Das große Geschäft mit dem Schach
„Mann, sie lieben dieses Spiel!“: Neue Wettbewerbe revolutionieren den Schachsport und das Geschäft mit ihm. Alle buhlen um Magnus Carlsen. Wechselt nun der Weltverband die Seiten?
Nach langem Streit findet die erste Weltmeisterschaft im Freestyle-Schach statt. Das Finale im Schloss Weissenhaus an der deutschen Ostseeküste endet mit einem Sieg des großen Stars.
„Mann, sie lieben dieses Spiel!“: Neue Wettbewerbe revolutionieren den Schachsport und das Geschäft mit ihm. Alle buhlen um Magnus Carlsen. Wechselt nun der Weltverband die Seiten?
Der frühere Schach-Weltmeister Wladimir Kramnik stellt vermeintlichen Betrügern rücksichtslos nach. Nach dem Tod von Daniel Naroditsky stellt sich die Frage, ob er nicht längst Grenzen überschreitet.
Deutschlands bester Schachspieler schafft den Sprung in die absolute Weltspitze. Vor den beiden Qualifikationsrunden für das WM-Kandidatenturnier spielt Vincent Keymer in Topform.
Magnus Carlsen erweitert beim Esports World Cup seine Titelsammlung – am Bildschirm statt am Schachbrett. Für den Erfolg des Onlineturniers hofierte er den Kronprinzen Muhammad Bin Salman.
Die Bedenkzeit sinkt, die Fehlerquote steigt – und der Weltmeister Magnus Carlsen haut auf den Tisch: Der Schachsport nimmt in Kauf, dass die Qualität der Züge sinkt. Weshalb?
Magnus Carlsen nimmt es mit „der Welt“ auf: In einem Online-Duell misst sich das Schachgenie mit Zehntausenden Spielern. Mit einem Sieg wird es in diesem Jahr wohl nichts.
Beim größten Schachturnier der Welt spielt sich Schach-Star Magnus Carlsen im Freestyle-Wettbewerb in einen Rausch. Am Ende steht ein Ergebnis, das selbst für den früheren Weltmeister neu ist.
Beim zweiten Grand Slam im Freestyle-Schach kann Vincent Keymer seinen Überraschungserfolg nicht wiederholen. Die Turnierserie sucht noch nach ihrer Identität – und ergreift eine umstrittene Maßnahme.
Bei der Blitzschach-WM in New York hatte Magnus Carlsen für einen Eklat gesorgt, als er in Jeans ans Brett treten wollte – ein Verstoß gegen die Kleiderordnung. Nun versteigert er die Hose für einen guten Zweck.
Der Deutsche Vincent Keymer gewinnt die Freestyle-Serie in Weissenhaus. Die neue Art Schach hat in Deutschland mehr Tradition als anderswo. Hat sie eine Zukunft?
Ein „Boris-Becker-Moment“ im Schach? Das ist Vincent Keymers Sieg über Magnus Carlsen sicher nicht. Und doch könnte er die Basis für einen kleinen Schach-Hype sein.
Vincent Keymer wirft Magnus Carlsen aus dem Turnier und erreicht das Finale des Freestyle-Grand-Slam-Turniers. Der Sieg eröffnet noch mehr Möglichkeiten.
Magnus Carlsen arbeitet eifrig daran, sein Imperium zu vergrößern. Vom traditionellen Spiel hat sich der Schachkönig losgesagt, stattdessen möchte er seinen eigenen Weltmeister krönen.
Die FIDE will sich für das Privileg, eine Schach-WM ausrichten zu dürfen, bezahlen lassen. „Erpressung“, sagen diejenigen, die sich nicht darauf einlassen wollen. Wird nun Magnus Carlsen gesperrt?
Beim ersten Spiel von Magnus Carlsen für St. Pauli ist der Hype um ihn groß. Doch das Meet and Greet wird zu einer kurzen Angelegenheit – und dann verärgert er auch noch die Hamburger Fans mit einem Werbedeal.
Sein Auftritt beginnt mit „Hells Bells“, sein Dresscode ist casual. Zum ersten Mal spielt Magnus Carlsen für den FC St. Pauli in der Schach-Bundesliga. Und gewinnt.
