Darf Prothesen-Springer Markus Rehm zu Olympia?
Der Deutsche Leichtathletik-Verband hat Para-Weitspringer Markus Rehm für die Olympischen Spiele vorgeschlagen – aber darf er auch starten? Und wer entscheidet das überhaupt?
Der Deutsche Leichtathletik-Verband hat Para-Weitspringer Markus Rehm für die Olympischen Spiele vorgeschlagen – aber darf er auch starten? Und wer entscheidet das überhaupt?
Politisch engagierte Sportler dürfen bei den Spielen in Tokio ihre Meinung äußern und vor dem Wettkampf demonstrieren, sofern ihr Protest den Prinzipien des Olympismus entspricht.
An diesem Mittwoch geht es für den Gewichtheber-Sport um Leben oder Tod. Der deutsche Präsident Florian Sperl kämpft bei den Reformern. Auf der Gegenseite stehen die Dinosaurier.
Die neuseeländische Gewichtheberin Laurel Hubbard tritt in Tokio als erste Transgender-Athletin bei Olympischen Spielen an – und beschert dem Sport ein superschweres Problem.
Die 43 Jahre alte Laurel Hubbard aus Neuseeland hieß früher Gavin und ließ ihr Geschlecht operativ ändern. Nun ist die Gewichtheberin in Tokio die erste Transgender-Athletin bei Olympischen Spielen.
Fünf Wochen vor Beginn der Sommerspiele gibt es in Japan den ersten Corona-Fall in Zusammenhang mit einem eingereisten Sportler. Laut einer aktuellen Umfrage macht Olympia den meisten Japaner Angst hinsichtlich der Ausbreitung des Virus.
Wieso hat das IOC sich schon jetzt auf den Gastgeber für die Olympischen Spiele 2032 festgelegt? Das Verfahren ist irritierend, die Hintergründe sind undurchsichtig.
Sieben Flüchtlinge schafften es mit deutscher Unterstützung in die Mannschaft, darunter Schwimmerin Yusra Mardini. Bei der Eröffnungsfeier wird das Team an zweiter Stelle ins Olympiastadion einlaufen.
Die Volunteers laufen Tokio 2021 davon. Rund 10.000 sind ausgestiegen. Die Sportler sollen kommen – aber bitte auf eigenes Risiko. Mit dem Protest gegen einen Haftungsausschluss laufen sie ins Leere.
Auch wenn Simone Biles sich ärgert: Der Weltverband der Turner will keinen Anreiz für halsbrecherische Risiken geben. Schon einmal wurde eine sowjetische Turnerin zum Opfer der Goldgier – ihr Schicksal bleibt eine Warnung.
Verliert Lukaschenkos Regime das nächste Sportereignis? Die Bahnrad-EM soll verlegt werden, fordern vom Diktator verfolgte belarussische Sportler. Unterstützung kommt aus Deutschland.
Um die Austragung der Olympischen Spiele trotz der Pandemie mögich zu machen bietet das IOC medizinisches Personal an. Doch die Stimmung in Japan ist zunehmend gereizt.
Der mächtigste Mann im Weltsport, IOC-Präsident Thomas Bach, kommt erst aus der Deckung, wenn er sicher ist, einen Treffer zu setzen. Jetzt hat er einen Brief an den DOSB geschrieben. Es ist eine große Schadensmeldung.
IOC-Präsident Thomas Bach schickt nach den jüngsten Vorwürfen einen scharfen Brief an den DOSB. Darin macht er auch deutlich, dass das Verhältnis zu dessen Präsident Alfons Hörmann gestört ist.
Der Termin der Olympischen Spiele rückt näher. Die Skepsis in Japan ist hoch. Das IOC versucht, die Ängste zu zerstreuen, doch Ärzte behaupten: „Sichere Spiele sind unmöglich“.
Japans Ministerpräsident Suga lässt mit einer Bemerkung aufhorchen: „Ich habe die Spiele nie an erste Stelle gestellt.“ Der Schutz der Bevölkerung genieße Priorität.
Alle Athleten, Trainer und Betreuer, die an Olympia oder den Paralympics in Tokio teilnehmen, bekommen Impfstoff von Biontech/Pfizer. Die Auslieferung ist für Ende Mai geplant.
