetzt tourt der Paralympics-Sieger durch Deutschland, um junge Menschen aufzuklären. Sein Ziel: Barrierefreiheit im Kopf.
Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, über die Verteidigung demokratischer Werte in den Vereinen und die Frage, wann Merz sich für die deutsche Olympiabewerbung ins Zeug legt.
In Hamburgs Pläne für die Ausrichtung Olympischer Spiele kommt Schwung. Im Frühjahr soll die Bevölkerung über eine Bewerbung entscheiden. Die Fehler des letzten Referendums sollen sich nicht wiederholen.
Der Sport wünscht sich mehr Geld vom Staat, aber wofür eigentlich? Eine Studie zeigt, was den meisten Menschen wichtiger ist als Platzierungen. Das könnte die sportpolitische Verteilungsdebatte verändern.
Mit 333 Millionen Euro liegt der Sporthaushalt 50 Millionen über dem für 2024, bald werden es noch mehr. Mit den zusätzlichen Mitteln könnte ein bisschen was ins Rollen kommen. Die Frage ist nur: was?
Thomas Bachs Nachfolgerin Kirsty Coventry will Vorschläge der IOC-Mitglieder umsetzen lassen. Unter anderem soll die Wahl eines Ausrichters von Sommer- oder Winterspielen in Zukunft transparenter ablaufen.
Im Sportausschuss beschwört DOSB-Präsident Thomas Weikert die Partnerschaft von Sport und Politik. Doch noch bleiben auf beiden Seiten viele Fragen offen. Dabei geht es auch, aber nicht nur um Geld.
Der deutsche Sport profitiert vom neuen Haushalt, den das Kabinett auf den Weg gebracht hat. Die Frage ist nur, wie stark?
Neben München und Berlin will auch die Metropolregion Rhein-Ruhr Gastgeber für Olympische Sommerspiele in Deutschland sein. Bei der Vorstellung der Pläne gibt es schon einmal ein paar Superlative zu hören.
Anknüpfungspunkt 1972: Die Sommerspiele sollen wieder in München stattfinden. Im Rennen um die deutsche Olympiabewerbung führt Bayern nun deutlich. Doch es fehlt noch etwas Entscheidendes.
Zum Abschied als Präsident des Deutschen Behindertensportverbands warnt Friedhelm Julius Beucher vor der Politik der AfD und den „menschenverachtenden Äußerungen“ des amerikanischen Präsidenten.
In seiner ersten Regierungserklärung spricht Bundeskanzler Friedrich Merz nicht über die geplante Olympia-Bewerbung Deutschlands. Immerhin greift die neue Staatsministerin das Thema auf.
Mit dem neuen Regierungschef Friedrich Merz könnte der Deutsche Olympische Sportbund große Ziele erreichen. Dazu müsste der CDU-Politiker aber die gesamte Bedeutung des Sports erkennen.
Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, spricht über die Folgen der AfD-Pläne zur Inklusion, was Paralympics in Deutschland bewirken könnten und warum Russen gesperrt bleiben sollten.
Sie ist dreimalige Weltmeisterin, in Tokio und Paris gewann sie Paralympics-Gold und war deutsche Fahnenträgerin: Nun berichtet Schwimmerin Elena Semechin von Zukunftsängsten – wegen ihrer Schwangerschaft.
Der Wiesbadener Rollstuhlbasketballer Nico Dreimüller gewann bei den Paralympics Bronze – und hat mit der Kraft des Sports schwierige Situationen gemeistert.
Von Athletenförderung bis zur Bewerbung um Sommerspiele: Im Koalitionsvertrag werden Wünsche des Deutschen Olympischen Sportbunds berücksichtigt. Aber manches scheint auf der Strecke zu bleiben.
Bei der Generalversammlung des Europäischen Olympischen Komitees bekräftigt Nancy Faeser die Pläne zu einer deutschen Bewerbung. Das Treffen steht auch im Zeichen des IOC-Präsidentschaftswahlkampfs.