Der beste Schachspieler der Welt hat seine Landsfrau und Managerin Ella Victoria geheiratet – in der hoch über Oslo gelegenen Holmenkollen-Kapelle. Vor elf Monaten wurden die beiden erstmals zusammen gesehen.
Magnus Carlsen macht Schach für ein neues Publikum faszinierend. Auch weil er an einen Bösewicht erinnert. Dass der Verband klein beigibt, zeigt vor allem eines: Gespielt wird nach Carlsens Regeln.
Was kann ich noch tragen? Wer Sport treibt, muss sich entscheiden. Beim Schach kann schon eine Jeans ein Problem sein, beim Boxen ein Bart. Für modische Freigeister gibt es deshalb keine andere Wahl als Darts. Eine Glosse.
Erst der Eklat um Magnus Carlsens Jeans, dann ein kurioses Ende der Blitzschach-WM: Die Veranstaltung in New York bekommt einen anarchischen Charakter. Im Hintergrund hat sich einiges aufgestaut.
Genie ist nach Kant das Talent, welches der Kunst die Regel gibt. Also untersteht es selbst keinen Regeln, nicht einmal solchen der Bekleidung: Über Magnus Carlsen, seinen Rückzug von der WM - und den Rückzug vom Rückzug.
Der Norweger gerät wegen der Bekleidungsvorschriften bei der Schnellschach-WM mit dem Weltschachverband aneinander und will das Turnier in New York boykottieren. Nun vollzieht er eine Kehrtwende.
Das Tragen einer Jeans führt zum vorzeitigen Aus für Magnus Carlsen bei der Schnellschach-WM in New York. Er werde dorthin reisen, „wo das Wetter ein bisschen besser ist“, sagt Carlsen.
Gukesh ist der Weltmeister, den sich das Schach gewünscht hat. Der junge Inder hat Manieren – und er präsentiert sich deutlich reifer als andere Schachtalente in seinem Alter.
Ding Liren gelingt bei der Schach-WM ein aufsehenerregendes Comeback. Auch weil sein Herausforderer Gukesh mit dem Ziel vor Augen Schwächen zeigt.
Der frühere Schach-Weltmeister Magnus Carlsen sitzt an zwei Spieltagen für den Kiezklub am Brett. Seine hochkarätigen Gegner könnten zwei WM-Teilnehmer sein.
Die Schachkolumne von Stefan Löffler erscheint jede Woche am Freitag.
Wie ein Sport seinen Protagonisten die Freude raubt: Schachweltmeister Ding Liren leidet unter psychischen Problemen und geht offen mit seiner Erkrankung um. Er ist nicht der einzige Spieler.
Mit der Global Chess League kämpfen indische Investoren um neue Schachfans – und gehen dabei ein hohes finanzielles Risiko ein. Die Star-Spieler um Magnus Carlsen verzweifeln indes am ungewohnten Format.
Seit den Betrügsvorwürfen gilt Schachprofi Hans Niemann als Ausgestoßener in der Szene – und ist doch aktiv. Trotz aller Kontroversen eilt der Amerikaner mit eigenen Turnieren von Triumph zu Triumph.
Magnus Carlsen engagiert sich bei drei Start-ups. Mit Freestyle Chess Operations aus Hamburg hat er einen Zwölf-Millionen-Dollar-Investor geworben.
Sergej Karjakin rang einst um den Weltmeistertitel im Schach, inzwischen betreibt er Kriegspropaganda für Russland. Vom Weltverband wird er dafür gesperrt – von Putin mit einem Platz im Parlament belohnt.
Die Schachkolumne von Stefan Löffler erscheint jede Woche am Freitag.
Der FC St. Pauli hat einen Schach-Star verpflichtet. Mitaufsteiger Düsseldorf strebt gleich nach dem Meistertitel. Bei so viel Klasse an den Brettern droht die Vermarktung hinterherzuhinken.
Die Schachkolumne von Stefan Löffler erscheint jede Woche am Freitag.
Der FC St. Pauli verpflichtet mit Hilfe eines Unternehmers den früheren Schachweltmeister Magnus Carlsen. Wird da die Totenkopfmentalität begraben? Ganz und gar nicht!