Der Fraktionschef der FDP fordert einen Boykott der Politiker für die Spiele in Peking. Doch wenn allein der Polit-Tross fernbleibt, ist das zwar ehrenhaft – löst aber nicht den Kernkonflikt.
Für einen Corona-Berater der japanischen Regierung ist es „Zeit, die Olympischen Spiele zu diskutieren“. Die Organisatoren bleiben dabei: Die Spiele finden statt.
Jakob Scholz, einer der Köpfe der Fanabteilung von Borussia Dortmund, nach dem erfolgreichen Super-League-Protest über die Vereinnahmung der Basis, die Gier im Fußball – und einen Ausweg.
Verordnete Momente der Solidarität reichen nicht. Sportler, die sich das Recht auf Protest im Stadion erkämpft haben, werden es sich nicht nehmen lassen.
Wegen des staatlichen Dopingprogramms sind die russischen Symbole bei den kommenden Olympischen Spielen verbannt. Nun ist zumindest die Hymnenfrage im zweiten Anlauf geklärt.
Das IOC will politische Meinungsäußerungen auf dem Siegerpodest weiterhin bestrafen – und verweist auf eine Umfrage. Auch deutsche Athletenvertreter halten das für falsch.
Mahdi, Khaoula und Luna landeten einst als Flüchtlinge in der Schweiz. In Wiesbaden bietet sich nun eine ganz neue Chance, die vielleicht sogar zu den Olympischen Spielen führt.
Ein Drittel der Japaner ist weiter für eine Absage der olympischen Sommerspiele in Tokio. Die Veranstalter sehen das anders. Doch noch immer sind viele Fragen nicht geklärt.
Unter dem Eindruck anhaltender Corona-Sorgen brechen die letzten 100 Tage vor der Eröffnung der Sommerspiele in Tokio an. Die Organisatoren versprechen dennoch unermüdlich „sichere Spiele“.
Boykott der Winterspiele 2022 in Peking oder nicht? Die einen nutzen den Krawall, andere wollen die Beziehung zu Wirtschaftsmacht China nicht gefährden. Was hinter alldem steckt.
Gewichtheber Jürgen Spieß spricht im Interview über sein Doppelleben als Sportler und Funktionär, den Kampf um seinen in der Existenz bedrohten Sport und seine anhaltende Wut auf den Weltverband.
Am 4. Februar 2022 sollen die Winterspiele in Peking beginnen. Zuvor duellieren sich die Vereinigten Staaten und China: Olympia muss für die Politik mal wieder als Kampfplatz herhalten.
Die Absage Nordkoreas für die Olympischen Spiele lenkt den Blick auf die Risiken der Großveranstaltung inmitten der Pandemie – und auf das geringe Interesse Pjöngjangs am innerkoreanischen Dialog.
Nach den ausländischen Fans, den Athletenfamilien und den internationalen Helfern hat Japan nun auch die Hälfte der offiziellen Besucher von den Sommerspielen in Tokio ausgeladen. Aus Angst vor Virus-Mutanten befürworten die meisten Japaner die Absage der Spiele.
Die deutsche Bundesregierung stellt sich hinter die Forderungen der Athletenvereinigung an internationale Sportverbände zum Thema Menschenrechte.
Deutsche Athleten wehren sich vier Monate vor dem geplanten Beginn der Spiele gegen den Haftungsausschluss bei Infektionen. Sie fordern auch eine Diskussion über zügige Impfungen für Olympia-Anwärter.
Dutzende Positivtests unter Sportlern auf der Jagd nach der Olympia-Qualifikation sind ein Armutszeugnis für das IOC und dessen gefügige Athletenkommission. In der Pandemie ist die Austragung der Spiele kein Wert an sich.
Aus Sorge vor dem Infektionsrisiko müssen die Olympischen Spiele in Tokio ohne ausländische Gäste auskommen. Für Japan ist das wirtschaftlich ein schwerer Schlag. Bereits gekaufte Tickets werden zurückerstattet.
Olympia 2036 in Deutschland – genau 100 Jahre nach den Nazi-Spielen? Dem DOSB-Präsidenten fehlt die „Phantasie“ für solch ein Welt-Sportfest. Michael Vesper sieht das anders. Ein Gastbeitrag.